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Anmeldung zur Autoritarismus-Schulung des Projekts "Autoritarismus ins Aus stellen (AuS)" in Aachen

Worum geht es

Rassismus, Antisemitismus, Islamismus, Demokratiefeindlichkeit und Verschwörungsdenken sind allgegenwärtige Probleme in unserer Gesellschaft. Auch in der Städteregion Aachen und im Großraum Köln sind die Problemlagen beobachtbar und prägen das städtische und regionale Miteinander. Doch was macht autoritäre Überzeugungen so attraktiv? Was tun gegen autoritäre Einstellungen und autoritäres Verhalten? Mit dieser Frage sehen sich Fachkräfte der Sozialen Arbeit nicht selten konfrontiert. Dabei fehlt es im Arbeitsalltag jedoch meistens an Zeit und den nötigen Ressourcen, um sich intensiver mit dem Phänomen Autoritarismus und seinen möglichen Ursachen auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Projekts Autoritarismus ins Aus stellen werden daher Schulungen für Sozialarbeiter_innen angeboten, in denen – neben dem Austausch der Fachkräfte untereinander – diskutiert werden soll, was Autoritarismus überhaupt ausmacht und wie man ihm in der Praxis entgegenwirken kann.


Die einzelnen Module bauen aufeinander auf. Es wird daher empfohlen alle Module zu belegen. Die Module 3 und 4 finden im Januar und Februar 2024 in Aachen statt.

Ab März 2024 startet die Schulung ebenfalls in Köln. Information zur Schulung in Köln finden Sie hier: AuS in Köln

Anmeldung

Die Schulung am Standort Aachen ist abgeschlossen. Die Anmeldung für die Schulung am Standort Köln ist weiterhin offen. Sie finden sie hier.

Modul 3 - Antisemitismus

Termin 22. Januar 2024, 10:00 bis 13:00
Ort Abteilung Aachen, katho - Raum wird bekanntgegeben
Zielgruppe Fachkräfte aus Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit
Inhalt Antisemitismus stellt auf globaler wie auch auf nationaler Ebene eine der zentralen Ideologien unserer Gegenwart dar, die sich seit den jüngsten Ereignissen in Israel und dem Gaza-Streifen unter anderem in einem starken Anstieg antisemitischer Vorfälle Ausdruck verleiht. Dadurch stehen auch und besonders Fachkräfte aus dem Sozial- und Bildungswesen vor der Herausforderung, sich mit Antisemitismus kritisch und theoriegeleitet auseinanderzusetzen, um ihn erkennen und ihm angemessen begegnen zu können. In diesem Modul sollen verschiedene Facetten und Formen von Antisemitismus diskutiert werden, um neben aller Gemeinsamkeit, die spezifischen Motive unterschiedlicher Ausprägungen des Antisemitismus herauszuarbeiten und Konzepte für die Konfrontation mit Antisemitismus zu entwickeln.

Modul 4 - Rassismus

Termin 21. Februar 2024, 10:00 bis 13:00
Ort Abteilung Aachen, katho - Raum wird bekanntgegeben
Zielgruppe Fachkräfte aus Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit
Inhalt

Rassismus und rassistische Gewalt ist auch in Deutschland allgegenwärtig – und das nicht nur in rechtsextremen Kreisen. Auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft zeigen sich rassistische Überzeugungen und Einstellungen, die zum Fortbestand der Ideologie beitragen und mit denen sich auch Fachkräfte der Sozialen Arbeit immer wieder konfrontiert sehen. Doch was ist Rassismus überhaupt? Wie entsteht er? Und mit welchen Mitteln kann er bekämpft werden? In dem Modul sollen nicht nur Merkmale und Ausprägungsformen von Rassismus, sondern auch antirassistische Gegenentwürfe und Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Stephan Post

Mitarbeitende

Stephan Post

Transferreferent im Projekt Autoritarismus ins Aus stellen (AuS) - Transferagentur

Köln, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten

Katrin Henkelmann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aachen, Sozialwesen

Karin Henshen

Karin Henshen

Referentin für Transfer- und Netzwerkmanagement

Aachen, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten

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