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Promotion

Die katho fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs auf vielfältige Weise. Die unabdingbare Voraussetzung für eine Hochschulkarriere ist die Promotion. Die katho hat daher ein hohes Interesse, Wissenschaftler_innen in ihren Promotionsvorhaben zu unterstützen und ihnen förderliche Rahmenbedingungen zu bieten. Die katho hat als Hochschule für Angewandte Wissenschaft selbst kein Promotionsrecht, sie ermöglicht den „Karriereweg Promotion“ über ihre Mitgliedschaft im Promotionskolleg NRW oder über Kooperationen mit Universitäten. Egal, ob Sie an der katho studiert haben oder ob Sie von einer anderen Hochschule kommen oder ob Sie Ihre berufspraktischen Kompetenzen nun wissenschaftlich reflektieren wollen - wir unterstützen Sie gerne.

WEGE ZUR PROMOTION

Die katho kann als Hochschule für Angewandte Wissenschaft keinen Doktortitel vergeben. Aber wir bieten Ihnen zwei Einstiege für Ihren Weg dorthin: den Weg über das Promotionskolleg und die Kooperation mit einer Universität.

Bei der Laufzeit einer Promotion können Sie von in der Regel drei bis sechs Jahren ausgehen, abhängig von individuellen Faktoren. In der Regel tragen eine sehr gute Betreuung sowie die Vernetzung der Promovierenden untereinander maßgeblich dazu bei, die Promotion in einer angemessenen Zeit zu realisieren.

Wenn Sie promovieren möchten, gibt es zunächst diese Voraussetzungen:

  • Rein formell ist ein Diplom-, Magister- oder ein Masterabschluss nötig – erworben an einer Universität oder einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Der Abschluss sollte im selben oder in einem verwandten Fach erworben worden sein, in dem auch die Promotion angestrebt wird.
  • Die Abschlussnote muss sehr gut bis gut sein. Im Einzelnen entscheidet die Institution, an der promoviert wird, welche Note der Abschluss haben muss, um für eine Promotion zugelassen zu werden.
  • Das Thema, über das Sie promovieren wollen, ist möglichst konkret und in einem ausformulierten Exposé darzustellen.

Die katho ist Mitglied im Promotionskolleg NRW, das seit Dezember 2020 im Zusammenschluss verschiedener Hochschulen einen neuen Rahmen schafft, in dem sich wissenschaftlicher Nachwuchs entwickeln kann. Das Promotionskolleg sichert die Qualität der Promotion und der zugehörigen Verfahren und bietet qualifizierende Programme und Veranstaltungen an. Der Doktorgrad wird durch das Promotionskolleg vergeben.

Zahlreiche Professor_innen der katho sind Mitglied im Promotionskolleg. Daher geben wir Ihnen gerne eine Erstberatung, wenn Sie sich für den Weg über das Promotionskolleg interessieren. Wenn sich dies für Sie und Ihr Dissertationsthema als passend zeigt, werden Sie Doktorand_in des Promotionskollegs NRW. Sie nehmen an einem Programm teil, das Ihren Weg zur Promotion strukturiert und inhaltlich fördert. Ihre Betreuung im Promotionskolleg findet durch Professor_innen der Promotionskolleg-Abteilungen – in der Regel „Soziales und Gesundheit“ – statt. Um hohe Qualitätsstandards im Promotionsverfahren sowie eine gute Betreuung sicherzustellen, wird für Ihr Promotionsverfahren eine Betreuungsvereinbarung abgeschlossen, die das Verhältnis zwischen Ihnen und den Betreuenden inhaltlich und zeitlich transparent und verbindlich gestaltet.

Das Promotionskolleg bietet zudem Programme an für eine kooperative Promotion.

In dieser Variante arbeitet die katho mit Universitäten zusammen. Der Doktorgrad wird von der Universität vergeben, die wissenschaftliche Arbeit aber erfolgt an der katho. Im Promotionsverfahren arbeitet – abhängig von der jeweiligen Promotionsordnung – in der Regel ein_e Professor_in der katho in der Betreuung als Zweitgutachter_in und -prüfer_in mit. 

