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Antisemitismuskritische Bildungsarbeit

Es besteht eine immerwährende, aber auch aktuelle Präsenz und Virulenz von Antisemitismus in all seinen Formen und Facetten auf nationaler sowie globaler Ebene. Dadurch stehen auch die Berufs- und Handlungsfelder des Sozial- und Bildungswesens vor der Herausforderung, sich mit Antisemitismus kritisch und theoriegeleitet auseinanderzusetzen und präventive sowie reaktive Konzepte im Kampf gegen den Antisemitismus zu entwickeln.

Steckbrief

Steckbrief
Zertifikat Hochschulzertifikat
Ort

katho, Standort Aachen

Termine

Termine Modul 1:
27./28. Januar 2023, 24./25. Februar 2023, 31. März/1. April 2023, 14./15. April 2023, und 12./13. Mai 2023

Termine Modul 2:
11./12. August 2023, 25./26. August 2023, 8./9. September 2023 und 22./23. September 2023

Max. Teilnehmerzahl 25
Anmeldeschluss 16.12.2022
Bewerbung erforderlich?

Zusatzbogen zur Anmeldung

Teilnahmegebühr

700,00 € Modul 1

700,00 € Modul 2

Die Weiterbildung soll mittels verschiedener didaktischer Methoden vertiefende Kenntnisse zu Theorien und Methoden antisemitismuskritischer Bildungsarbeit vermitteln. Anbieter ist das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho), das diese Weiterbildung aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Bildungs- und Sozialwesen sowie seitens interessierter und politisch-aktiver Bürger_innen durchführt.

Bitte lesen Sie vor einer Anmeldung unsere Geschäftsbedingungen. Sie enthalten Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Anmeldung, Teilnahmegebühr und Rücktrittsoptionen.

 

Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt: Fördermöglichkeiten.

 

Bitte melden Sie sich ausschließlich über das Online-Formular zum Kurs an.

 

Voraussetzung für die Teilnahme an Modul 2 ist die erfolgreiche Teilnahme an Modul 1.

 

Kursorganisation

Es besteht die Möglichkeit, nur das erste Modul zu besuchen und zertifiziert zu bekommen oder beide Module. In diesem Fall würde die Dauer des Weiterbildungsangebotes sich auf ein Jahr strecken. Modul 1 wird immer im Wintersemester angeboten, Modul 2 im Sommersemester. Jede der neun Lerneinheiten findet in Form einer zweitägigen Blockveranstaltung (Freitag/Samstag) statt.

Die beiden Module umfassen 144 Unterrichtseinheiten Präsenz und 126 Unterrichtseinheiten Selbststudium. Es können max. 9 Creditpoints (EC) erworben werden. Die Teilnahme an der 3-tägigen Exkursion ist optional und nicht in der Angabe der Kursgebühr oder der Unterrichtseinheiten enthalten.

Termine

Termine Modul 1:

27./28. Januar 2023

24./25. Februar 2023

31. März/1. April 2023

14./15. April 2023

12./13. Mai 2023,

Termine Modul 2:

11./12. August 2023

25./26. August 2023

8./9. September 2023

22./23. September 2023

(Angaben ohne Gewähr)

Teilnahmegebühren

Es besteht die Möglichkeit, nur das erste Modul zu besuchen und zertifiziert zu bekommen oder beide Module.

Kosten Modul 1: 700 Euro

Kosten Modul 2: 700 Euro

Die Teilnahme an der 3-tägigen Exkursion ist optional und nicht in der Angabe der Kursgebühr oder der Unterrichtseinheiten enthalten.

Die Weiterbildung besteht aus zwei Modulen: Das Modul 1 vermittelt erste Grundlagen zu dem Thema Antisemitismus.

Das zweite Modul wendet sich spezifischen Fragestellungen zu. Optional kann im zweiten Modul an einer Exkursion teilgenommen werden, deren Kosten zusätzlich von denTeilnehmer_innen zu tragen sind.


Module

Modul 1: Grundlagenmodul

LE 1: Was ist Antisemitismus? – Ein Einstieg in die Thematik

LE 2: Historische Perspektiven: Geschichte des Judenhasses und Antisemitismus – Vom christlichen Antijudaismus zum modernen Antisemitismus

LE 3: Erscheinungsformen des modernen Antisemitismus

LE 4: Theorie und Empirie des Antisemitismus

LE 5: Theorie und Praxis antisemitismuskritischer Bildungsarbeit


Modul 2: Vertiefungsmodul

LE 1: Geschichtspolitik der extremen Rechten und Antikapitalismus von rechts

LE 2: Islam, Islamismus, Antisemitismus

LE 3: Antisemitismus und Nahostkonflikt

LE 4: Antisemitismus in Medien und Jugendkulturen

LE 5: Dreitägige Exkursion nach Berlin: Besuch historischer Orte des Gedenkens (u.a. Topographie des Terrors, Haus der Wannseekonferenz) sowie pädagogischer Einrichtungen (wie KIgA e.V. – Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus) (optional)

 

Die Weiterbildung richtet sich an Fach‐ und Leitungskräfte, die in unterschiedlichen Handlungsfeldern des Sozial‐ und Bildungswesens – wie z. B. der außerschulischen Jugendbildungsarbeit oder der Erwachsenenbildung – tätig sind, an Journalist_innen und Medienschaffende, die über aktuelle politische Zusammenhänge und Konflikte berichten, oder Personen, die sich aufgrund zivilgesellschaftlichen oder politischen Engagements für die Thematik interessieren. Ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit wird nicht vorausgesetzt.

Die Zahl der Teilnehmenden beträgt mindestens zwölf und maximal 25 Personen.

 

Kontakt und Beratung

Kursleitung/Referenten

Prof. Dr. phil. Martin Spetsmann-Kunkel

Dekan / Professor für Politikwissenschaft

Aachen, Sozialwesen

Weitere Lehrende

Prof. Dr. Markus Baum, Professor für Soziologie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Aachen, Mitglied im CARS

Richard Gebhardt, Politischer Bildner und Publizist, VHS Aachen NRWeltoffen

Dr. Stefan Hößl, NS-Dokumentationszentrum Köln, Vorstand Kölnische Gesellschaft für Christliche-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Joachim Klupsch, Lehrkraft am Berufskolleg Glockenspitz in Krefeld (im Ruhestand), Vorstand Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Krefeld e.V.

Prof. Dr. Joachim Söder, Professor für Philosophie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Aachen, Prodekan des Fachbereichs Sozialwesen an der Abteilung Aachen, Mitglied im CARS

Kursorganisation

Zentrum für Forschungsförderung und Weiterbildung
Katholische Hochschule NRW
Wörthstr. 10
50668 Köln
Tel. +49 221 7757-326
weiterbildung(at)katho-nrw.de

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