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Angebote für die Praxis – Fachbereich Sozialwesen (Paderborn)

INFORMATIONEN ZU PRAXISPHASEN IN DEN STUDIENGÄNGEN

Praxisorientierung wird an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen groß geschrieben. Dies zeigt sich sowohl durch einen hohen Praxisbezug in den Lehrveranstaltungen, als auch durch die Einbindung von Praxiselementen in das Studium. Die Praxisphasen werden von der Hochschule begleitet und ermöglichen die Übung, Anwendung und Reflexion im Studium erworbener Handlungskompetenzen in spezifischen Tätigkeitfeldern der Studiengänge. Die Bedeutung der praxisbezogenen Projektphasen wird durch die Rückmeldungen der Absolventinnen und Absolventen, der Entscheidungsträger in der Praxis der Sozialen Arbeit sowie Evaluationen externer Gutachter immer wieder bestätigt.

Das Studium der Sozialen Arbeit qualifiziert für die professionelle Tätigkeit in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. In sechs Semestern kann der akademische Grad des Bachelor of Arts (B.A.) erworben werden. Detaillierte Informationen zu den beiden Studienvarianten – reguläre Studienvariante und Studienvariante Praxis+ – sowie zur Struktur und zu den Inhalten des Studienganges finden Sie auf der Studiengangsseite Soziale Arbeit (B.A.).

Zur Bildung berufsspezifscher Kompetenzen ist sowohl die theoretisch - wissenschaftliche Ausbildung an der Hochschule, als auch ein enger Bezug zur Praxis der Sozialen Arbeit notwendig. Durch die Verzahnung von Theorie und Praxis wird die Anwendung und Reflexion erworbener Handlungskompetenzen und -konzepte ermöglicht. So kann eine wissenschaftliche und anwendungsorientierte Qualifizierung künftiger Fachkräfte erreicht werden.

Die Studienvariante Soziale Arbeit Praxis+ (siehe Studiengangsvarianten Paderborn) hat ein besonders praxisintegriertes Profil: Das Studium beginnt in der Praxis und findet über das komplette dreijährige Studium bei einem Träger der Sozialen Arbeit und an der Hochschule statt. Dabei werden in einer engen Verschränkung der Lernorte Praxis und Hochschule sowohl wissenschaftlich fundiertes Wissen und Handlungskompetenzen aus der Sozialen Arbeit und ihren Bezugswissenschaften vermittelt, als auch Kompetenzen zu verantwortlichem professionellen Handeln gefördert.

Im Folgenden können Sie sich einen Überblick über Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Gestaltung der Praxisphasen im Studium Soziale Arbeit (B.A.) an der katho in Paderborn verschaffen sowie Hinweise zur Praxisanleitung erhalten..

Vorpraktikum

Die katho legt Wert darauf, ihren Studierenden nicht nur eine akademisch fundierte, sondern auch eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass Studieninteressierte bereits „ein wenig Praxisluft geschnuppert haben“, bevor sie mit ihrem Studium beginnen.

Um ein Bachelor - Studium der Sozialen Arbeit an der katho in Paderborn aufnehmen zu können, ist der Nachweis eines fachrelevanten, dreimonatigen Praktikums in einer Einrichtung der Sozialen Arbeit, oder einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit, zu erbringen. Der Umfang des Vorpraktikums muss einer in der Praxisstelle üblichen Vollzeit - Beschäftigung entsprechen. Hier finden Sie Informationen zu den weiteren Bewerbungsvoraussetzungen

Bei Fragen zum Vorpraktikum haben Sie die Möglichkeit, eine Studienberatung in Anspruch zu nehmen. Dort kann individuell geklärt werden, ob die bisher gesammelten praktischen Erfahrungen zur Aufnahme eines Studiums an der katho ausreichen.

Studienprojekt I

Das Studienprojekt I (Modul 2) ist im 1./2. Semester vorgesehen. Diese erste studienintegrierte Projektphase beinhaltet die begleitete Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer eigenständigen Projektarbeit.

