Fachtag „Inklusiver Kinderschutz“ schafft Vernetzung
Hinten links: Claudia Friedhoff (Kinderschutzambulanz, Evangelisches Klinikum Bethel), Mathias Wegener (Albijona), Lara Wulf-Dierkes (Diakonie Paderborn-Höxter e.V.), Sarah Pikos (Albijona), Malte Speich (katho), Ingrid Müller (Kreisjugendamt Paderborn), Prof. Dr. Patrick Isele (katho), Günther Uhrmeister (Kreisjugendamt Paderborn). Vorne links: Annabell Ahrens (Kreisjugendamt Paderborn), Claudia Fechner (Caritasverband Paderborn e.V.), Sonja Bokhof (EUTB Paderborn), Dr.in med. Kathrin Greve und Carolin Marks (Kinderschutzambulanz, St. Louise Kinder- und Frauenklinik Paderborn), Anne Heintz (Freie Schulungsreferentin, Sexualpädagogin: Schwerpunkt Behinderung), Lena Schäfers (Kreisjugendamt Paderborn).
Das Kreisjugendamt Paderborn und die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho), am Standort Paderborn, hatten dazu Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Gesundheitswesen sowie Studierende eingeladen.
Ein vielfältiges fachliches Programm
Fachliche Impulse und praxisorientierte Workshops beleuchteten unterschiedliche Aspekte des inklusiven Kinderschutzes. Themen waren unter anderem rechtliche Grundlagen, Gefährdungseinschätzungen, sexuelle Bildung und Grenzverletzungen, medizinische Vernachlässigung sowie der Kinderschutz bei chronisch kranken Kindern und Kindern mit Beeinträchtigungen. Auch Kommunikation, Gesundheitsförderung und Gewaltprävention standen auf dem Programm.
Vernetzen und Kompetenzen stärken
Der „Markt der Möglichkeiten“ bot zudem Gelegenheit, regionale Angebote kennenzulernen und bestehende Netzwerke auszubauen. Der interdisziplinäre Austausch zeigte, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachkräfte für einen wirksamen inklusiven Kinderschutz ist.
„Inklusiver Kinderschutz ist eine gemeinsame Verantwortung. Er braucht fachliches Wissen und klare Rollen und Zuständigkeiten über die Grenzen einzelner Systeme hinweg“, so Ingrid Müller, stellvertretende Amtsleitung des Kreisjugendamtes Paderborn.