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Trauma und Pädagogik

Steckbrief

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Zertifikat Hochschulzertifikat
Ort

katho, Standort Köln

Termine
  • 1. Kurswochenende 04. und 05.02.2022 
  • 2. Kurswochenende 04. und 05.03.2022 
  • 3. Kurswochenende 18. und 19.03.2022 
  • 4. Kurswochenende 01. und 02.04.2022 
  • 5. Kurswochenende 29. und 30.04.2022 
  • 6. Kurswochenende 20. und 21.05.2022 
Max. Teilnehmerzahl 15
Anmeldeschluss 03. Januar 2022
Bewerbung erforderlich?

Nein

Teilnahmegebühr

1.260 Euro

Der Grundlagen-Kurs Trauma und Pädagogik richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Jugend- und Flüchtlingshilfe, die sich für ihre Praxis ein fundiertes Basiswissen zu den Risiken und Chancen im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen aneignen wollen.

Die sechsteilige praxisorientierte Fortbildung vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse über die komplexen Ursachen und Folgen seelischer Traumata in der Kindheit und Adoleszenz und deren Besonderheiten für die Entwicklungs-, Beziehungs- und Bindungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Sie bietet eine mehrdimensionale Sicht auf die unterschiedlichen Merkmale und Erscheinungsformen aus psychologischer, neurologischer und pädagogischer Perspektive. Weitere Schwerpunkte bilden die Einführung in eine traumaspezifische Methodik des pädagogischen Umgangs (beziehungsorientierte Traumapädagogik), die Ursachen und Folgen sexueller Traumatisierung, Bewältigungsstrategien nach Krieg, Flucht und Vertreibung sowie präventive Maßnahmen zum Schutz und Selbstschutz im pädagogischen Arbeitsfeld.

Der Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Jugend- und Flüchtlingshilfe. Beispielhafte Tätigkeitsfelder sind: Heimerziehung, Pflege- und Erziehungsstellen, Eltern und Betreuer_innen in Erziehungs- oder Projektstellen, Fallführung im Jugendamt, vormundschaftliche Funktionen, Verfahrenspflege etc.
Angesprochene Professionen sind: Sozialpädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Kindheitspädagog_innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen, ggf. fortgeschrittene Student_innen der Sozialpädagogik mit beruflicher Ausrichtung zur Jugendhilfe.

Die Fortbildung wird Sie in einen qualifizierten pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen einführen, der dem aktuellen Stand des fachlichen Wissens über Traumatheorie und Traumapädagogik entspricht. Sie vermittelt Grundlagenwissen in den Bereichen Trauma, Bindung und traumaorientierter Pädagogik, zeigt traumaspezifische Handlungskompetenzen auf und reflektiert berufliche Wahrnehmungen und Haltungen vor diesem Hintergrund.

Inhaltliche Fragestellungen sind unter anderem:

  • Was ist ein Trauma und wie entsteht es?
  • Was bedeutet ein Trauma für Kinder und Jugendliche?
  • Wie kann ich als pädagogische Fachkraft Traumafolgen bei einem Kind oder Jugendlichen erkennen?
  • Welche besonderen pädagogischen Hilfen benötigt ein traumatisiertes Kind oder ein traumatisierter Jugendlicher?
  • Wie sollte ich mit traumatisierten Kindern bzw. Jugendlichen umgehen?
  • Wie schütze ich mich selbst und erhalte meine professionelle Handlungsfähigkeit im Kontakt mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen?

Die sechs Themenschwerpunkte sind: 

  1. Kindheit und Trauma – Ursachen, körperliche und seelische Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen
  2. Bindung, Trauma, Bindungstrauma – Risiken und Störungen der frühkindlichen Bindungsentwicklung
  3. Risiken und Chancen der Beziehungsgestaltung mit komplex traumatisierten Kindern und Jugendlichen – Verständnisgrundlagen
  4. Traumaorientierte pädagogische Interventionen sowie Prävention und Selbstfürsorge
  5. Sexuelle Traumata – Ursachen, körperliche und seelische Folgen von sexueller Gewalt sowie Strategien zum Umgang
  6. Sequentielle Traumata – Folgen von Krieg, Flucht und Vertreibung sowie Bewältigungsstrategien unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Die Weiterbildung umfasst 96 Unterrichtseinheiten, die auf sechs Wochenenden verteilt sind. Die Seminare finden freitags und samstags von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der katho am Standort Köln statt.

Die Weiterbildung erfolgt in kleinen Gruppen von 12 bis maximal 15 Teilnehmer_innen.

Kursverantwortung:
Irmgard Wintgen, Dipl. Sozial-Pädagogin/Dipl. Heilpädagogin, katho (Standort Köln)

Kursreferent: 
Wolfgang Kühnen, M.A., Dipl.-Sozialpädagoge, Heilpraktiker (Psychotherapie), Identitätsorientierte Psychotraumatherapie (IoPT)

Termine

Die Seminare finden freitags und samstags jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr statt.

  • 1. Kurswochenende 04. und 05.02.2022 - Kindheit und Trauma
  • 2. Kurswochenende 04. und 05.03.2022 - Bindung, Trauma, Bindungstrauma
  • 3. Kurswochenende 18. und 19.03.2022 - Traumaorientierte Beziehungsgestaltung
  • 4. Kurswochenende 01. und 02.04.2022 - Traumapädagogik: Intervention, Prävention, Selbstfürsorge
  • 5. Kurswochenende 29. und 30.04.2022 - Sexuelle Traumatisierung
  • 6. Kurswochenende 20. und 21.05.2022 - Sequentielle Traumata nach Krieg, Flucht und

Voraussetzung ist eine pädagogische/beraterische Tätigkeit in einem Berufsfeld, das mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Berührung hat.

Bitte melden Sie sich ausschließlich über das Online-Formular zum Kurs an.

Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt: Fördermöglichkeiten.

Bitte lesen Sie vor einer Anmeldung unsere Geschäftsbedingungen. Sie enthalten Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Anmeldung, Teilnahmegebühr und Rücktrittsoptionen.

Kontakt und Beratung

Kursleitung

Wolfgang Kühnen, Magister Artium, Dipl.Sozialpädagoge,
Heilpraktiker (Psychotherapie), Traumapädagogische Fortbildungen, Fallberatungen und Begleitung, Köln

Kursorganisation

Zentrum für Forschungsförderung und Weiterbildung
Katholische Hochschule NRW
Wörthstr. 10
50668 Köln
Tel. +49 221 7757-326
weiterbildung(at)katho-nrw.de

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