Die Leitidee des Studienprojektes I ist das Prinzip des selbstständig forschenden Lernens, die Studierenden setzen sich exemplarisch mit einem Gegenstand aus der Praxis der Sozialen Arbeit auseinander und bearbeiten diesen anhand einer wissenschaftlichen Fragestellung. Die Ergebnisse werden in Form einer Hausarbeit dokumentiert und hochschulintern präsentiert.

Im Rahmen des Studienprojektes I sind 15 Praxistage (Vollzeit) vorgesehen, in denen die Studierenden in das gewählte Handlungsfeld gehen. In Kooperation mit der Praxis wird die Forschungsfragestellung entwickelt.

Im Studienprojekt I erhalten die Studierenden einen Überblick über die Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, hierbei spielt neben der Vielfalt an Arbeitsbereichen auch die Trägerstruktur in der Sozialen Arbeit eine Rolle. Die Studierenden haben die Möglichkeit, konkrete praktische Einblicke in ausgewählte Institutionen zu bekommen. Dabei können sie Fachwissen konkret auf Praxisinstitutionen beziehen und so theoretische Modelle und Konzepte mit der Praxis verknüpfen.

Weitere Informationen sowie benötigte Dokumente zum Studienprojekt I erhalten Sie unter den Downloads  oder bei den zuständigen Ansprechpartner_innen (siehe unten).  Student/innen der katho steht die interne Praxisstellendatenbank für die Recherche nach geeigneten Stellen für das Studienprojekt I im Intranet zur Verfügung.

Studienprojekt II

Das Studienprojekt II (Modul 21) ist im 4./5. Fachsemester vorgesehen. Es umfasst theorieorientierte und projektbegleitende Lehrveranstaltungen sowie Supervision, und ein eigenständig durchzuführendes Praxisprojekt.

Im Studienprojekt II werden grundlegende Kompetenzen der konzeptionellen Planung und Umsetzung professioneller Maßnahmen und Interventionen exemplarisch erweitert sowie professionelle Kompetenzen in den jeweiligen Handlungsfeldern erworben. Das bisherige Analyse- / Interventionswissen wird eingesetzt, eigene Handlungskompetenzen können unter der gezielten Anwendung von Methoden der Sozialen Arbeit weiterentwickelt werden.

Das Studienprojekt II beinhaltet eine Praxisphase von 85 Praxistagen (Vollzeit, 680 Stunden). Der konkrete zeitliche Verlauf wird individuell zwischen der Praxisstelle und der Hochschule besprochen und in der Projektvereinbarung geregelt. Grundsätzlich erstreckt sich die Praxisphase über den Zeitraum von August bis Januar. Die Praxisphase kann in Institutionen durchgeführt werden, die den Anforderungen der Hochschule (vgl. Praxis-Rahmenvereinbarung der KatHO NRW) entsprechen. Das Studienprojekt II kann auch im Ausland durchgeführt werden, interessierte Student/innen werden gebeten, hierzu das Beratungsangebot zu nutzen.

Die Studierenden werden vor, während und nach der Praxisphase im Rahmen der IPS (Interdisziplinäre Projektseminare) fachlich von der Hochschule begleitet. Zusätzlich erhalten die Studierenden parallel zur Praxisphase Gruppensupervision um das eigene berufliche Handeln zu reflektieren und somit weiterentwickeln zu können.

Nach der Einarbeitungsphase in der jeweiligen Praxiseinrichtung führen die Studierenden eine eigenständige Projektarbeit durch bzw. übernehmen eine eigenständige Aufgabe. Dabei gehen sie nach einem Projektplan vor, der nach dem Einstieg in die Praxisphase unter Anleitung der Hochschule und in Absprache mit der Praxisstelle erarbeitet wird. Der Projektplan legt die Aufgabenstellung beziehungsweise das Projekt fest und beinhaltet die Ziele, Arbeitsformen, Arbeitsschritte, sowie die zeitliche und organisatorische Feinplanung des Projektes.

