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Betriebliche_r Suchtkrankenhelfer_in

Sie arbeiten in der Personalabteilung, in der Interessenvertretung oder sind für das betriebliche Gesundheits- bzw. Eingliederungsmanagement zuständig? Dann kennen Sie diese Herausforderung: Suchterkrankungen früh erkennen und Betroffene unterstützen, ohne rechtliche Risiken einzugehen oder Stigmatisierung auszuüben. Stärken Sie Ihre Kompetenz, damit Sie Mitarbeitende professionell und wertschätzend begleiten können, und werden Sie zur wichtigen Schnittstelle zwischen Betrieb, Betroffenen und Hilfesystemen!

Auf einen Blick

Auf einen Blick
Abschluss Teilnahmebescheinigung
Ort

katho am Standort Köln
Wörthstr. 10
50668 Köln

Termine

12.02.-13.02.2027

19.02.-20.02.2027

05.03.-06.03.2027

12.03.-13.03.2027

Max. Teilnehmerzahl 20
Anmeldeschluss 15.01.2027
Bewerbung erforderlich?

Nein

Teilnahmegebühr

850 Euro

Der Arbeitsbereich der betrieblichen Suchtkrankenhilfe hat in den vergangenen Jahren innerhalb der professionellen Suchthilfe zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sowohl private als auch öffentliche Träger haben einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich. 

Die neue Weiterbildung greift diese Entwicklung gezielt auf und ergänzt das bereits seit vielen Jahrzehnten erfolgreiche Weiterbildungsangebot der katho im Bereich der Suchthilfe, insbesondere den Masterstudiengang Suchthilfe sowie die Fachkunde Soziale Suchtarbeit. In unserem Kurs zur_zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer_in vermitteln wir den Teilnehmenden das notwendige Wissen zu Suchttheorie und Suchtmittelkunde. Sie lernen, Betroffene professionell zu begleiten und präventiv zu handeln – für ein gesundes Arbeitsklima und rechtssichere Lösungen.

Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an betriebliche Suchtbeauftragte, Verantwortliche in den Bereichen betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sowie Interessenvertretungen (MAV/Personalrat), die eine qualifizierte, rechtssichere und praxisorientierte Zusatzqualifikation erwerben möchten. Darüber hinaus ist das Angebot auch für alle offen, die anderweitig an der Thematik interessiert sind und sich beruflich weiterqualifizieren möchten.

Im Mittelpunkt der Weiterbildung stehen folgende Themen:

  • Suchttheorie und Suchtmittelkunde
  • Rechtliche Grundlagen bei Suchtmittelkonsum und Sucht am Arbeitsplatz, d.h. vor allem Grundlagen des Arbeits- und Beamtenrechts
  • Betriebliche Suchtprävention
  • Rolle und Aufgaben des betrieblichen Suchtkrankenhelfer_in
  • Motivierende Gesprächsführung
  • Interne und externe Suchtkrankenhilfe
  • Rückfall-Prophylaxe

Die Inhalte werden praxisnah anhand von Fallbeispielen, Rollenspielen und Interventionsübungen vermittelt. Die Teilnehmenden erarbeiten sich im Verlauf der Weiterbildung konkrete Handlungsleitfäden für die Praxis

Die Referenten des Kurses „Betriebliche_r Suchtkrankenhelfer_in“ verfügen über langjährige Erfahrungen und ausgewiesene Qualifikationen rund um das Thema Sucht in der Forschung und der Praxis. Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Referenten gewährleistet dabei eine fundierte Verbindung von Rechtswissenschaft, Psychologie, Sozialer Arbeit und Suchttherapie.

Prof. Dr. Rolf Jox 

  • Koordination und Leitung des Kurses
  • Professor für Recht am Fachbereich Sozialwesen der katho, Abteilung Köln
  • Leitung des Masterstudiengangs Suchthilfe/- Therapie (M.Sc.)

Prof. Dr. Michael Klein

  • Langjährige Tätigkeit in Fachkliniken für Suchterkrankungen, auch als leitender Psychologe 
  • Gründer des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung 
  • Professor für Angewandte Suchtforschung und Suchtbehandlung 
  • Eigene Praxis für Psychotherapie, Supervision und Weiterbildung 

Christian Look

  • Leitung Blaukreuz Zentrum Köln
  • Sozialarbeiter B.A.
  • Suchttherapeut M.Sc.

PD Dr. Ralf Demmel

  • Diplom-Psychologe
  • Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie)

 

Die Weiterbildung umfasst 50 Unterrichtseinheiten, die auf vier Wochenenden verteilt sind. Die Seminare finden freitags von 14:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 9:30 bis 16:00 Uhr in den Räumen der katho am Standort Köln statt.

12.02.-13.02.2027   Prof. Dr. Rolf Jox

19.02.-20.02.2027   Christian Look

05.02.-06.03.2027   PD Dr. Ralf Demmel

12.03.-13.03.2027   Prof. Dr. Michael Klein

 

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Weiterbildung sind:

  • Abitur, Fachhochschulreife oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Körperliche und seelische Belastbarkeit
  • Motivation, suchterkrankte Mitarbeiter_innen bzw. Kolleg_innen im Betrieb unterstützen zu wollen

Eigene Suchterfahrungen können eine wertvolle Ressource darstellen. Für die Teilnahme wird jedoch eine stabile Abstinenz von mindestens zwei Jahren empfohlen, um eine sichere und professionelle Rollenwahrnehmung zu gewährleisten.

Bitte melden Sie sich ausschließlich über das Online-Formular zum Kurs an.

Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt: Fördermöglichkeiten.

Bitte lesen Sie vor einer Anmeldung unsere Geschäftsbedingungen. Sie enthalten Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Anmeldung, Teilnahmegebühr und Rücktrittsoptionen.

Kontakt und Beratung

Kursleitung
Prof. Dr. jur. Rolf Jox

Prof. Dr. jur. Rolf Jox

Prodekan II / Professor der Rechtswissenschaft / Vorsitzender des Prüfungsausschusses SW

Köln, Sozialwesen

Kursorganisation

Für organisatorische Fragen sprechen Sie bitte unsere Mitarbeiterinnen im ZFW an.

Zentrum für Forschungsförderung und Weiterbildung (ZFW)
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Wörthstr. 10
50668 Köln

Sabine Schinke, Tel. +49 221 7757-316
Gabriele Hohlbaum, Tel. +49 221 7757-326

weiterbildung(at)katho-nrw.de

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