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Euregio-Zertifikat Soziale Arbeit

Die Zusatzqualifikation „Euregio-Zertifikat Soziale Arbeit“ wird an der Abteilung Aachen in Kooperation mit vier Partnerhochschulen der katho in Belgien und den Niederlanden angeboten:

Zuyd Hogeschool (NL), UC Leuven-Limburg (B), Hogeschool PXL (B), Haute Ecole Libre Mosane (B)

Über gemeinsame Lehrveranstaltungen der kooperierenden Hochschulen hinaus leisten die Studierenden Praktika in den Nachbarländern ab. Das Studium im Rahmen des Euregio-Zertifikat-Programms ist an der Abteilung in Aachen in das Studium der Sozialen Arbeit integriert. Es umfasst besondere Pflicht- und Wahlmodule wie beispielsweise den „Vergleich von Rechts- und Sozialsystemen“, die „Interkulturelle Kompetenzentwicklung“ sowie Sprachkurse. 

Der umfangreichste Teil der Studienleistungen sind die Praxistage.

Kompetenzorientierung

Die beteiligten Hochschulen verleihen gemeinsam – neben dem Bachelor-Zeugnis – das Euregio-Zertifikat. Es dokumentiert, dass die Absolvent_innen spezielle Sprach- und Fachkenntnisse sowie Praxiserfahrung in der Sozialen Arbeit auf europäischer Ebene in der Dimension des europäischen Integrationsprozesses erworben haben. 

Im Rahmen des Studienprogramms werden

  • Fähigkeiten entwickelt, sich grenzüberschreitenden sozialen Problemen im Kontext der sozialen und politischen Systeme in der Euregio (und Europa) zu stellen.
  • euregionale Sprachkenntnisse erworben.
  • interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten im Umgang mit euregionalen Kunden entwickelt.
  • Fertigkeiten entwickelt, neue berufliche Konzepte in ein anderes organisatorisches Umfeld zu übertragen.

Herausforderung „Soziale Euregio"

Die Euregio Maas-Rhein ist eine vielfarbige Gemeinschaft, die wegen ihrer Unterschiede besondere Chancen für die Entwicklung neuer ökonomischer und sozialer Initiativen bietet.

Gleichzeitig entstehen damit gerade für jene, die über die Grenzen schauen wollen, neue Fragen und Entwicklungslinien:

  • Fragen zu den Teilbereichen Arbeit, Fürsorge und Wohlfahrt mit zunehmend grenzüberschreitendem Charakter
  • steigende Chancen, im euregionalen Kontext Angebote und Nachfragen der Sozialen Arbeit grenzüberschreitend zu organisieren und miteinander zu verbinden
  • die Herausforderung des euregionalen Arbeitsmarktes für die Fachkräfte, im Bereich der Sozialen Arbeit umfangreicher und mobiler einsetzbar zu sein
  • die Qualitätsentwicklung der Sozialen Arbeit durch grenzüberschreitenden Austausch von Methoden und Kenntnissen

Verantwortung der Hochschulen

An den Fakultäten beziehungsweise Fachbereichen „Soziale Arbeit“ der kooperierenden Hochschulen in der Euregio Maas-Rhein werden die Studierenden für eine professionelle Tätigkeit im breiten Spektrum sozialer Dienstleistungen ausgebildet. Ihre Absolvent_innen arbeiten in den Bereichen: Personalangelegenheiten, Jugendhilfe, Altenhilfe, Behindertenarbeit, soziale Dienste, soziale Betreuung und Flüchtlingsarbeit, Drogenarbeit und Psychiatrie, kulturelle, erzieherische und Freizeitdienste, ganzheitliche soziale Sicherung und in vielen weiteren Bereichen. Sie werden mit verschiedenen euregional auftretenden sozialarbeiterischen Herausforderungen konfrontiert, wie zum Beispiel dem Umgang mit Arbeitsmigration.

Das Programm Euregio-Zertifikat ist von einer engen Kooperation der fünf Hochschulen gekennzeichnet, um der Verantwortung der Hochschulen für die Qualität des Studienprogramms zu entsprechen und künftige Fachkräfte somit adäquat auf die euregionale Praxis vorzubereiten.

ANSPRECHPARTNER AM STANDORT AACHEN

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Prof. Dr. Joachim Söder

Prodekan Aachen, Sozialwesen
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