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Institut für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung

Das Institut hat das Ziel, im Sinne von sozialer Inklusion, Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit die Teilhabe an Bildung und die Anerkennung von Unterschieden in unserer von Diversität geprägten Gesellschaft zu untersuchen und Handlungsansätze zu entwickeln, um diskriminierende Strukturen abzubauen.

Kurzinfo

Kurzinfo
Standort
  • Aachen
  • Köln
  • Münster
  • Paderborn
Art des Instituts In-Institut
Gründungsdatum 19.01.2021
Kontaktadresse des Instituts

Robert-Schuman-Str. 25
52066 Aachen

E-Mail: m.gerards(at)katho-nrw.de
T: +49 241 60003-43

Über uns

Am 19. Januar 2021 ist das Institut für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung an der katho unter der Leitung von Prof.in Dr.in Verena Klomann mit einer konstituierenden Sitzung gestartet. Es baut auf den Strukturen des Forschungsschwerpunktes ‚Bildung und Diversity‘ der katho auf, der in den vergangenen 20 Jahren aus interdisziplinärer Perspektive aktiv zum wissenschaftlichen Diskurs zur Bildungs- und Diversitätsforschung beigetragen hat. Der Forschungsschwerpunkt ‚Bildung und Diversity‘ wurde 2014 gegründet und zunächst im Rahmen des vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (MIWF) initiierten Programms FH-Struktur und der katho gefördert. Inhaltlich schöpfte er aus den Erfahrungen der vorangegangenen Forschungsschwerpunkte Gender und Soziale Arbeit (2001 – 2005) bzw. Gender und Transkulturalität (2005 –2014). Der Fokus der dort durchgeführten Projekte lag auf den Entwicklungen hin zu einer zunehmend pluralen und heterogenen Migrationsgesellschaft, in der einseitige kulturelle Zuschreibungen (Othering) allmählich aufgebrochen werden. Der Fokus der Forschungs-, Entwicklungs- und Transferaktivitäten des Instituts liegt auf diversitätssensiblen Teilhabe- und Anerkennungsmöglichkeiten in formalen und non-formalen Bildungsprozessen.

In den Forschungsprojekten untersuchen die Angehörigen des Instituts die Bildungssituationen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen – von Menschen in allen Alters- und Lebensphasen, von Menschen unterschiedlicher geschlechtlicher Identitäten, von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Identitäten, von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen, von weißen Menschen und Black and People of Color (BPoC), von Menschen unterschiedlicher sozio-ökonomischer Herkunft und mit differenten Bildungsbiografien, von Menschen mit und ohne gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder von Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen. Hierbei werden diese Selbst- und Fremdverortungen macht- und hierarchiekritisch betrachtet. Das Erkenntnisinteresse der Intersektionalitätsforschung, das die Verflechtung verschiedener Diversitätskategorien und die damit verbundenen Disparitäten fokussiert, ist dabei leitend. Die Forschungs-, Entwicklungs- und Transferaktivitäten des Institutes nehmen hierbei insbesondere Bezug zu Professions-, Bildungs-, Teilhabe-, Gender- und Migrationsdiskursen unter Berücksichtigung rassismuskritischer und diversitätsbewusster Perspektiven.

Zielsetzung und Fragestellung

Im Institut für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung werden die Teilhabe an Bildung und die Anerkennung von Unterschieden in unserer durch Diversität geprägten Gesellschaft untersucht. Dabei liegt der Fokus besonders auf Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Das Institut geht aus einer interdisziplinären Perspektive u.a. folgenden Fragestellungen nach:

  • Wie können Teilhabe- und Anerkennungsmöglichkeiten diversity- und genderfreundlicher gestaltet werden, damit allen Menschen möglichst viele formale und non-formale Bildungschancen offenstehen?
  • Wie kann gewährleistet werden, dass pädagogisch begleitete Bildungsprozesse zugleich zuschreibungsreflexiver werden, um Praktiken des Othering (Menschen zu ‚Anderen‘ machen, indem sie als solche markiert werden) zu vermeiden?
  • Wie verlaufen Subjektivierungen in unterschiedlichen Bildungssettings?  Wie können Bildungsräume als Möglichkeitsräume für Rassismuskritik genutzt werden?
  • Wie können dafür notwendige Daten erhoben und wissenschaftliche Untersuchungen so durchgeführt werden, dass Bildungssettings macht- und dominanzsensibel in den Blick genommen und die eigenen Forschungsergebnisse kritisch reflektiert werden?

