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CARS für Simon-Wiesenthal-Preis nominiert

Das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien [CARS] wurde als eine von drei Initiativen in der Kategorie "Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus" nominiert. Die feierliche Preisverleihung findet am 12. November 2026 im österreichischen Parlament in Wien statt, wo die Preisträgerin bekannt gegeben wird.

Mit dem 2021 erstmals ausgeschriebenen Simon-Wiesenthal-Preis zeichnet der Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus jährlich Menschen und Initiativen aus, die sich gegen Antisemitismus engagieren und zur Aufklärung über den Holocaust beitragen. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz gegen antisemitische Vorurteile, die Sensibilisierung für die Gefahren des Antisemitismus und konkrete Maßnahmen, um ihm entgegenzutreten.

In der aktuellen Ausschreibungsrunde für 2025 gingen beim Nationalfonds rund 270 Bewerbungen aus mehr als 30 Ländern ein. Das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) wurde als eine von drei Initiativen in der Kategorie „Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus“ nominiert.

Das 2020 gegründete CARS verbindet Forschung, Lehre und Weiterbildung. Zu seinen Aktivitäten zählen wissenschaftliche Publikationen, Lehrveranstaltungen, Fortbildungen für Fachkräfte und die CARS-Sommerakademie am katho-Standort Aachen. Jährlich organisieren die Mitglieder des Instituts rund 100 Vorträge und Workshops.

Mit dem Projekt „IBAS – Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten“ unterstützt das CARS Beschäftigte an Hochschulen dabei, antisemitische Einstellungen und Äußerungen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Darüber hinaus bringt das Institut seine Expertise mit öffentlichen Vorträgen und frei zugänglichen wissenschaftlichen Publikationen in die Gesellschaft ein. Es beschäftigt sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen antisemitischer Ideologie und vermittelt Wissen, das Menschen darin stärken soll, Antisemitismus zu erkennen und ihm entgegenzutreten.

Die Preisverleihung findet am 12. November 2026 im österreichischen Parlament in Wien statt. Dort werden auch die Preisträger_innen bekannt gegeben.

 

Prof. Dr. Stephan Grigat

Prof. Dr. Stephan Grigat

Professor für Theorien & Kritik des Antisemitismus, Leiter des Centrums für Antisemitismus- & Rassismusstudien (CARS)

Aachen, Sozialwesen

2026 Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) katho News
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