Job Shadowing mit Erasmus+: Austausch mit Partnerhochschulen aus Zagreb und Krakau
Mit Suzana Obrovac Lipar tauschte sich die Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über persönliche Perspektiven und Praxiserfahrungen aus, da sich beide Hochschulen mit ähnlichen Themen und Herausforderungen beschäftigen.
Hochschulkommunikation im internationalen Austausch
So ging es unter anderem um die interne Organisation der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Aufgabenverteilung, Tagesgeschäft und Struktur. Auch Social Media war ein Thema: Welche Inhalte sind für die jeweilige Zielgruppe relevant, welche Inhalte sollen und dürfen gezeigt werden? Und die besondere Stellung des Datenschutzes in Deutschland, weshalb z.B. bestimmte Tools und Social-Media-Kanäle hier nicht genutzt werden dürfen.
Gerade in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Lage ist eine strategisch aufgestellte Krisenkommunikation ein wichtiger Bestandteil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu tauschten sich die Kolleginnen beider Hochschulen aus, sprachen über konkrete Krisenfälle und Maßnahmen – eine wichtige Voraussetzung, um in Ausnahmesituationen handlungsfähig zu sein.
Auch über die Corporate Identity wurde gesprochen, die eigenen Hochschul-Layouts und Formate vorgestellt und sich über Details wie Give-aways ausgetauscht. Ein Aspekt, der beide Hochschulen umtreibt: Wie kann die Einhaltung der Corporate Identity innerhalb einer Hochschule garantiert und nachgehalten werden?
Moderne Kölner Hochschulbibliothek liefert Inspirationen
Am Kölner Standort eröffnete Ende 2025 die neue Bibliothek mit vielen modernen Elementen. Dazu zählen abgeschlossene Lernkabinen und ruhige Einzelarbeitsplätze zum konzentrierten Arbeiten, ein Lounge-Bereich und auch ein Arbeitsraum, in dem Studierende ihre Kinder mitbringen können. Die Kroatische Katholische Universität erhielt kürzlich ebenfalls eine neue Bibliothek und Suzana Obrovac Lipar nahm ein paar Inspirationen aus der katho zur Umsetzung mit.
„Es war schön, dass wir uns persönlich getroffen und zu den jeweiligen Themen austauschen konnten“, fasst Dr. Marina Buch, Leiterin der Zentralen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das Job Shadowing zusammen. „Denn trotz der lokalen Unterschiede und Herausforderungen hat unsere Arbeit doch sehr viel gemein.“
Partnerschaft mit Pontifical University of John Paul II gestärkt
Auch Urszula Leszyńska, Erasmus+-Koordinatorin der Pontifical University of John Paul II in Krakau, besuchte die katho im Rahmen des Job Shadowings. Der mehrtägige Austausch mit dem International Office der katho diente dazu, bewährte Praktiken in der internationalen Hochschulkooperation zu vergleichen und die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Institutionen weiter auszubauen.
Internationale Zusammenarbeit: Mobilität, Lehre und Staff Mobility
Im Mittelpunkt des Austauschs standen strukturelle Fragen: Wie sind die International Offices organisiert, um Studierende und Mitarbeitende bestmöglich zu unterstützen? Welche Prozesse haben sich in der Praxis bewährt und wo gibt es Optimierungsmöglichkeiten? Der Dialog zeigte, dass beide Hochschulen unterschiedliche, aber gleichermaßen effektive Wege gefunden haben, um ihre internationalen Aktivitäten zu steuern.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Mobilitätsprogrammen. Im Rahmen von Erasmus+ tauschten sich die Partner über die Programmlinien 131 (Programmländer) und 171 (Partnerländer) aus. Zudem wurden das PROMOS-Programm des DAAD, das STIBET-Programm sowie der DAAD-Preis für herausragende internationale Studierende vorgestellt – Programme, die an der katho bereits erfolgreich umgesetzt werden.
Besonders spannend war die Diskussion über das englischsprachige Lehrangebot „Social Work and Exclusion“ der katho sowie das interne Projekt „Going Global“. Hier wurden Ideen entwickelt, wie beide Hochschulen gemeinsam mit Praxispartnern internationale Praktikumsmöglichkeiten für Studierende schaffen können. Auch der Lehrendenaustausch und die Mobilität von Mitarbeitenden wurden thematisiert, insbesondere die Möglichkeiten des Staff Mobility Admin-Programms.
Gemeinsame Ziele: Internationale Mobilität und innovative Lehrformate
„Der Austausch hat uns nicht nur Einblicke in die Arbeitsweisen unserer Partnerhochschule gegeben, sondern auch konkrete Ideen für die Zukunft geliefert“, betont Magdalena Koy vom International Office der katho. „Wir freuen uns darauf, die geplanten Projekte umzusetzen und unsere Studierenden und Mitarbeitenden noch stärker in die internationale Zusammenarbeit einzubinden.“
Auch Lisa Jungkamp vom International Office unterstreicht die Bedeutung der Partnerschaft: „Gemeinsam wollen wir die internationale Mobilität stärken, innovative Lehrformate entwickeln und soziale Herausforderungen durch grenzüberschreitende Projekte angehen.“
Ansprechpersonen
Lisa Jungkamp
Leitung International Office
Köln, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten
Dr. Marina-Rafaela Buch
Leiterin des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Köln, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten