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CARS veröffentlicht Working Paper #005 von Florian Markl und Alex Feuerherdt

Das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho am Standort Aachen veröffentlicht sein fünftes Working Paper. Der Beitrag „Die Israel-Boykottbewegung BDS und die documenta fifteen. Vom alten Hass zur Delegitimierung des jüdischen Staates“ von Florian Markl und Alex Feuerherdt steht ab heute kostenfrei zum Download bereit.

Wendet man die in gängigen Definitionen von israelbezogenem Antisemitismus mit etablierten Kriterien auf die Israelboykottbewegung an, wird deutlich: Bei BDS handelt es sich um eine antisemitische Kampagne. Indem BDS auf die Beseitigung Israels als jüdischer Staat abzielt, greifen die Boykotteure einen wesentlichen Bestandteil und das wichtigste Zentrum des zeitgenössischen Judentums (in- und außerhalb Israels) an. Der nicht enden wollende Skandal um antisemitische Machwerke auf der Kunstausstellung documenta fifteen in Kassel führt auf besonders eindrückliche Weise vor Augen: Wo BDS-Aktivisten das Sagen haben, ist auch offener Antisemitismus nicht weit.

 

Die Autoren

Florian Markl ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter beim unabhängigen Nahost-Thinktank Mena-Watch in Wien. Zuvor war er Archivar und Historiker beim Allgemeinen Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus und Lehrbeauftragter an der Universität Wien.

Alex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er arbeitet schwerpunktmäßig zu den Themen Israel, Nahost, Antisemitismus und Fußball und schreibt regelmäßig unter anderem für die Jungle World, die Jüdische Allgemeinen-tv.de und das Portal Mena-Watch. Zudem ist er Betreiber des Blogs Lizas Welt. Gemeinsam haben die beiden Autoren die Bücher Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert (Hentrich & Hentrich 2018) und Die Israel-Boykottbewegung – Alter Hass in neuem Gewand (Hentrich & Hentrich 2020) veröffentlicht.

 

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