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Feierliche Amtsübergabe des Rektorats im Audimax B

Am 31. Januar 2024 übergab Prof. Dr. Hans Hobelsberger nach acht erfolgreichen Jahren das Amt des Rektors an die bisherige Prorektorin für Forschung und Weiterbildung Prof.in Dr.in Barbara Schermaier-Stöckl. Neue Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung ist Prof.in Dr.in Barbara Ortland, die das Amt von Prof. Dr. Martin Klein übernimmt. Prof. Dr. Michael Isfort ist Prorektor für Forschung und Transfer. Die Feier fand im bis auf den letzten Platz gefüllten Audimax B der katho am Standort Köln statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Eva Franzke, Dezernentin für akademische Angelegenheiten, die das alte Rektoratsteam in den letzten Jahren mit begleitet hatte. Der Festakt wurde musikalisch von Hannah Schlubeck und Eva Beneke sowie von zahlreichen herzlichen Grußworten untermalt.

Rede von Domprobst Hans-Bernd Köppen, Vorsitzender des Verwaltungsrates

Videobotschaft von Ministerin Ina Brandes

Prof.in Dr.in Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der FH Bielefeld, sprach über die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Hans Hobelsberger in der LRK.

Abschiedsgeschenk vom Kanzler: Prof. Dr. Martin Klein, Prof.in Dr.in Barbara Schermaier-Stöckl und Prof. Dr. Hans Hobelsberger mit 1. FC Köln-Schal

Prof. Dr. Hans Hobelsberger und Prof. Dr. Martin Klein erzählen anekdotisch über ihre gemeinsame Amtszeit.

Prof. Dr. Hans Hobelsberger dankte allen in seiner Abschiedsrede.

Die neue Rektorin der katho, Prof.in Dr.in Schermaier-Stöckl, stellt das Motto des neuen Rektorats vor: "Wir gestalten".

Kanzler Bernward Robrecht überreicht dem neuem Rektorat feierlich Blumen (v.l.n.r.: Bernward Robrecht, Michael Isfort, Barbara Schermaier-Stöckl, Barbara Ortland)

Die Amtsübergabe nahm ihren Beginn mit einer Rede von Domprobst Hans-Bernd Köppen, Vorsitzender des Verwaltungsrates. Mit anekdotischem Witz erzählte er über seine Zusammenarbeit mit dem bisherigen Rektorat und beglückwünschte das neue Rektorat. Er gab ihnen als Anregung mit, auch „unkonventionell an Dinge heranzugehen“. Wichtig in der Arbeit im Rektorat seien vor allem Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit sowie konzeptionelle Ideen. Gerade die Coronakrise war eine der Krisen, die auch Innovationsgeist und einen Digitalisierungsschub losgelöst habe. Hier zeigte sich: Man muss Menschen für Neuerungen gewinnen – dies am besten mit Geduld und Verständnis. Generell müsse ein Rektorat und eine Hochschule offen für gesellschaftliche Entwicklungen sein. Er hob das CARS-Institut hervor und das Engagement der katho gegen Antisemitismus sowie die Fähigkeit den Dialog immer aufrechtzuerhalten. Er dankte dem alten Rektorat im Namen des gesamten Verwaltungsrates und schloss mit den Worten an das neue Rektorat: „Setzen Sie neue Akzente und führen Sie gute Arbeit weiter fort.“

In ihrer Videobotschaft hob Ministerin Ina Brandes vor allem den Ausbau des Gesundheitswesens an der katho am Standort Köln, den Aufbau des Transfers sowie die Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie hervor. Sie beglückwünschte Prof.in Dr.in Schermaier-Stöckl zur neuen Position und freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Im Grußwort des ehemaligen Vorstandsmitgliedes der Landesrektor_innenkonferenz (LRK), Prof.in Dr.in Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der FH Bielefeld, wurde es durchaus emotional. Sie lobte die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Hans Hobelsberger: Er sei immer engagiert und sachverständig und gleichzeitig empathisch und verständnisvoll gewesen. Den LRK-Vorstand habe er mit seiner Arbeit und Hingabe bereichert. Auch sie wünschte Prof.in Dr.in Schermaier-Stöckl einen wunderbaren Start, die „LRK trage die Herzenswärme zu ihr weiter“.

