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Open Access

Open Access steht für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Internet – ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren.

Die katho setzt sich für einen offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen ein – und unterzeichnete im Jahr 2022 die „Berliner Erklärung“. Die Hochschule empfiehlt ihren Forschenden ihre Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Arbeiten Open Access zu publizieren. Dafür hat sich die katho 2023 eine "Leitlinie zum Umgang mit Open Access" gegeben und zwei Open-Access-Publikationsfonds eingerichtet.

Mit der Koordination der Open-Access-Aktivitäten ist die Hochschulbibliothek der katho beauftragt. Die Hochschulbibliothek möchte alle Lehrenden, Forschenden und Studierenden der katho ganz praktisch dabei unterstützen, Open Access zu veröffentlichen.

 

Open Access in 60 Sekunden

Welche Gründe sprechen für Open Access?

  • Freier und schneller Zugang zu wissenschaftlicher Information für alle, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Hochschule, bedeutet, dass auch Menschen in der Praxis einbezogen werden und die Wissenschaft sich öffnet, sodass Transfer stattfinden kann
  • Erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit für Veröffentlichungen, bedeutet, dass Autor_innen im Open Access ein breiteres und diverseres Publikum erreichen als im Closed Access
  • Viele weitere Gründe sprechen für Open Access

 

Grundsätzlich sind zwei Wege des Open Access zu unterscheiden:

  • Goldener Weg: Der Zeitschriftenaufsatz wird unmittelbar Open Access, also für alle frei im Internet zugänglich, veröffentlicht. Für die Veröffentlichung eines Aufsatzes verlangen manche Zeitschriften .
  • Grüner Weg: Der Zeitschriftenaufsatz ist zunächst im Closed Access - also hinter einer Bezahlschranke - erschienen. Der Aufsatz wird dann, sofern rechtlich möglich, im Open Access zweitveröffentlicht und ist somit allen frei zugänglich.

 

Zweitveröffentlichungen – als der grüne Weg in den Open Access – sind eine sehr gute Möglichkeit, Publikationen noch sichtbarer zu machen. Eine „erhöhte Nutzung durch eine beruflich und geografisch diverse Leser:innenschaft“ von Open-Access-Publikationen ist empirisch nachgewiesen (vgl. z. B. Hopf, et. al (2022): Wirkungen von Open Access. Literaturstudie über empirische Arbeiten 2010-2021. Für Zweitveröffentlichungen können Sie unseren Publikationsserver KiDokS nutzen.

Im Zusammenhang mit Zweitveröffentlichungen können rechtliche Fragen entstehen, zum Beispiel, wenn Sie bei der Erstveröffentlichung ausschließlicheVerwertungsrechte an einen Verlag übertragen haben. Eine sehr gute Übersicht über das Thema Zweitveröffentlichung ist auf der Seite von Berlin Universities Publishing zu finden. 

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Sie Ihre Publikation zweitveröffentlichen? Diese Frage lässt sich nur individuell für jeden konkreten Fall beantworten. Einen ersten Hinweis gibt die Webseite Sherpa Romeo, die die Open-Access-Policies vieler verschiedener Verlagshäuser listet. Die Hochschulbibliothek steht Ihnen gern beratend zur Seite.

Der KirchlichenDokumentenServer (KiDokS) ist das Open-Access-Repositorium für die Angehörigen der Hochschulbibliotheken der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) und des Verbands kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB). Auf KiDokS können Mitglieder und Angehörige der katho – Studierende und Lehrende – kostenlos wissenschaftliche Publikationen online frei zugänglich als Volltext veröffentlichen. KiDokS kann als Publikationsort für folgende Dokumente genutzt werden:

  • Aufsätze, Arbeitspapiere, Forschungsberichte, Poster etc.
  • Herausragende Qualifikationsarbeiten von Studierenden
  • Zweitveröffentlichungen wissenschaftlicher Publikationen

Qualifikationsarbeiten von Studierenden können auf KiDokS veröffentlicht werden, wenn die Arbeiten mit einer Note von mindestens 1,3 bewertet worden sind. Außerdem benötigt die Hochschulbibliothek die Empfehlung der Betreuerin oder des Betreuers der Arbeit in Form einer Unterschrift auf dem Veröffentlichungsvertrag.