Die Ergebnisse der Praxisphase werden in einer Hausarbeit reflektiert und im Rahmen des IPS präsentiert. Hierbei steht die Darstellung und Auswertung des eigenen Projektes im Vordergrund.

Weitere Informationen sowie benötigte Dokumente zum Studienprojekt II erhalten Sie unter den Downloads  oder bei den zuständigen Ansprechpartner_innen (siehe unten). .Bei individuellen Fragen wenden Sie sich an den Modulbeauftragte für das Modul 21 Herrn Prof. Dr. Heinz Witteriede.. Student/innen der katho steht die interne Praxisstellendatenbank für die Recherche nach geeigneten Stellen für das Studienprojekt I im Intranet zur Verfügung.

Hinweise zur Praxisanleitung

Die Studierenden werden in den Praxisphasen von erfahrenen Berufsrollenvertreter/innen der Sozialen Arbeit fachlich begleitet und lernen Arbeitsaufträge, -konzepte und -abläufe der Einrichtung kennen. Die Praxiseinrichtungen schließen mit den Studierenden einen Vertrag und bescheinigen die Ableistung der Praxistage.

Die Praxisausbildung ist ein wichtiger Baustein zur Qualifizierung zukünftiger Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, bzw. Sozialpädagoginnen und -pädagogen. Die Arbeit mit Studierenden bietet den beteiligten Institutionen die Möglichkeit, sich immer wieder aufs Neue mit aktuellen Fragen aus Theorie und Praxis auseinander zu setzen. Sowohl die Hochschule als auch die Praxiseinrichtungen der Sozialen Arbeit sind stets gefordert, ihre Arbeit zu reflektieren. Sie erkennen den raschen gesellschaftlichen Wandel und entwickeln fachliche Standards zur Bewältigung aktueller Problemlagen. Gesellschaftliche Veränderungen und die Erschließung neuer Handlungskonzepte stellen hohe berufliche Anforderungen an die angehenden Fachkräfte. Deshalb ist es wichtig, den Studierenden fachlich qualifizierte Anleiterinnen und Anleiter zur Seite zu stellen, die am „Lernort Praxis“ Mitverantwortung für eine gelungene Ausbildung tragen.

Erwartungen an Praxisanleiter/innen

Die Praxisanleitung der Einrichtung verfügt in der Regel über ein abgeschlossenes Studium mit staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagog/in und mehrjährige (mindestens 2-jährige) Berufserfahrung in den relevanten Praxisfeldern. In Ausnahmefällen können auch Sozialwissenschaftler/innen, Psycholog/innen, und Pädagog/innen die Anleitung übernehmen, sofern eine Qualifikation zur Praxisanleitung vorliegt.

Von Praxisanleiter/innen wird weiterhin erwartet, dass er/sie

  • den Studierenden das Arbeitsfeld nahe bringt und deren Lernprozess begleitet
  • die/den Studierende/n bei der konzeptionellen Entwicklung und Umsetzung der eigenständigen Projekte innerhalb der unterschiedlichen Studienprojekte unterstützt
  • eine professionelle Beziehung zu den Studierenden aufbaut und diese so gestaltet, dass sich diese in fachlicher und persönlicher Hinsicht weiterentwickeln können
  • ein Modell für professionelles Handeln bietet

Die Betreuung sollte sich außerdem durch Kontinuität, Verlässlichkeit, Offenheit und einen partnerschaftlichen Umgang auszeichnen. Eine besondere Anforderung besteht dabei in einer klaren Rollen- und Aufgabengestaltung. Praxisanleitung fördert die Entwicklung beruflicher Kompetenzen und die Integration der gemachten Erfahrungen in das berufliche Handlungsrepertoire der Studierenden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Herrn Philip Krüger, M.A.(siehe Ansprechpersonen unten).

Der B.A. Studiengang Kindheitspädagogik (BAKi) ist als grundständiger Studiengang angelegt. Für Interessent_innen mit einer abgeschlossenen Erzieher_innen-Ausbildung besteht die Möglichkeit direkt ins dritte Fachsemester einzusteigen. Die Studierenden sind parallel zum Studium in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Praxis tätig. Das Studium umfasst die Initiierung und Durchführung praxisrelevanter Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Kontext von Kindheitspädagogik.