In der Rede des Kanzlers Bernward Robrecht stellte dieser anhand des Alphabets die zahlreichen Facetten der katho dar. Zuerst dankte er für die acht Jahre der Zusammenarbeit und schloss auch Prof.in Dr.in Liane Schirra-Weirich, ehemalige Prorektorin für Forschung und Weiterbildung, in der Dankesrede mit ein. In den Alphabetschwerpunkten bezeichnete er etwa A wie Aachen als „unsere wachsende und kreative Abteilung im Westen“. „K“ wie Köln wurde als „Sitz der Hochschulleitung und der Trägerschaft“, „M“ wie Münster, „unsere wunderschöne Abteilung“ und „P“ wie Paderborn „als Fels in der Brandung“ bezeichnet. Auch „I“ wie Internationalisierung hob Herr Robrecht hervor, da diese Prof. Dr. Hans Hobelsberger in seinen acht Jahren ein besonderes Anliegen war, wie seine zahlreichen Reisen, internationalen Kooperationen und die beiden internationalen Kongresse belegten. Am Ende überreichte er Prof. Dr. Hans Hobelsberger, Prof. Dr. Martin Klein und Prof.in Dr.in Barbara Schermaier-Stöckl einen 1. FC Köln-Schal zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Zudem gab es Blumen für das neue Rektorat.

Daraufhin übergaben Lisa Jungkamp, Eva Franzke und Saskia Steiner im Namen der Zentralverwaltung die Abschiedsgeschenke an Prof. Dr. Hans Hobelsberger und Prof. Dr. Martin Klein. Die Programmpunkte der Amtsübergabe wurden von schöner Musik begleitet: Die Panflötistin Hannah Schlubeck war bereits bei der Einführung des Rektorates vor acht Jahren eingeladen und freute sich auch heute dabei sein zu dürfen.

Im anschließendem Dreier-Interview mit dem alten Rektorat wurde noch einmal deutlich, dass sie als Team gut zusammengearbeitet hatten und die unterschiedlichen Charaktere sich gut ergänzten. So erzählte etwa Prof. Dr. Martin Klein eine amüsante Geschichte aus der gemeinsamen Amtszeit, wo er mehr oder weniger durch Zufall vertretungsweise für Prof. Dr. Hans Hobelsberger den Papst in Rom sehen konnte. Als Überraschung wurden zahlreiche Videogrüße von Kooperationspartnern aus aller Welt eingespielt – aus Kenia, Indien, Ruanda, den Vereinigten Staaten, Ecuador etc.

In der letzten Rede von Prof. Dr. Hans Hobelsberger als Rektor stellte er sein persönliches Highlight seiner Amtszeit dar: die Kooperationsvereinbarung in Israel (Tel Aviv) zu unterschreiben und so die Wichtigkeit der Partnerschaft zu festigen. Er dankte allen für das Vertrauen, welches ihm in den letzten acht Jahren entgegengebracht wurde. Er sprach von Martin Klein als „Praktiker und Visionär“ mit dem er immer gerne zusammengearbeitet hatte. Mit Bernward Robrecht habe die katho einen erfolgreichen und anerkannten Geschäftsführer. Liane Schirra-Weirich sei eine wichtige Stütze gewesen, die das Promotionskolleg im Aufbau und in der Leitung vorangebracht hatte. Den Verwaltungsleiter der katho, Meinolf Sprink, dankte er dafür, dass er für die verschiedensten – auch komplizierten – Anliegen Lösungen gesucht habe. Herr Hobelsberger dankte den katho-Angehörigen für ihre Loyalität und ihren Respekt. Er stellte heraus, die Qualität einer Hochschule liege in der Qualität der dort lehrenden und arbeitenden Menschen. Mit den Worten „Liebe Kolleg_innen, passen Sie auf die katho gut auf. Passen Sie gut auf sich auf!“ beendete er seine Rede und damit auch seine Amtszeit, die mit langen Standing Ovations gewürdigt wurde.