Alle Dokumente erhalten eine dauerhafte, stabile und zitierfähige Internetadresse, einen Uniform Resource Name (URN) und einen Digital Object Identifier (DOI). Die Publikationen auf KiDokS werden von der Deutschen Nationalbibliothek erfasst und langzeitarchiviert. Die Dokumente werden automatisch von Suchmaschinen und Nachweisdiensten indiziert (z. B. von der Bielefeld Acadamic Search Engine (BASE)  und Google Scholar).

Die Publizierenden entscheiden selbst, unter welcher Lizenz sie ihre Publikation veröffentlichen möchten. Wenn ein Dokument auf KiDokS veröffentlicht wird, tritt die Autorin oder der Autor ein nicht-ausschließliches Verwertungsrecht an die katho ab. Das bedeutet, dass die Autorin oder der Autor das Dokument zusätzlich an anderen Stellen veröffentlichen kann.

Bei Zweitveröffentlichungen ist vom Autor oder der Autorin zu beachten, dass die Rechte zur Zweitverwertung vorliegen müssen, insbesondere, wenn ein Beitrag bereits in einer Zeitschrift erschienen ist. Bei Fragen zu Verwertungsrechten kontaktieren Sie gern die Hochschulbibliothek (openaccess(at)katho-nrw.de).

Bitte beachten Sie außerdem, dass sensible Daten zu Personen oder Daten über Institutionen geschwärzt werden müssen, wenn sie in Ihrer Arbeit nicht ausreichend anonymisiert sind. Dies liegt in der Verantwortung des Autors oder der Autorin.

 

Wie publiziere ich auf KiDokS?

  1. Veröffentlichungsvertrag ausfüllen (wenn es sich um eine Qualifikationsarbeit handelt, muss zusätzlich der oder die Betreuer_in unterschreiben)
  2. Den ausgefüllten und unterschriebenen Veröffentlichungsvertrag an die Hochschulbibliothek (openaccess(at)katho-nrw.de) schicken (alternativ per Post an Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Hochschulbibliothek Köln, Wörthstraße 10, 50668 Köln).
  3. Dokument als PDF eigenständig auf KiDokS hochladen (Die Hochschulbibliothek empfiehlt, als Lizenztyp eine Creative Commons Lizenz (vorzugsweise die CC-BY-Lizenz) zu wählen, um die Verbreitung der Publikation im Open Access zu unterstützen. Bei dieser Lizenz erlaubt der Autor oder die Autorin die freie Weiterverwendung der Inhalte, sofern bei jeder Verwendung der Urheber oder die Urheberin, die ursprüngliche Quelle und die Lizenz genannt werden.)

 

Bei Vorliegen des unterschriebenen Veröffentlichungsvertrags und der hochgeladenen Datei erfolgt die Publikation. Sie wird durch die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) erfasst, im Katalog der katho nachgewiesen und automatisch von Suchmaschinen indiziert.

Sobald die Verzeichnung im Katalog der DNB  und im Katalog der katho erfolgt ist, bekommen Sie als Autor oder Autorin ein Exemplar des Veröffentlichungsvertrags von der Hochschulbibliothek zurückgeschickt.

Repositorien

Repositorien sind Dokumentenserver, die an Forschungseinrichtungen betrieben werden. In Repositorien werden wissenschaftlichen Veröffentlichungen archiviert und weltweit zugänglich gemacht.

Neben institutionellen Repositorien, die an der eigenen Einrichtung betrieben werden (wie KiDokS für die katho), werden unterschieden:

Sowohl die Bereitstellung der wissenschaftlichen Publikation für Autor_innen auf institutionellen oder disziplinären Repositorien als auch der Zugriff für Nutzer_innen sind in der Regel entgeltfrei.

Die folgende Auswahl an Repositorien spiegelt die Forschungsfelder an der katho wider, ist jedoch keinesfalls abschließend:

Vor Veröffentlichung Ihrer Forschungsergebnisse auf einem der Repositorien, stellen Sie bitte sicher, dass das jeweilige Repositorium in Ihrer Community präsent ist. Hinweise darauf finden Sie u.a. auf open-access.network differenziert nach Fachdisziplinen.

 

OA-Zeitschriften und Verlage für OA-Monographien

Es gibt viele unterschiedliche Zeitschriften, die vollständig im Open Access erscheinen und im Directory of Open Access Journals verzeichnet sind. Außerdem gibt es ein Verzeichnis von Verlagen, die Monographien im Open Access veröffentlichen. Auf dem open-access.network ist auch eine Übersicht nach Open-Access-Zeitschriften differenziert nach Fachgebiet zu finden.

