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Angebote für die Praxis – Fachbereich Sozialwesen (Münster)

HERZLICH WILLKOMMEN

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster legt großen Wert auf eine enge Verbindung zwischen Hochschule und Praxis. Deshalb freuen wir uns sehr Sie auf unserer Seite „Für die Praxis“ begrüßen zu dürfen!

Die Seite soll Studierenden und Studieninteressierten, aber auch Praxisvertreter_innen einen Überblick über alle praxisrelevanten Themen bieten. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, können Sie gerne Kontakt mit dem Praxisreferat aufnehmen.

STUDIENEINGANGSPROJEKT (StEP)

Studieren an der Abteilung Münster beginnt mit dem Studieneingangsprojekt (StEP). Die Studierenden erarbeiten selbstständig und in Kleingruppen ein eigenes Forschungsprojekt zu den Themen und Fragestellungen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik.

Studieneingangsprojekte (StEP) – Teilhabemöglichkeiten in sieben Wochen erforschen

In den ersten sieben Wochen ihres Studiums erforschen die Studierenden Aspekte der heilpädagogischen und inklusiv ausgerichteten Praxis. Dabei werden sie in kleinen Seminaren eng begleitet und inhaltlich gecoacht. Im Studium des BA Heilpädagogik werden im Rahmen der Studieneingangsprojekte Ideen von Praxiseinrichtungen aus der Region, mit denen die Hochschule eng zusammenarbeitet, umgesetzt. Innerhalb der Projekte arbeiten die Studierenden in der ersten Semesterhälfte intensiv an einer solchen Projektaufgabe und bereiten Verbunden damit erste bedeutsame theoretische Fragen auf. Diese Projektaufgaben sind kleine Forschungsprojekte.

Beispiele für solche Forschungsprojekte aus den letzten Jahren sind:

  • Studierende führen Interviews mit Beschäftigten einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu ihrer Arbeitszufriedenheit
  • Strukturierte Beobachtung der Interaktion von Kindern in einer Kindertageseinrichtung mit den Erzieher_innen, um häufige Missverständnisse zu erkennen sowie Ideen für Änderungsmöglichkeiten zu entwickeln
  • Menschen mit Behinderungen erproben Möglichkeiten der Unterstützen Kommunikation in ihrem Sozialraum – bspw. in der Eisdiele – Studierende beobachten, sprechen mit den Beteiligten und optimieren ggf. das Angebot
  • Studierende befragen Kinder in einer Wohngruppe der Jugendhilfe zu ihren Teilhabemöglichkeiten in der Freizeit
  • usw.

Unterstützt werden die Projektgruppen durch Lehrveranstaltungen zur Praxisforschung, zum wissenschaftlichen Arbeiten und durch kleine Begleitseminare. In diesen Veranstaltungen können die Projektaufgabe, der Fortgang des Projekts in den 7 Wochen, etwaige Schwierigkeiten, aber auch Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht und reflektiert werden. Im Bachelor der Heilpädagogik ist der Grundgedanke der Studieneingangsprojekte, „forschendes Lernen“ kennen zu lernen und die Möglichkeit, sich analysierend und problemorientiert in einem heilpädagogischen und/oder inklusiven Arbeitsfeld zu erproben.

Wir suchen immer wieder neue Kooperationspartner_innen, um eine Vielfalt an Projektaufgaben für die Studierenden anbieten zu können. Nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf (Prof. Dr. Heinrich Greving als StEP-Modulbeauftragter: h.greving(at)katho-nrw.de) oder kommen Sie zu einer unserer Informationsveranstaltungen. Den Flyer zum Thema StEP im BA-Studiengang Heilpädagogik sowie das Formular zur Einreichung einer StEP-Idee finden Sie unten auf der Seite unter "Downloads".

 

Ansprechpersonen

Prof. Dr. Heinrich Greving

Modulbeauftragter

Prof. Dr. Heinrich Greving

Professor

Münster, Sozialwesen

Was ist StEP?

Im Studiengang Soziale Arbeit ist der Ausgangspunkt des Studieneingangsprojekts ein gesellschaftliches Problem, das wissenschaftlich und zugleich praxisnah bearbeitet wird. Jedes Semester hat ein Oberthema (z.B. „Barrierefreiheit“, „Migration“, „Armut“, „Gewalt", „Krise“) zu dem Studierende selbstständig Projektideen entwickeln, Praxiskontakte initiieren, das Projekt planen, durchführen und dokumentieren. Am Ende des Semesters wird das Projekt im Rahmen eines Präsentationstages in der Hochschule vorgestellt. Das Projekt wird durch Seminare wie "Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten" und "Grundlagen der Praxisforschung" begleitet.

