Aachener Vielfaltspreis 2026: Zwei Studierende der katho in Aachen ausgezeichnet
Brücken bauen, wo andere schweigen
In einer Zeit, in der der Konflikt in Israel und Palästina die Gesellschaft tief spaltet, haben die beiden Masterstudierenden der Sozialen Arbeit ein Dialogformat entwickelt. Mit persönlichen Einblicken – Sophie Orentlikher mit jüdischer Familiengeschichte, Mohammed-Arfan Ashmawi mit palästinensisch-islamischem Hintergrund – schaffen sie Räume, in denen scheinbar unversöhnliche Positionen respektvoll diskutiert werden können.
Engagement für Vielfalt und gegen Diskriminierung
Beide sind nicht nur als Friedensaktivist_innen und Multiplikator_innen im jüdisch-muslimischen Dialog, sondern auch am Institut für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung (IBuD) der katho in Aachen tätig (Sophie Orentlikher als wissenschaftliche Hilfskraft und Mohammed-Arfan Ashmawi als Mitglied im Institut). Ihr Einsatz für Antidiskriminierung, politische Bildung und postkoloniale Studien macht sie zu Vorbildfiguren für eine inklusive und offene Gesellschaft.
Mit der Verleihung des Aachener Vielfaltspreises 2026 wird ihr Engagement nun offiziell gewürdigt – und ein starkes Signal für Respekt, Offenheit und den Mut zum Dialog gesetzt.