Im Anschluss ergriff Prof. Dr.in Schermaier-Stöckl als neue Rektorin das Wort und gab einen Ausblick auf ihre vierjährige Amtszeit: „Wir leben in einem gesellschaftlich herausfordernden und hochschulpolitisch dynamischen Umfeld, das Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von uns als Organisation, aber auch von jedem persönlich erfordert.“ Daher betonte sie im Namen des neuen Rektorates unter dem Motto „Wir gestalten“ die Wichtigkeit jedes Einzelnen für die Weiterentwicklung der Hochschule.

Auch Prof.in Dr. Barbara Ortland und Prof. Dr. Michael Isfort stellten sich und ihre künftigen Aufgaben im Anschluss vor und betonten, dass Gutbewährtes beibehalten und die Sichtbarkeit der katho erhöht werden solle. Prof. Dr.in Ortland betonte etwa, dass die Vielfalt der katho eine Chance für die Weiterentwicklung sei und die Hochschule von dem Engagement und der Kreativität der Mitarbeitenden und Studierenden lebe. So stellte sie deutlich dar: „Wir gemeinsam gestalten katho.“ Auch Prof. Dr. Isfort unterstrich die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und betonte seine Freude, neue Herausforderungen anzugehen. Sein leitender Gedanke sei „agieren statt nur reagieren“.

Der Abend schloss mit einem Sektempfang am kulinarischen Buffet, der von zahlreichen Gesprächen und Dankesgesten begleitet wurde.

 

Text: Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der katho

Bilder: Uta Wagner/katho

 

Bildergalerie der Amtsübergabe:

Musik von Hannah Schlubeck und Eva Beneke (v.r.n.l.) Musik von Hannah Schlubeck und Eva Beneke (v.r.n.l.)
Der Audimax B in der katho am Standort Köln war gut gefüllt. Der Audimax B in der katho am Standort Köln war gut gefüllt.
Rede von Domprobst Hans-Bernd Köppen, Vorsitzender des Verwaltungsrates Rede von Domprobst Hans-Bernd Köppen, Vorsitzender des Verwaltungsrates
Moderiert wurde die Veranstaltung von Eva Franzke, Dezernentin für akademische Angelegenheiten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Eva Franzke, Dezernentin für akademische Angelegenheiten.
Rede des Kanzlers Bernward Robrecht: Er stellte anhand des Alphabets die zahlreichen Facetten der katho dar. Rede des Kanzlers Bernward Robrecht: Er stellte anhand des Alphabets die zahlreichen Facetten der katho dar.
Viele Mitarbeitende, Ehemalige und Freund_innen der katho folgten der Einladung. Viele Mitarbeitende, Ehemalige und Freund_innen der katho folgten der Einladung.
Weitere Abschiedsgeschenke für Prof. Dr. Hans Hobelsberger und Prof. Dr. Martin Klein. Weitere Abschiedsgeschenke für Prof. Dr. Hans Hobelsberger und Prof. Dr. Martin Klein.
Zahlreiche Videogrüße von Kooperationspartnern aus aller Welt Zahlreiche Videogrüße von Kooperationspartnern aus aller Welt
Standing Ovations für Prof. Dr. Hans Hobelsberger und Prof. Dr. Martin Klein Standing Ovations für Prof. Dr. Hans Hobelsberger und Prof. Dr. Martin Klein
Prof. Dr.in Ortland betont in ihrer Rede, dass die Vielfalt der katho eine Chance für die Weiterentwicklung ist. Prof. Dr.in Ortland betont in ihrer Rede, dass die Vielfalt der katho eine Chance für die Weiterentwicklung ist.
Ein Leitsatz bei Prof. Dr. Michael Isfort: "agieren statt reagieren". Ein Leitsatz bei Prof. Dr. Michael Isfort: "agieren statt reagieren".
2024 Hochschule katho Nachbericht
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