Der Grundgedanke der Studieneingangsprojekte ist die Idee „forschenden Lernens“ und die Möglichkeit, sich durch die eigenständige Erarbeitung des Projektes analysierend und problemorientiert in einem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit zu erproben.

Ziel des Studieneingangsprojektes ist es, sich stärker auf die Interessen der Studierenden einzulassen - from teaching to learning, wie es in einer Losung des Bolognaprozesses heißt.

Wir hoffen auch Ihnen gefällt die Idee von StEP. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Studierenden für mögliche Erhebungen zur Verfügung stehen oder einen Kontakt herstellen.

 

ANSPRECHPERSONEN

Prof. Dr. Swantje Notzon

Prof. Dr. Swantje Notzon

Professorin

Münster, Sozialwesen

Praxisphase in den Bachelorstudiengängen

Die Praxisphasen sind wichtige Lernphasen und ergänzen die Studieninhalte der Hochschule. Studierende sammeln praktische Erfahrungen, auf deren Grundlage sie ihre Studienmotivation und Berufseignung überprüfen können. Sie wenden eigene theoretische Kenntnisse an und lernen anhand realer Situationen in der Praxis unterschiedliche professionelle Sichtweisen kennen und reflektieren diese. Die Auseinandersetzung mit Werten, Normen und berufsethischen Grundsätzen verstärkt den Prozess der beruflichen Sozialisation und der eigenen Identitätsentwicklung.

Die Studierenden der katho, Standort Münster absolvieren im 5. Semester ihres Bachelorstudiums eine begleitete Praxisphase. Im Studium der Sozialen Arbeit umfasst diese Praxisphase 100 Tage und beginnt ca. Mitte/Ende August. Im Studium der Heilpädagogik umfasst die Praxisphase 15 Tage im 4. Semester und 85 Tage im 5. Semester, beginnend i.d.R. Anfang September . Die Praxisphase endet ca. Anfang/Mitte Februar.

In der Praxisrahmenvereinbarung der katho sind alle wichtigen Informationen und Vorgaben festgehalten. (Sie finden diese unter den Downloads.)

In der Sozialen Arbeit schulen die Studierenden in Projektarbeiten ihr kommunikatives Handeln, gestalten Arbeitsprozesse und Arbeitsabläufe, lernen, sich auf verschiedene Zielgruppen einzustellen, strukturiert Methoden einzusetzen, Ziele zu formulieren und deren Erreichen zu evaluieren.

Praxislernen in der Heilpädagogik / Inklusiven Pädagogik beinhaltet insbesondere die Entwicklung und Erprobung von Handlungskonzepten im Sinne der heilpädagogischen Begleitung und Assistenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in ihren jeweiligen Lebenswelten. Der Begleitung liegt ein Verständnis heilpädagogischer Begleitung, Beratung und Assistenz zugrunde, das an den Leitideen der UN-Behindertenrechtskonvention orientiert ist. Studierende erkunden heilpädagogische Organisationen, üben die professionelle Beziehungsgestaltung ein und entwickeln theoriegeleitet heilpädagogische Handlungskonzepte für den jeweiligen Kontext.

Die Praxisstellen sichern durch eine regelmäßige Anleitung den begleiteten Lernprozess vor Ort.

Begleitetes Reflektieren

Während der Praxisphase werden die Studierenden sorgfältig und persönlich von Dozierenden begleitet: in den Praxisbegleitseminaren werden handlungsfeldspezifische Wissensbestände aktualisiert, es wird Theorie- mit Praxiswissen verknüpft, sowie die Reflexion in Form studentischer, kollegialer Beratung eingeübt.

In der Praxisphase begleiten zertifizierte Supervisor_innen die Studierenden in kleinen Gruppen. Es werden Erfahrungen aus der Praxis gemeinsam reflektiert, Fallsituationen analysiert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Supervison trägt so zur Weiterentwicklung von Handlungs- und Selbstreflexionskompetenzen bei. Damit wird der Professionalisierungsprozess zur Festigung der Berufsrolle der Studierenden unterstützt.

Praxisphase im Ausland

Es besteht für Studierende auch die Möglichkeit, die Praxisphase II im Ausland zu absolvieren. Ansprechpartnerin für Fragen zum Auslandsstudium sind die Auslandsbeauftragte und das Auslandsbüro, sowie die Praxisbeauftragten und das Praxisreferat.

 

 

Im Kooperationsverbund, der aus Vertreter_innen aus Praxiseinrichtungen aus der Umgebung sowie den beiden Praxisreferaten der FH Münster und der katho am Standort Münster besteht, ist eine Fortbildung für Anleiter_innen entwickelt und konzipiert worden.

