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| Münster,

Themenvielfalt beim StEP-Präsentationstag 2026

Die Studierenden aus der Studieneingangsprojekt-Phase stellten ihre interessanten Arbeiten in den Studiengängen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik/Inklusiven Pädagogik vor.

Am 21. Januar 2026 fand der alljährliche StEP-Präsentationstag an der katho am Standort Münster statt, an dem die Studierenden ihre Projekte aus dem Studieneingangsprojekt (StEP) vorstellten.

Die Studierenden der Sozialen Arbeit setzten sich intensiv mit dem Thema Interkulturalität auseinander und entwickelten in Kleingruppen innovative Projekte. Sie führten selbständig Sozialforschung durch, einschließlich Interviews und vor Ort erhobener Daten in Praxiseinrichtungen.
 

Studierende gingen unterschiedlichen Fragestellungen nach

Die Projekte gingen verschiedenen Fragen nach, zum Beispiel wie interkulturelle Kompetenzen in sozialen Einrichtungen verbessert werden können oder welche Umgangsstrategien es in der Jugendarbeit für kulturelle Konflikte gibt. Die Studierenden arbeiteten mit lokalen Praxiseinrichtungen zusammen und leisteten wertvolle Beiträge zu Ansätzen kultureller Sensibilisierung und Vielfaltstraining. Eine andere Gruppe von Studierenden untersuchte die Chancen und Herausforderungen von Migration in der Sozialen Arbeit. Weitere Studierende interessierten sich für fachliche Kompetenzen für eine kultursensible Eingewöhnung in Kindertagesstätten.

In der Heilpädagogik wurden die Themen direkt von Einrichtungen vorgeschlagen. Das bot den Studierenden die Möglichkeit, praxisnah und lösungsorientiert an realen Problemen zu arbeiten. Zum Beispiel entstand ein Projekt in Zusammenarbeit mit einer Praxiseinrichtung, die den Studierenden die Aufgabe stellte, ein Beschwerdeverfahren bei Diskriminierung in der Kita zu erarbeiten. Eine andere Gruppe untersuchte die Kommunikation mithilfe von Symbolbildern in Wohngruppen für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.­­
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Besuch von Fachschulen

Die Präsentationen, die in 30-minütigen Slots über den Tag verteilt stattfanden, waren gut besucht. Neben anderen Studierenden folgten auch Schüler_innen und Lehrkräfte verschiedener Fachschulen der Einladung, um sich über die Forschungsergebnisse und Projektansätze zu informieren. Zugleich erhielten sie in einer Veranstaltung Informationen über das Studienangebot am Standort Münster.  
 

Austausch förderte künftige Projekte und Kooperationen

Die Studierenden zeigten in den Präsentationen deutlich die im ersten Semester gewonnenen Kompetenzen in der Analyse und Erforschung von Situationen in Handlungskontexten der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik/ Inklusiven Pädagogik. Sie konnten aus den forschenden Zugängen ins Feld und ihren Erkenntnissen wichtige Impulse für Entwicklungsaufgaben in der Praxis geben. Der Austausch zwischen den Studierenden, den Einrichtungen und den Fachschulen fördert nicht nur die Vernetzung, sondern eröffnete auch neue Perspektiven für künftige interkulturelle und teilhabeorientierte Projekte und Kooperationen.
 

Text und Fotos: Sarah Althöfer
 

 

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