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Hochschulhistorie

Geschichte mit Profil – von der KFH NW zur katho

Die ältesten Wurzeln der heutigen Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen reichen über 100 Jahre zurück: 1916 wurde in Aachen die Soziale Frauenschule gegründet, deren erste Leiterin Helene Weber wurde eine der Mütter des Grundgesetzes. Die katho in der heutigen Form entstand 1971 während der ersten Welle der Fachhochschulgründungen in Deutschland. In ihr wurden insgesamt 15 Fachschulen zusammengefasst, die sich bis dahin in katholischer Trägerschaft befanden und deren Ausbildungsschwerpunkte im sozialen, caritativen und theologischen Bereich lagen. Zur Gründung schlossen sich damals die fünf nordrhein-westfälischen (Erz-) Bistümer in einer gemeinnützigen GmbH als Trägergesellschaft zusammen, um „die Vermittlung von Hochschulbildung und die Förderung von Forschung, Fort- und Weiterbildung unter besonderer Beachtung des Auftrags und des Selbstverständnisses der katholischen Kirche und ihrer Verfasstheit“ zu verfolgen. Gründungsrektorin wurde Frau Prof. Dr. Teresa Bock – eine der großen Persönlichkeiten der sozialen und caritativen Arbeit in Deutschland.

Vier Standorte – Wissenschaft und Praxis vor Ort

Von Beginn an war das Ziel, die Verbindung von sozialen und caritativen Studiengängen in Wissenschaft und Praxis auch regional vor Ort zu verankern: Daher unterhält die katho bis heute vier Standorte in Aachen, Münster, Paderborn und Köln, wo sich auch der Sitz der Hochschulleitung befindet. Diese regionale Verankerung spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit den unzähligen Kooperationspartnern vor Ort wider. Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen als staatlich refinanzierte, katholische Hochschule mit den Ausbildungsschwerpunkten Soziale Arbeit, Gesundheitswesen und praktische Theologie an vier Standorten ist integraler Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft, der nicht mehr wegzudenken ist. Heute umfasst die Hochschule mehr als 5.000 Studierende, über 500 Mitarbeiter_innen und über 100 Professor_innen an vier Standorten in Nordrhein-Westfalen, mit sechs Fachbereichen und mehreren Forschungsinstituten.

Meilensteine der Hochschulgeschichte

Die Katholische Fachhochschule NW wird gegründet – als Nachfolgeeinrichtung von 15 Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Religionspädagogik in Nordrhein-Westfalen. Gründungsrektorin war bis 1977 Prof. Dr. Teresa Bock.

Im Fachbereich Sozialwesen wird der Studiengang Heilpädagogik eingerichtet.

Absolvent_innen der KFH NW erhalten zum ersten Mal den Diplom-Abschluss.

Die KFH NW wird in die Westdeutsche Rektorenkonferenz aufgenommen.

Der „Modellstudiengang für Frauen zur Ausbildung zur Diplom-Sozialarbeiterin neben der Familientätigkeit“ startet an der KFH NW.

Der Fachbereich Gesundheitswesen wird an der Abteilung Köln gegründet.

Die KFH NW wird die erste familiengerechte Hochschule in Nordrhein-Westfalen.

Die ersten Bachelor-Studiengänge der KFH NW werden eingeführt. Dies sind: Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung im Kindesalter, Heilpädagogik, Pflegewissenschaft und Religionspädagogik.

Die Hochschule benennt sich um: Aus der KFH NW (Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen) wird die KatHO NRW (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen).

Die konsekutiven Masterstudiengänge Soziale Arbeit und Heilpädagogik starten.

Die KatHO NRW eröffnet den neuen Bachelor-Studiengang Hebammenkunde.

Der Fachbereich Theologie bietet den bundesweit ersten Online-Fernstudiengang an, der zum akademischen Bachelor-Abschluss „Religionspädagogik“ führt.

Mit dem Jahresbeginn gibt es einen Wechsel in der Trägergesellschaft: Das Bistum Essen steigt nach 50 Jahren Trägerschaft aus, das Bistum Osnabrück wird neuer Gesellschafter.

Die Hochschule begeht ihr 50jähriges Jubiläum unter Corona-Bedingungen: 50 Jahre katho – stark gemacht

Die Standorte und ihre Geschichte

Die Historie der vier katho-Standorte reicht über das 50-jährige Bestehen der Hochschule hinaus.

  • Am Standort Aachen wurde 1918 die Höhere Fachschule für Sozialarbeit des Katholischen Deutschen Frauenbundes eröffnet. Gegründet wurde diese bereits im Jahr 1916 in Köln, bevor sie dann nach Aachen umzog. Damit ist dies die älteste „Wurzel“ der späteren KFH NW.
  • 1930 erhielt die Fachschule im bis heute bestehenden Hochschulgebäude eine neue Heimat. Das Gebäude wurde vom Architekten Rudolf Schwarz im modernen Bauhausstil entworfen.
  • Im Fachbereich Sozialwesen werden die Studiengänge Soziale Arbeit (Bachelor und Master), die Studiengangsvariante Soziale Arbeit für Frauen und Männer neben der Familientätigkeit (Bachelor) sowie der Masterstudiengang Kooperationsmanagement angeboten.
  • Die Vorgängereinrichtungen des Standortes Köln waren fünf Höhere Fachschulen in Köln und zwei Höhere Fachschulen in Düsseldorf, in denen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Heilpädagogik bzw. Außerschulische Pädagogik gelehrt wurde. Die älteste unter ihnen war die 1949 gegründete Höhere Fachschule für Sozialarbeit in Trägerschaft des Diözesan-Caritasverbandes Köln.
  • Die Hochschule befindet sich seit 1982 in der Wörthstraße 10; derzeit wird der Standort um Hörsäle und Seminarräume erweitert.
  • Neben den Fachbereichen Sozialwesen und Gesundheitswesen befindet sich hier auch die Zentralverwaltung und die Hochschulleitung.
  • 1917 wurde die Kreisfürsorgerinnenschule des Säuglingsheims in Münster eröffnet. Sie ist eine der ältesten „Wurzeln“ der heutigen Hochschule.
  • Der katho-Standort Münster befindet sich in den früheren Räumen der Westfälischen Wohlfahrtsschule in der Piusallee.
  • Im Fachbereich Sozialwesen werden die Studiengänge Soziale Arbeit und Heilpädagogik (jeweils Bachelor und Master) sowie die Weiterbildungsstudiengänge Sozialmanagement und Supervision/Coaching (beide Master) angeboten.
  • Die Fachbereiche Sozialwesen und Theologie befinden sich auf dem Campus Leostraße in einem ehemaligen Gebäude des Priesterseminars, das 1930 erbaut wurde.
  • Vorgängereinrichtungen der KFH NW am Standort Paderborn waren die zwei Höheren Fachschulen für Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik des Meinwerk-Instituts (gegründet 1962 bzw. 1968) sowie das Institut für Religionspädagogik, das seit 1968 in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn bestand.
  • 2018 wurde der Neubau mit Hörsälen eingeweiht.
  • Das Paulus-Kolleg in unmittelbarer Nähe zur Hochschule beherbergt das Wohnheim der Studierenden der Religionspädagogik.
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