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| Münster,

katho in Münster begrüßt 231 Erstsemester an der Piusallee

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster hat am Mittwoch, 28. September im Rahmen der diesjährigen Immatrikulationsfeier 231 neue Studierende feierlich begrüßt – davon 168, die zum Wintersemester ihr Studium der Sozialen Arbeit aufnehmen, so wie 63 jenes der Heilpädagogik.

Die 231 Erstsemester finden sich zum Gruppenbild vor ihrer Hochschule zusammen.

Im Anschluss an den Semestereröffnungsgottesdienst in der Petrikirche fand im großen Hörsaal an der Piusallee der offizielle Festakt statt. Begrüßt wurden die „Erstis“ dabei von der frisch gewählten Prodekanin Prof. Dr. Andrea Tafferner. In Anspielung an den Bildungsauftrag einer Hochschule erinnerte Tafferner an die heilige Teresa von Avila, die auch als Namensgeberin für die katho-eigene Kapelle fungiert. Teresa (1515-1582) war als Ordensfrau und Mystikerin auch eine frühe Kämpferin für die Bildung von Frauen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie die katho als eine Hochschule, als einen Ort kennenlernen, den sich vielleicht auch Teresa von Avila vorgestellt hätte – ein Ort, an dem Sie Antworten auf die Fragen finden, die sie bewegen.“

Bürgermeisterin Angela Stähler überbrachte im Anschluss daran Grußworte der Stadt Münster, wobei sie die Attraktivität des Standortes besonders herausstrich und die extra für das Studium zugezogenen Erstsemester aufrief, von den zahlreichen Freizeit- und Kulturangeboten regen Gebrauch zu machen. „Wenn Sie demnächst vielleicht von Ihren Eltern hier besucht werden, wünsche ich Ihnen, dass meine geliebte Heimatstadt dann schon Ihre geliebte Studienstadt geworden ist.“

Nachdem auch zwei Vertreter der Studierendenselbstverwaltung sich vorstellten und dabei auf die vielen Beteiligungsmöglichkeiten an der katho hinwiesen, trat schließlich der Gastredner des Festaktes ans Mikrofon.

Werner Thole, Professor an der Universität Kassel, referierte zum Thema „Soziale Arbeit studieren – Wissen für die Praxis erwerben“. Dabei ging es ihm zunächst vor allem um die Frage, welche Motivation Studierende mitbringen, die sich für ein Studium der Sozialen Arbeit oder Heilpädagogik entscheiden – und mit welchen Herausforderungen Studierende wie auch Lehrende sich konfrontiert sehen, wenn es – etwas verkürzt – darum geht, Helfen zum Beruf zu machen. Gleichwohl sind die Perspektiven ausgezeichnet: „Ihnen steht ein erfolgreicher, absolut sicherer beruflicher Karriereweg bevor“ – so Thole, wobei er auf die beeindruckende Zunahme an Arbeitsverhältnissen im sozialen Bereich in den letzten 20 Jahren verwies.

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