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| Paderborn,

Die „Erstsemester“ von 1981/82 besuchen den Fachbereich Theologie

Ein Wiedersehen der besonderen Art: Nach vier Jahrzehnten besuchten Ehemalige des Fachbereichs Theologie die katho. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld und Prof. Dr. Kai G. Sander blickten sie auf ihre Studienzeit und die Entwicklung der katho zurück.

Etwa 21 Absolvent_innen des Fachbereichs Theologie kehrten nach 40 Jahren zur katho am Standort Paderborn zurück. ©katho

Nach 40 Jahren kehrten etwa 21 Absolvent_innen des Fachbereichs Theologie am Samstag, den 2. Oktober, zu einem Besuch an die katho zurück, wo sie zum Wintersemester 1981/82 ihr Studium begonnen hatten. Zur damaligen Zeit haben die Studierenden des Fachbereichs Theologie ja nicht nur in der Leostraße studiert, sondern in der obersten Etage auch gewohnt, sodass sich viele Erinnerungen mit unserem Gebäude verknüpfen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld und Prof. Dr. Kai G. Sander fand eine rege Diskussion statt, in der nicht nur die Studierenden von „damals“ mit denen von heute verglichen wurden – zumal nun auch die Kinder von zweien der Anwesenden mittlerweile das Studium der Religionspädagogik an der katho absolviert haben. Nicht allein die baulichen Veränderungen (der schöne Neubau, die prachtvolle Gartenanlage) wurden bewundert und neue Lehrformate (Fernstudium) vorgestellt, sondern vor allem kam auch die veränderte Situation in Kirche und Gesellschaft ausführlich zur Sprache. Dass die Hochschule, die damals KFH NW hieß und erst seit zehn Jahren als Fachhochschule errichtet war, nun schon auf ihr 50. Jubiläum zurückblickt, sich katho nennt und die Bezeichnung „University of Applied Sciences“ führt, wurde ebenso als ein Gradmesser für das große Potenzial an Veränderung angesehen wie die Umbenennung des grundständigen Studiengangs von „Religionspädagogik“ in „Angewandte Theologie“.

Große Vielfalt an Einsatzfeldern

Eine Austauschrunde zeigte, dass ein großer Teil der damals fast 60 Absolvent_innen des Jahrgangs 1981/82 nach wie vor im Beruf als Gemeinde- beziehungsweise Pastoralreferent_in tätig ist und auch im eigenen Tätigkeitsfeld gefühlt in einer Umbruchszeit arbeitet. Während die ersten Kolleg_innen bereits das Rentenalter erreicht haben, sind andere noch mitten im Berufsleben tätig, haben zusätzliche Qualifikationen erworben und teilweise auch andere Tätigkeitsfelder oder Berufe ergriffen. Von der Mitarbeit in diözesanen Leistungsdiensten über die Krankenseelsorge bis zu Tätigkeiten in der Schule als Lehrkräfte oder Schulseelsorger_innen ergab sich so eine große Vielfalt an Einsatzfeldern. Einige haben auch noch das Studium der Sozialarbeit angeschlossen. Andere sind zusätzlich für supervisorische und beratende Berufe qualifiziert und konnten auch aus diesen Tätigkeiten berichten, wieviel Hoffnung, aber auch wieviel Sorgen mit der gegenwärtigen Umbruchsphase in Kirche und Gesellschaft verbunden sind.

Interessant war auch die Beobachtung, welche zusätzlichen Tätigkeiten im Bereich der gemeindlichen Leitungsverantwortung mittlerweile von vielen wahrgenommen werden. Auch hier zeigt sich eine Diversifizierung der kirchlichen Berufsfelder. Umso erfreulicher war es festzustellen, dass nicht wenige aus diesem Kreis der hoch erfahrenen „Alumni“ des Fachbereichs Theologie auch heute noch beim Erreichen unserer Studienziele mitwirken – sei es als Mentor_innen für die Praktika der Studierenden in den Diözesen, sei es als Lehrbeauftragte des Fachbereichs.

Aber das einhellige Votum aller Anwesenden war, wie wertvoll und prägend die Studienjahre an der Hochschule waren. Auch wurden Erinnerungen an die Lehrenden der damaligen Zeit ausgetauscht, von denen bis heute so manches Bonmot in Erinnerung geblieben ist – und sei es nur das gleichzeitige „Kochen auf den vier Herdplatten: Inhalt, Ziel, Methode, Medien“. Sicher ist, dass weitere Besuche an der katho in Paderborn für alle weiterhin eingeplant sind, denn alle teilen die Erfahrung, dass diese Hochschule „stark gemacht“ hat – und das nun schon seit 50 Jahren.

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