Diese richtet sich an Fachkräfte aus der Region, die bereits erste Erfahrungen in der Anleitung von Studierenden im Praxissemester haben oder während des Fortbildungszeitraums machen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die studienintegrierten Praxisphasen für Studierende der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik an den Münsteraner Hochschulen.

Termine 2024:

22. und 23. April 2024

17. und 18. September 2024

Weitere Infos können Sie dem Flyer unter "Downloads" entnehmen.

 

Prof. Dr. theol. Sabine Schäper

Prof. Dr. theol. Sabine Schäper

Münster, Sozialwesen

Zweimal jährlich finden an der katho Münster Veranstaltungen für Anleiter_innen statt.

I.d.R. zum Ende des Sommersemesters findet ein digitales Treffen statt. Dort werden neue Anleiter_innen digital über die Strukturen und Rahmenbedingungen der Hochschule informiert. Auch wird die Rolle als Anleiter_in thematisiert.

Im Herbst – in der ersten Phase des Praxissemesters - findet ein Anleiter_innentreffen für alle Fachkräfte statt, die in dem jeweiligen Semester Studierende in der Praxis anleiten. Dieser Tag bietet zu Beginn ebenfalls Informationen zu den Anforderungen des Praxissemesters. Darüberhinaus haben die Anleiter_innen die Möglichkeit, einen direkten Einblick in die Arbeit der handlungsfeldbezogenen Begleitseminare an der Hochschule zu erhalten.
 

Treffen der Anleiter_innen im WiSe 2023/24

03.11.2023 Treffen für (neue) Anleiter_innen in der Sozialen Arbeit und in der Heilpädagogik 

 

 

ANSPRECHPERSONEN

Prof. Dr.  Judith Haase

Prof. Dr. Judith Haase

Beauftragte für den Bereich Praxis & Supervision (Soz. Arbeit)

Münster, Sozialwesen

Prof. Dr. theol. Sabine Schäper

Prof. Dr. theol. Sabine Schäper

Münster, Sozialwesen

Kooperationsverbund Münsteraner Hochschulen und Praxis im Sozialwesen

Eine lebendige Kooperation von Hochschulen und Praxiseinrichtungen ist eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Qualität der Ausbildungsphasen, in denen Studierenden in der Praxis tätig sind, sich in ihrer Berufsrolle erproben und professionelles Handeln kennenlernen. Dieses gemeinsame Interesse verbindet das Praxisreferat der staatlichen Fachhochschule Münster mit dem Praxisreferat der katho am Standort Münster. Die beiden Hochschulen führen seit vielen Jahren Kooperationsgespräche und erarbeiten gemeinsame konzeptionelle Grundlagen für die Gestaltung von Praxisphasen im Studium der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik/ Inklusiven Pädagogik.

Angeregt durch eine gemeinsame Tagung der FH Münster und der katho Münster im Jahr 2018 mit mehr als 150 Kooperationspartner*innen zum Thema „Begleitete Praxisphasen als Beitrag zur Professionalisierung sozialer Berufe“ gründete sich im Jahr 2019 der „Kooperationsverbund Münsteraner Hochschulen und Praxis im Sozialwesen“.

Hier treffen sich seither beide Hochschulen mit Vertreter*innen von Trägern und Einrichtungen in der Region Münsterland, um relevante Themen an der Schnittstelle von Praxis und Studium zu diskutieren. Zwei wichtige Bausteine sind aus dieser Kooperation bereits hervorgegangen:

1. Eine gemeinsam konzipierte Fortbildung für Anleiter*innen wird jährlich zweimal unter der gemeinsamen Leitung von Hochschul- und Praxisvertreter*innen durchgeführt.

2. Und ein Positionspapier zur Qualität der studienintegrierten begleiteten Praxisphase, die gleichzeitig Heraushebungsmerkmal zur staatlichen Anerkennung ist beschreibt wichtige Kriterien für die zentrale Rolle der Anleitung in Praxisphasen. Dieses Papier zu den Qualitätskriterien wurde in den Hochschulen und den beteiligten Einrichtungen durch die jeweiligen Gremien und Entscheidungsträger verabschiedet und als Selbstverpflichtung unterzeichnet.

Das Papier steht hier zum Download bereit:

Qualitätskriterien zur Praxisphase

Prof. Dr.  Judith Haase

Soziale Arbeit

Prof. Dr. Judith Haase

Beauftragte für den Bereich Praxis & Supervision (Soz. Arbeit)

Münster, Sozialwesen