Viele Zeitschriften erscheinen inzwischen außerdem hybrid, d.h. manche ihrer Aufsätze stehen hinter einer Bezahlschranke und manche erscheinen im Open Access. Teilweise müssen Autor_innen eine Publikationsgebühr zahlen, um ihre Aufsätze im Open Access zu veröffentlichen.

Weitere Hilfsmittel zum Finden geeigneter Open-Access-Publikationsorgane:

  • oa.finder: Sie haben ein Manuskript vorbereitet und möchten Open Access in einer Fachzeitschrift publizieren – wissen aber nicht genau in welcher, und ob es Sie etwas kosten wird? Das Recherchetool hilft Ihnen weiter
  • B!SON, noch in der Betaphase, hilft Ihnen mittels semantischer und bibliometrischer Verfahren eine geeignete Open-Access-Zeitschrift zu finden. Einfach Titel, Abstract und Referenzen eingeben und Sie bekommen geeignete Publikationsorgane gezeigt.
  • Im Projekt AuROA (Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access) wurde der AuROA-Vertragsgenerator entwickelt. Hierbei handelt sich um ein fragengeleitetes Online-Tool, das Autor_innen und Publikationsdienstleistern eine Kommunikation auf Augenhöhe ermöglichen soll, beispielsweise bei Vertragsverhandlungen. Der Vertrag wird am Ende in Form eines Word-Dokuments generiert.

Die Veröffentlichung auf KiDokS und auf disziplinären oder fachunabhängigen Repositorien ist in der Regel entgeltfrei.

Bei Veröffentlichungen im goldenen Open Access können Kosten für die Veröffentlichung von Zeitschriftenaufsätzen (APCs) beziehungsweise Monographien (BPCs) anfallen.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten der Finanzierung einer Publikation:

  1. Finanzierung der Publikationskosten (APCs oder BPCs) durch den Forschungsförderer
  2. Finanzierung der Publikationskosten in bestimmten E-Journals über die DEAL-Verträge und weitere Transformationsverträge der Hochschulbibliothek

Das bundesweite Projekt DEAL ist eine Initiative im Auftrag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Ziel ist es, den Umstieg auf Open Access im wissenschaftlichen Publikationssystem voranzutreiben. Dazu wurden mit großen Verlagen – mit Springer Nature und Wiley – sogenannte Transformationsverträge ausgehandelt. Die katho ist dem Konsortium beigetreten und katho-Mitglieder profitieren von den Sonderkonditionen.

Dabei erhält die katho gleichzeitig Sonderkonditionen fürs Open-Access-Publizieren in bestimmten Zeitschriften als auch den lesenden Zugang zu den Zeitschriften.

Auch für die PsyJournals von Hogrefe gibt es ähnliche Sonderkonditionen wie in den DEAL-Verträgen.

In umfangreichen Listen sind die einzelnen Zeitschriften der unterschiedlichen Verlage aufgeführt, in denen Mitglieder der katho im Rahmen der Verträge publizieren können:

     3. Finanzierung der durch die Veröffentlichung anfallenden Kosten (APCs oder BPCs) über den Open-Access-Publikationsfonds der katho

 

Anträge für Mittel aus dem Publikationsfonds für Zeitschriftenaufsätze können vom folgenden Personenkreis beantragt werden, wenn ihre Publikation die nachfolgenden Kriterien erfüllt: hauptamtlich Lehrende, Wissenschaftliche Mitarbeitende, Promovierende, Masterstudierende. Anträge für Mittel aus dem Publikationsfonds für Monographien und Sammelbände können vom folgenden Personenkreis beantragt werden, wenn ihre Publikation die nachfolgenden Kriterien erfüllt: hauptamtlich Lehrende, Wissenschaftliche Mitarbeitende, Promovierende. Diese Kriterien orientieren sich am Leitfaden der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Open-Access-Publikationskosten, der in der Mehrzahl der deutschen Hochschulen Anwendung findet.[1]

Es sollte vor Einreichung der Publikation vom Autor oder von der Autorin geprüft werden, ob die Veröffentlichung den Förderbedingungen entspricht. Es kann auch im Vorfeld das Beratungsangebot der Hochschulbibliothek zu Fragen des Publizierens im Open-Access-Modell in Anspruch genommen werden.