Durch die Auseinandersetzung mit diesen zentralen Fragestellungen werden ungleiche Bildungs- und Teilhabechancen sowie die Entwicklung innovativer Handlungsansätze analysiert, die neben der Problematisierung diskriminierender und benachteiligender Strukturen soziale Inklusion wie auch die Anerkennung individueller Verschiedenheit und Potentiale fokussieren. Darüber hinaus verfolgt das Institut die Ziele, die Profession und Disziplin der Sozialen Arbeit weiterzuentwickeln und aktiv zur Nachwuchsförderung in der Sozialen Arbeit beizutragen.

Institutsleitung
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Institutsleitung

Prof. Dr., Dipl.-Sozialpädagogin Marion Gerards

Professorin für Musik und Soziale Arbeit / Gleichstellungsbeauftragte Abteilung Aachen / Leiterin des Instituts für angewandte Bildungs- und Diversitätsforschung

Aachen, Sozialwesen

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Stv. Institutsleitung

Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann

Professor für Bildungs- und Erziehungswissenschaften

Aachen, Sozialwesen

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Stv. Institutsleitung

Prof. Dr. Grit Höppner

Gleichstellungsbeauftragte

Münster, Sozialwesen

Institutsmitglieder (Professor_innen)

Das fachliche Spektrum der beteiligten Forschenden an den verschiedenen Standorten der katho ist interdisziplinär und umfasst zurzeit Perspektiven aus der Sozialen Arbeit, der Pädagogik, der Sozialpädagogik, der Kindheitspädagogik, der Soziologie und Politologie, der Kulturwissenschaften sowie der Psychologie und ist offen für weitere disziplinäre Zugänge. Das Institut bietet Professor_innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden, wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften sowie interessierten Studierenden Mitwirkungsmöglichkeiten. Studierende aus den Master- und Bachelorstudiengängen an der katho werden zudem aktiv durch Lehrforschungsprojekte einbezogen.

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Prof. Dr. Sebastian Boehm

Professor für Soziologie

Köln, Sozialwesen

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Prof'in Dr. Yvonne Brandl

Professorin

Münster, Sozialwesen

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Prof. Dr. Judith Conrads

Professorin

Münster, Sozialwesen

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Prof. Dr. Dominik Farrenberg

Professur für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit, Schwerpunkt: Erziehungswissenschaftliche Perspektiven / Beauftragter für Inklusion

Aachen, Sozialwesen

Prof'in Dr. Petra Ganß

Professorin für Soziale Arbeit

Aachen, Sozialwesen

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Prof'in Dr'in Marianne Genenger-Stricker

Professorin für Soziale Arbeit

Aachen, Sozialwesen

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Prof. Dr. Silvia Hamacher

Professorin für Soziale Arbeit

Aachen, Sozialwesen

Prof.in Dr.in Brigitte Hasenjürgen

Professur für Soziologie (em.)

Institutsmitglied Fachbereich Sozialwesen

Standort Münster

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Prof'in Dr. Damaris Nübel

Professorin

Aachen, Sozialwesen

Prof. Dr. phil. Martin Spetsmann-Kunkel

Dekan / Professor für Politikwissenschaft

Aachen, Sozialwesen

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Prof'in Dr. Karla Verlinden

Professorin

Köln, Sozialwesen

Prof'in Dr. Annette Müller

Professorin

Köln, Sozialwesen

Institutsmitglieder (Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen)

Das fachliche Spektrum der beteiligten Forschenden an den verschiedenen Standorten der katho ist interdisziplinär und umfasst zurzeit Perspektiven aus der Sozialen Arbeit, der Pädagogik, der Sozialpädagogik, der Kindheitspädagogik, der Soziologie und Politologie, der Kulturwissenschaften sowie der Psychologie und ist offen für weitere disziplinäre Zugänge. Das Institut bietet Professor_innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden, wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften sowie interessierten Studierenden Mitwirkungsmöglichkeiten. Studierende aus den Master- und Bachelorstudiengängen an der katho werden zudem aktiv durch Lehrforschungsprojekte einbezogen.

Julia Breuer-Nyhsen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aachen, Sozialwesen

Simone Hieronymus

Sozialarbeiterin (B.A.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt NaBiKo

Institutsmitglied Fachbereich Sozialwesen, Standort Aachen

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Leonie Illmer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aachen, Sozialwesen

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Philip Krüger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Paderborn