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| Aachen,

Krisenresilienz und Erziehungsberatung? Pandemie als Treiber sozialer Reflektion und Innovation

Hybride Veranstaltung am 28. Juni 2021, 16:00–19:00 Uhr

Die weltweite Corona-Pandemie kann in vielerlei Hinsicht als Krise beschrieben werden, die sowohl persönliche und kollektive Herausforderungen im privaten und öffentlichen Leben als auch der modernen Arbeitswelt mit sich bringt.

Obschon Individuen und Systeme davon in unterschiedlicher Weise beansprucht werden, zeigt sich, dass Familien in prekären Sozial- und Lebensverhältnissen, in familialen Krisen wie Trennung, psychischer Erkrankung oder mit verhaltensproblematischen Kindern vielfach stärker von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind.

 

Diese sind Adressat_innen der Erziehungs- und Familienberatung, die wiederum selbst im Zuge der pandemiebedingten Einschränkungen, dazu aufgerufen ist, ihr Angebot und ihre Leistungen in veränderter Form bereitzustellen. Sicherheitsstiftende und bewährte Routinen geraten unter Druck und stellen insofern auch Erziehungsberatungsstellen und deren Mitarbeitende vor die Aufgabe, sich in der Krise zu positionieren und ggf. neu zu erfinden. So sind Leistungserbringer ebenso wie Leistungsempfänger von der Krise betroffen, beispielsweise als Eltern, die Homeoffice und Homeschooling verbinden müssen. Digitale, soziale Innovationen können dabei einen naheliegenden Beitrag für Anbieter und Zielgruppen sozialer Dienstleistungen ermöglichen. So erfolgte coronabedingt neben der bereits etablierten Form der „Online-Beratung“ via Mailformat, die zunehmende Implementierung von digitalen Messengerdiensten und der videogestützten Beratung. Doch auch analoge Möglichkeiten, wie mobile Beratung, wurden weiterentwickelt.

 

Die Veranstaltung versucht Erziehungsberatung als resilienten und wirksamen Krisenakteur zu klassifizieren, welcher zudem durch die Pandemie verstärkt angeregt wurde, eigene Angebote einer innovativen Selbstreflexion zu unterziehen. Das Format der Veranstaltung ist diskursiv, interaktiv und greift die verschiedenen Facetten der Beteiligten- und Betroffenenperspektiven auf.

 

Die Veranstaltung findet als hybride Veranstaltung in der Aula der katho sowie digital statt. Je nach Infektionslage wird die Veranstaltung ausschließlich digital stattfinden. Weitere Informationen, u.a. zum Programm finden Sie im unter verlinkten Flyer.

Eine Anmeldung bis zum 25.06.2021 per E-Mail an lea.pauls(at)mail.katho-nrw.de möglich. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit den Webex-Zugangsdaten für die Veranstaltung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Veranstalter: Stephan Rietmann, Maik Sawatzki und Mathias Berg

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Und jetzt? Die Covid-19-Pandemie und die Konsequenzen aus der Sicht von Sozialer Arbeit, Gesundheitswesen und Bildungsarbeit.

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