Generell gilt: Es können zunächst bei der Förderung von Zeitschriftenaufsätzen zwei Anträge pro Jahr, bei der Förderung von Monographien und Sammelbänden ein Antrag pro Jahr für jede_n Forschenden bewilligt werden. Die verfügbaren Mittel sind begrenzt und werden in der Reihenfolge ihrer Einreichung bearbeitet. Weitere Anträge werden auf eine Warteliste gesetzt und können bei genügend Restmitteln am Jahresende berücksichtigt werden. 

 

Publikationsfonds für Zeitschriftenaufsätze

Die Förderhöchstgrenze des Publikationsfonds liegt bei 2.000 EUR brutto (inkl. 19 % MwSt.) der Kosten für die Veröffentlichung (Article Processing Charge – APC) pro Zeitschriftenaufsatz. Eine anteilige Ko-Finanzierung von höheren Publikationskosten ist möglich. Die Hochschule hat mit einigen großen Verlagen Transformationsverträge geschlossen, in deren Rahmen ebenfalls Zeitschriftenaufsätze gefördert werden können. Das betrifft hybride Zeitschriften der Verlage Springer Nature und Wiley im Rahmen der DEAL-Verträge, sowie Aufsätze in Zeitschriften, die zu Hogrefe PsyJOURNALS gehören. Fragen hierzu beantwortet die Hochschulbibliothek.

 

Ein Zeitschriftenaufsatz ist förderfähig, wenn:

  • der Aufsatz von einer Person aus dem oben genannten Kreis der katho eingereicht wird, die als „submitting“ bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich ist.
  • der Aufsatz in einer reinen Open-Access-Zeitschrift erscheint (z. B. in einer Zeitschrift, die im Directory of Open Access Journals (DOAJ) enthalten ist), deren Beiträge unmittelbar nach der Veröffentlichung entgeltfrei zugänglich sind.
  • die Open-Access-Zeitschrift, in der der Aufsatz erscheint, die in der jeweiligen Disziplin üblichen, vom Verlag organisierten Qualitätssicherungsprozesse anwendet (z. B. Peer Review).
  • eine (Voll-)Finanzierung der Publikation aus anderen Mitteln (z. B. Drittmitteln) nicht möglich ist.
  • der Aufsatz im aktuellen Kalenderjahr erscheint.
  • das Rechnungsdatum der Originalrechnung vom Verlag für den Zeitschriftenaufsatz bei Einreichung für den Publikationsfonds nicht länger als 90 Tage zurückliegt.

 

Die geförderten Zeitschriftenaufsätze müssen folgende Vorgaben erfüllen:

  • Publikation unter einer Creative-Commons-Lizenz (bevorzugt CC-BY)
  • Kennzeichnung der Affiliation zur katho gemäß der katho-Leitlinie
  • Hinweis auf die Förderung durch den Publikationsfonds der katho (Beispielformulierung: “Wir danken dem Open-Access-Publikationsfonds der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen für die finanzielle Unterstützung dieser Publikation.” bzw. "We acknowledge support from the Open Access Publishing Fund of Catholic University of Applied Sciences of North Rhine – Westphalia.“)
  • permanenter Identifikator für die Publikation, vorzugsweise ein Digital Object Identifier (DOI)
  • permanenter Identifikator des Autors oder der Autorin wird empfohlen, d.h. Verknüpfung mit eigenem Open Researcher and Contributor iD (ORCID)-Profil

 

 

Publikationsfonds für Monographien und Sammelbände:

 

Die Förderhöchstgrenze des Publikationsfonds liegt bei 5.000 EUR brutto (inkl. 19 % MwSt.) der Kosten für die Veröffentlichung (Book Processing Charge – BPC) pro Monographie oder Sammelband. Eine anteilige Ko-Finanzierung von höheren Publikationskosten ist möglich.