Wie kommen Sie in Kooperation mit einer Universität? Sprechen Sie mit einem_einer Professor_in der katho über Ihr Thema. Sie bzw. er wird Ihnen helfen, einen Kontakt zum_zur Universitätskolleg_in herzustellen. Denn es gibt bereits eine Reihe Universitäten, mit denen die katho bei Promotionsvorhaben kooperiert. Sie können natürlich auch selbständig an Universitäten einen Doktorvater oder eine Doktormutter finden, der_die Ihre Dissertation betreuen wird. Ratsam ist zudem ein Beratungsgespräch mit der Promotionsbeauftragten und Prorektorin für Forschung und Weiterbildung der katho, Prof. Dr. Barbara Schermaier-Stöckl.

Praxisforschung: Sie wollen zu einem Thema aus einem Handlungsfeld im Sozial- und Gesundheitswesen oder in der Pastoral promovieren? Dann bieten wir Ihnen dafür das passende Umfeld, denn die Angewandte Forschung an der katho ist gut aufgestellt und hoch anerkannt. Das wissenschaftliche Arbeiten und Forschen an der katho besticht zudem mit seiner großen Nähe zur Praxis im jeweiligen Feld. So kann die Forschung – ganz im Sinne des Transfers – konkrete Fragestellungen der Kooperationspartner aufgreifen und ihnen anhand neuer Erkenntnisse praktische Lösungen vorschlagen. 

Netzwerke: Jeder Fachbereich und jedes Institut der katho hat ein großes Netzwerk an regional und/oder thematisch verorteten Kooperationspartnern aus der Praxis. In Ihrem Promotionsvorhaben profitieren Sie von den bestehenden Zugängen in die Praxisfelder und können so am inhaltlichen Austausch teilhaben. Als Doktorand_in im Promotionskolleg erhalten Sie weitere Kontakte und Gelegenheiten, mit denen Sie Ihr Netzwerk erweitern und Ihre Forschung voranbringen können. 

Begleitprogramm: Um Promotionsinteressierte und Promovierende gut bei ihren Forschungsvorhaben zu begleiten, bieten die Fachbereiche und Institute der katho regelmäßige Kurse, Workshops und Kolloquien an.

Weiterentwicklung in Lehre: Die konkrete Betätigung in Forschung bzw. Lehre werden das wesentliche Lernfeld sein, in dem Sie Ihre Expertise vertiefen und auf andere Felder wie die Lehre erweitern. Wenn Sie eine Karriere als Professor_in anstreben, werden Sie an der katho mit Ihren Lehrtätigkeiten gute und nachhaltige Erfahrungen machen können. Da der Erfolg unserer Lehre und Forschung auch mit der fachlichen Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses steht und fällt, unterstützt die katho zudem Fort- und Weiterbildungen.

Es gibt eine Vielzahl an Wegen um das Promotionsvorhaben zu finanzieren. Die gängigsten finden Sie hier aufgelistet. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Promotionsbetreuer_innen der katho beratend zur Seite. 

  • Haushaltsfinanzierte Promotionsstelle (Qualifizierungsstelle)
  • Drittmittelstelle (Projektstelle)
  • Individuelles Stipendium (für nähere Informationen siehe auch stipendienlotse und stipendiumplus
  • Externe Erwerbstätigkeit zur Finanzierung der Promotion

Personalentwicklungsstrategie

Wir sorgen dafür, dass wissenschaftliches Personal an der katho weiterhin für außerordentlich hohe Kompetenz und Innovationskraft steht – heute und morgen.

Forschungsinstitute

In derzeit acht Instituten und einem Forschungsschwerpunkt forschen Wissenschaftler_innen unter einem gemeinsamen Fokus.

ANSPRECHPERSON

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Promotionsbeauftrage an der katho

Prof'in Dr. Barbara Schermaier-Stöckl

Prorektorin für Forschung und Weiterbildung Köln
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