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katho empfing Partnerhochschule aus Haifa

Gemeinsam mit dem Gordon College wurden Projekte im CARS und zu weiteren Themen entwickelt.

Die katho mit ihren Gästen aus Israel (v.l.n.r.): Lilach Yair, Meinolf Sprink, Eva Tadday, Sarah Oetken, Helene Hofmann, Ela Scislak, Nurit Barzilay, Bernward Robrecht, Julia Fleissig, Dr. Eli Vinokur und Igal Sheinis.

Angekommen in Berlin, vor dem Brandenburger Tor (v.l.n.r.): Nurit Barzilay, Prof. Dr. Martin Klein, Helene Hofmann, Meinolf Sprink, Lilach Yair, Igal Sheinis, Bernward Robrecht. (Foto: Dr. Eli Vinokur)

Rektor Prof. Dr. Hans Hobelsberger (links) und seine Gäste folgen der Vorstellung des neuen Zentrums für Antisemitismus- und Rassismusforschung (CARS).

Auf dem gemeinsamen Programm stand auch der Besuch des Reichstagsgebäudes inklusive Ausblick aus der Kuppel.

Vom 30. Juli bis 4. August 2021 besuchte eine Delegation des Gordon Academic College of Education Haifa (Israel) die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho). Anlass waren Gespräche zur strategischen Weiterentwicklung der Partnerschaft, insbesondere zu zukünftigen gemeinsamen Vorhaben unter dem Dach des neuen Zentrums für Antisemitismus- und Rassismusforschung (CARS). Das Zentrum setzt sich theoriegeleitet mit Antisemitismus und Rassismus auseinander, analysiert diese kritisch und forscht zu deren Ursachen, Erscheinungsformen und Entwicklungen.

Die Gäste aus Israel waren Dr. Eli Vinokur (Vizepräsident für Strategie und wissenschaftliche Entwicklung des Gordon College), Igal Sheinis (Vizepräsident für Organisation und Finanzen) sowie Frau Lilach Yair und Frau Nurit Barzilay vom International Center. Dr. Rhonda Sofer, die Leiterin des International Center, war zum Teil virtuell zugeschaltet.

Vorstellung von CARS

Zu Beginn der gemeinsamen Tage lud Rektor Professor Dr. Hans Hobelsberger die Gäste aus Israel in den Kölner Senatssaal der katho. Frau Julia Breidung, Mitarbeiterin des CARS, stellte hier den Gästen sowie den anwesenden katho-Vertreter_innen aus der Hochschulleitung, dem Fachbereich Sozialwesen Köln und der Verwaltung die Zielsetzung und die komplexe Organisation des CARS vor. Im Anschluss tauschte sich die Runde über mögliche Perspektiven für die Forschung und gemeinsame Lehrprojekte im CARS aus und erörterte weitere Themen für die Lehre innerhalb der Hochschulpartnerschaft.

Studienfahrt nach Berlin

Auf Einladung des Kanzlers Bernward Robrecht fuhren dann katho-Vertreter_innen mit den Gästen nach Berlin. Besucht wurden Orte von zeitgeschichtlicher Bedeutung, wie zum Beispiel die Berliner Mauer (East Side Gallery) und die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart jüdischen Lebens in Berlin – allen voran das Centrum Judaicum und die Neue Synagoge an der Oranienburger Straße – vermittelten den Teilnehmenden vielfältige Eindrücke über die soziale Vergemeinschaftung und den religiös-liturgischen Ausdruck der in der Hauptstadt ansässigen jüdischen Gemeinde sowie die Tragödie ihrer Vernichtung im Zuge der Shoa. In einer Führung erhielten die Teilnehmenden Zugang zur Geschichte des imposanten Ortes, seiner Neugestaltung nach der Wiedervereinigung Deutschlands sowie seiner derzeitigen Nutzung als kulturelles und religiöses Zentrum.

Der Besuch des Deutschen Bundestags, des Plenarsaals und der Reichstagskuppel, bot eine anschauliche Einführung in das parlamentarische und politische System der Bundesrepublik Deutschland. Bei einem Treffen mit wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen eines Fraktionsvorsitzenden wurden in vergleichender Perspektive Fachfragen zu sozialpolitischen Themen diskutiert.

Beratungen zu beruflicher Bildung

Zurück in Köln stand eine digitale Konferenz mit dem Bundesinstitut für berufliche Bildung an. Der Hintergrund dazu: Deutschland wird für Israel auf nationaler Ebene beratend tätig, da Israel einen Reformprozess seines Systems der beruflichen Bildung eingeleitet hat. Das Gordon College ist als Hochschule mit pädagogischem Schwerpunkt interessiert daran, diesen Prozess kenntnisreich mitzugestalten und nahm im Gespräch mit dem Bundesinstitut wertvolle Anregungen und Informationen mit. Da auch die katho über ausbildungsintegrierende Studiengänge verfügt, führte Dr. Eli Vinokur zudem ein Fachgespräch mit Professor Dr. Obermaier, der den Studiengang Kindheitspädagogik (B.A.) leitet.  

Ergänzend zu diesem inhaltsreichen und anregenden Programm gab es sogenannte Workshadowings zwischen den Beschäftigten der katho und des Gordon Colleges im Bereich des Managements internationaler Austausche und Bildungsprogramme.

Für weitere Informationen:

Helene Hofmann, Leiterin des International Office
h.hofmann(at)katho-nrw.de

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