 

Eine Monographie oder ein Sammelband ist förderfähig, wenn:

  • der oder die Autor_in bzw. der oder die Herausgeber_in eine Person aus dem oben genannten Kreis der katho ist.
  • die Monografie oder der Sammelband bislang noch nicht an anderer Stelle publiziert wurde (Erstpublikation).
  • die Beantragung der Mittel vor Abschluss eines Verlagsvertrags erfolgt.
  • eine (Voll-)Finanzierung der Publikation aus anderen Mitteln (z. B. Drittmitteln) nicht möglich ist.
  • die Publikation ein Begutachtungs- bzw. Peer-Review-Verfahren durchläuft, wie es z. B. für Verlage üblich ist, die im Directory of Open Access Books (DOAB) geführt werden.
  • sich die Veröffentlichung an den Qualitätsstandards für Open-Access-Bücher der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage (2022) orientiert und der Verlag, in dem die Publikation erscheint, Leistungen und Kosten für Open-Access-Publikationen transparent kommuniziert.
  • der oder die Autor_in bzw. der oder die Herausgeber_in dem Verlag nur einfache Nutzungsrechte überträgt, nicht jedoch die ausschließlichen Nutzungsrechte.
  • für den Fall, dass auch eine gedruckte Fassung erscheint, die gedruckte und die elektronische Version der Publikation zeitgleich, also ohne Embargo-Frist für die elektronische Version, veröffentlicht werden.

 

Die geförderten Monographien oder Sammelbände müssen folgende Vorgaben erfüllen:

  • Publikation unter einer Creative-Commons-Lizenz (bevorzugt CC-BY)
  • Kennzeichnung der Affiliation zur katho gemäß der katho-Leitlinie
  • Hinweis auf die Förderung durch den Publikationsfonds der katho (Beispielformulierung: “Wir danken dem Open-Access-Publikationsfonds der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen für die finanzielle Unterstützung dieser Publikation.” bzw. "We acknowledge support from the Open Access Publishing Fund of Catholic University of Applied Sciences of North Rhine – Westphalia.“)
  • permanenter Identifikator für die Publikation, vorzugsweise ein Digital Object Identifier (DOI)
  • permanenter Identifikator des Autors oder der Autorin wird empfohlen, d.h. Verknüpfung mit eigenem Open Researcher and Contributor iD (ORCID)-Profil
  • auf der Verlagswebseite sowie in der elektronischen Version und der eventuellen parallelen Printversion wird die Monographie oder der Sammelband eindeutig und deutlich erkennbar als Open-Access-Publikation gekennzeichnet

 

Ablauf / Verfahren:

  • Ein Antrag auf Kostenübernahme kann nur über das Formular weiter unten eingereicht werden und erfolgt frühestens, wenn der Aufsatz bei einer Zeitschrift zur Publikation angenommen wurde (entscheidend ist das "acceptance date").
  • Für die Förderung von Monographien oder Sammelbänden muss der Antrag vor dem Unterschreiben des Verlagsvertrags gestellt werden. Der oder die Antragsteller_in reicht ein oder mehrere Angebote von Verlagen ein, aus denen die spezifischen Kosten zur Open-Access-Stellung der Publikation hervorgehen. Gefördert werden ausschließlich Open-Access-Publikationsgebühren; eine Förderung von Druckkosten, Satzkosten, Zuschlägen für Farbe, Umfang usw. ist nicht möglich. Die Auszahlung der Förderung erfolgt im Publikationsjahr.
  • Die Zusage für eine Förderung gilt für einen Zeitraum von 12 Monaten. Kann die geplante Publikation in diesem Zeitraum nicht erfolgen, muss ein erneuter Antrag gestellt werden.
  • Dissertationen, die an der katho entstanden sind, sind förderfähig, wenn sie mit mindestens "magna cum laude" bewertet wurden; Bachelor- und Masterarbeiten können nicht gefördert werden.
  • Einzelne Beiträge in Sammelbänden, die hybrid erscheinen, werden nicht gefördert. In diesem Fall sollte das Zweitveröffentlichungsrecht wahrgenommen werden. Bitte beraten Sie sich vor Unterschreiben des Verlagsvertrags mit der Hochschulbibliothek
  • Nach Überprüfung durch die Bibliothek erhalten die Forschenden eine schriftliche Bewilligung oder Ablehnung ihres Antrags (in der Regel innerhalb von 2 Wochen).
  • Die Einreichung der (ggf. anteiligen) Rechnung (bis zur Förderhöchstgrenze) bei der Hochschulbibliothek. Die Hochschulbibliothek begleicht die Publikationskosten bis zur Förderhöchstgrenze.

 


[1] Vgl. zum Beispiel das „Merkblatt und ergänzender Leitfaden Open-Access Publikationskosten“ (01/22), https://www.dfg.de/formulare/12_21/12_21_de.pdf


 

Den Antrag zur Übernahme von Publikationskosten aus dem Publikationsfonds der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen können Sie über das Formular in folgendem Link erstellen.

