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SOLVE – Entwicklung und Pilottestung einer innovativen spielebasierten Präventionsintervention für Jugendliebe mit erhöhtem Risiko für Substanzmissbrauch und -abhängigkeit

Projektsteckbrief

Projektsteckbrief
Status aktiv
Laufzeit 01.08.2019 – 31.07.2022
Themengebiete Gesundheit, Prävention, Sozialwesen, Sucht
Standort Köln
Institute Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP)

Projektbeschreibung

Hintergrund

Im Rahmen des interdisziplinären Projekts SOLVE entwickeln und evaluieren PsychologInnen des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP, Katholische Hochschule NRW, Abtl. Köln) in Zusammenarbeit mit Spieledesignern des Cologne Game Labs (CGL, Technische Hochschule Köln) eine digitale spielebasierte Präventionsintervention für Jugendliche mit erhöhtem Risiko für Substanzmissbrauch und -abhängigkeit. Die Intervention basiert auf Methoden der KVT, des Motivational Interviewing und des sog. Stealth Learning. Es findet eine Kooperation mit der Universität Amsterdam (Abteilung Entwicklungspsychologie) statt.

Methodik

Die Konzeptionsphase umfasst Fokusgruppen mit Fachkräften und Betroffenen aus verschiedenen Settings (Suchthilfe, Jugendhilfe, Kinder-/Jugendpsychiatrie). Die Produktion beruht auf stark interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen PsychologInnen und einem Spieleentwicklerteam und ist iterativ angelegt. Playtests mit Jugendlichen sind essentieller Bestandteil der Produktion, die mit einem Pilottest der Intervention abschließt.

In der Feldphase wird die Intervention in einem kontrollierten Design in der Praxis bezüglich Akzeptanz, Nutzung und initialer Wirksamkeit getestet. Eine Katamneseerhebung dient der Beurteilung der mittelfristigen Wirksamkeit der Intervention.

Prof. Dr. Michael Klein

Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung

Nuri Wieland

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Köln

Lina-Sophia Falkenberg

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Köln, Sozialwesen
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