„Encountering Antisemitism through Education“ – ein bilaterales Forschungsprojekt zur Bekämpfung von Antisemitismus durch Bildung
Projektsteckbrief
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| Laufzeit | 01.08.2026 – 28.02.2021 |
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Projektbeschreibung
Grundlage und Ursprung der Initiative ist die langjährige Kooperation zwischen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und dem Gordon Academic College of Education in Haifa und das beidseitig bestehende Forschungsinteresse zur Geschichte der Jawne-Schule und der Kindertransporte.
Das Vorhaben verfolgt das Ziel, die Geschichte der Kindertransporte des jüdischen Reform-Realgymnasiums Jawne in Köln wissenschaftlich aufzuarbeiten und daraus zeitgemäße Bildungsmaterialien gegen Antisemitismus zu entwickeln.
Das Projekt ist eine Konkretisierung der Vereinbarung zur Bekämpfung des gegenwärtigen Antisemitismus, die im März 2022 auf Vermittlung des Landesbüros Israel in Anwesenheit des damaligen Staatssekretärs für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Mark Speich, als Vertretung für den Ministerpräsidenten Henrik Wüst, unterzeichnet wurde.
Im Mittelpunkt steht die Erforschung der Rettung jüdischer Kinder aus Köln nach England in den Jahren 1938/39 sowie ihrer späteren Lebenswege in Israel, Deutschland und Großbritannien. Die Jawne-Schule war nicht nur eine bedeutende jüdische Bildungseinrichtung, sondern auch ein Ort des kulturellen und religiösen Lebens der jüdischen Gemeinde in Köln. Besonders die Initiative des damaligen Schulleiters Dr. Erich Klibansky, Kinder durch die Kindertransporte vor der nationalsozialistischen Verfolgung zu retten, stellt ein herausragendes Beispiel für Zivilcourage, pädagogische Verantwortung und Menschlichkeit dar.
Prof.in Dr.in Barbara Schermaier-Stöckl
Rektorin, Hochschulleitung
Köln
Bernward Robrecht
Kanzler, Geschäftsführer
Köln
Ministerpräsident des Landes NRW / Staatskanzlei
Gordon Academic College (Haifa, Israel)