Bitte beachten Sie die Anforderungen zur Nutzung des Publikationsfonds weiter oben. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Hochschulbibliothek (openaccess(at)katho-nrw.de) wenden.

 

Monographien und Sammelbände

 

Existenzielle Soziale Arbeit

von Johannes Nathschläger

erschienen im Oktober 2023 im Verlag Julius Klinkhardt

lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY

zum Buch beim Verlag

zum Buch auf dem KiDok-Server

Open Access garantiert einen besseren Zugang zu wissenschaftlicher Information. Open Access meint jedoch mehr als einen Lesezugang. Bei Open Access geht es auch um eine bessere Nachnutzbarkeit von wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Vernetzung zu fördern und Forschung zu beschleunigen. Eine Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse ist auch für die Lehre interessant.

Creative-Commons-Lizenzen erlauben es Autor_innen, selbst zu bestimmen und klar zu kennzeichnen, wie ihre Veröffentlichung von anderen genutzt werden darf.

Die katho empfiehlt Autor_innen die Nutzung der offenen Lizenz CC-BY. Bei dieser Lizenz erlaubt der Autor oder die Autorin die freie Weiterverwendung der Inhalte, sofern bei jeder Verwendung der Urheber oder die Urheberin, die ursprüngliche Quelle und die Lizenz genannt werden. Eine offene Lizenz ermöglicht eine schnellere und breitere Zirkulation von Forschungsergebnissen, sodass andere Wissenschaftler_innen schneller darauf aufbauen können. Übrigens schließt sich die katho mit ihrer Empfehlung der CC-BY-Lizenz der Empfehlung des Wissenschaftsrates an.

 

Eindeutige Identifikation für Autor_innen: ORCID

Eine Open Researcher and Contributor iD (ORCID) ist ein international anerkannter eindeutiger und dauerhafter Identifikator für Wissenschaftler_innen. Die ORCID sollte bei jeder Publikation angegeben werden.

Gründe, die für eine ORCID sprechen:

  • Autor_innen sind eindeutig zu identifizieren – insbesondere wichtig bei Namensgleichheit mit anderen Forschenden
  • Wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden eindeutig einer Person zugeordnet
  • Die ORCID bleibt dauerhaft gleich, auch wenn Autor_innen ihren Namen ändern oder den Arbeitgeber wechseln
  • Autor_innen können einen Kurzlebenslauf veröffentlichen und sich somit eine Art digitale wissenschaftliche Visitenkarte erstellen

Eine ORCID ist kostenlos und lässt sich unkompliziert auf der Website von ORCID erstellen. Publikationen lassen sich automatisch per Digital Object Identifier (DOI) oder aus anderen Datenbanken ins ORCID-Profil.

Die Hochschulbibliothek finanziert gemeinsam mit anderen Einrichtungen und Bibliotheken vier Zeitschriften im Bereich Sozialwissenschaften im Pilotprojekt KOALA- Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen. Den Zeitschriften wird ein nachhaltiger Betrieb ohne Kosten für Autor_innen oder Leser_innen ermöglicht. Alle Beiträge, die im Finanzierungszeitraum erscheinen, sind weltweit frei zugänglich.

Seit Januar 2023 sind folgende Zeitschriften aus den Sozialwissenschaften für drei Jahre, gemeinschaftlich von fast 70 verschiedenen Einrichtungen finanziert, verfügbar:

 

 

Open-Access-Sprechstunde der Hochschulbibliothek

Immer dienstags von 13-14 Uhr berät die Hochschulbibliothek zum Thema Open Access: Wer finanziert meine OA-Publikation? Welche Lizenz ist die richtige für mich? Wie veröffentliche ich etwas auf dem Hochschulschriften-Server KiDokS?

Die Buchung von Sprechstunden-Terminen erfolgt in ILIAS:

https://ilias.katho-nrw.de/goto.php?target=cat_166033&client_id=kathoAdmin

Natürlich kann auch außerhalb der Sprechstunde Kontakt zur Hochschulbibliothek aufgenommen werden. 

Schulungen

Workshops und Schulungen zum Thema Open Access können - in Präsenz oder digital - auf Anfrage durchgeführt werden. 

ANSPRECHPERSON

Sarah Dudek

Stellvertretende Leiterin Hochschulbibliothek

Köln, Hochschulbibliothek

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