Nähere Informationen finden Sie in den Downloads.

Bei praxisbezogenen Fragen zum Master-Studiengang Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit wenden Sie sich bitte direkt an die Studienberatung.

KOOPERATIONEN UND VERANSTALTUNGEN MIT PRAXISSSTELLEN

Die Hochschule kooperiert mit zahlreichen Praxisstellen im In- und Ausland. Träger und Institutionen haben verschiedene Möglichkeiten, mit der katho Paderborn zu kooperieren. Praxiseinrichtungen können Studierenden die Möglichkeit bieten, Praxisphasen in ihrer Einrichtung zu absolvieren und von der Unterstützung, sowie Impulsen aus aktueller Wissenschaft und Forschung profitieren.

Einen Überblick über die Gestaltung der verschiedenen Praxisphasen an der katho in Paderborn finden Sie oben unter den Informationen zu Praxisphasen in den Studiengängen. Informationen über Standards, die von kooperierenden Praxisstellen zu berücksichtigen sind, finden Sie in der Praxis-Rahmenvereinbarung unter den Downloads.

Die katho Paderborn bietet als weitere, spezifische Möglichkeiten der Kooperation, den Bachelor Soziale Arbeit Praxis+ an. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Studiengangsseite des Studiengangs Soziale Arbeit (B.A.).

Der Tag der Praxis findet jährlich an der katho Paderborn statt und dient als Begegnungsplatform für Träger der Sozialen Arbeit und Studierende sowie Lehrende der katho Paderborn. Am Tag der Praxis (früher: Praxisbörse) können sich Jahr für Jahr zahlreiche Praxisstellen unseren Studierenden vorstellen.

"die Praxis“ erhält einen sichtbaren Ort, an dem sie sich, wie es bereits im Format „Praxisbörse“ war, einmal frei von schnellen Tür-und-Angel-Gesprächen und themenspezifischen AK’s als professionelle Praxis austauschen kann und über neue Entwicklungen und fachliche Innovationen in den Trägern und Einrichtungen Studierende & Praktiker informiert. Und die katho ist der passende Ort dafür – welcher sonst steht seit über vierzig Jahren besser für fachliche Reflexion, als die eigene Hochschule, an der viele Fachkräfte in Stadt, Kreis und Region selbst ihren akademischen Abschluss in Sozialer Arbeit und Kindheitspädagogik erworben haben?!

Für weitere Informationen zur Veranstaltung oder bei Interesse an der Teilnahme am Tag der Praxis wenden Sie sich bitte an Herrn Philip Krüger, M.A (siehe Ansprechpersonen unten).

Studierende im Studiengang B.A. Kindheitspädagogik finden alle notwendigen Unterlagen zum Studenprojekt II (Modul 21) in Ilias.

Ansprechpersonen

Praxisbeauftragte
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Praxisbeauftragte des Fachbereiches Sozialwesen, Koordination des Praxisbereiches und fortlaufende Konzeptionsentwicklung

Prof. Dr. Julia Höke

Professorin für Didaktik und Methodik der Kindheitspädagogik & Sozialen Arbeit / Praxisbeauftragte Paderborn, Sozialwesen
Praxisreferent

wissenschaftlicher Mitarbeiter im Praxisreferat

Philip Krüger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Paderborn
Modulbeauftragte

Modulbeauftragter für das Modul 21, Gesamtkoordination und Ansprechpartner für das Studienprojekt II

Prof. Dr. Heinz Witteriede

Prof. für Soziale Arbeit, Gesundheitswissenschaft / Beauftragter Module 8 und 21 Paderborn, Sozialwesen

Modulbeauftragter Studienmodell Soziale Arbeit Praxis+

Prof. Dr. Michael Böwer

Professor für Soziale Arbeit Paderborn, Sozialwesen
Postanschrift des Praxisreferats

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen - Abteilung Paderborn
Praxisreferat
Leostraße 19
33098 Paderborn

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