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Dr.in Laura Schlachzig

Titel: Intersektionale Perspektiven in der (trauma-)pädagogischen Arbeit

in Zusammenarbeit mit Lisa Schneider (Universität Siegen) & Dr. Franka Metzner (Universität Siegen)

  • Schlachzig, L. (i.V.): Grenzen der Erzählbarkeit - Ethnografisches Forschen im Kontext unsicherer aufenthaltsrechtlicher Situationen. In: Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung
  • Schlachzig, L. (i.V.): Responsibilisierung und Anpassungsdruck im Prozess der Aufenthaltssicherung und in der Sozialen Arbeit mit jungen Geflüchteten. In: Sonderpädagogische Förderung heute
  • Schlachzig, L. (i. V.): "Ich mach jetzt gar nichts mehr." - Rassifizierte 'Integrations'-Anforderungen im Kontext Flucht und subversiver Widerstandpraktiken. In: Breuer, M., Winands, M.: Idenitität, Diskriminierung und Gewalt. Abwertung von Minderheiten und Fremdgruppen - Perspektiven Sozialer Arbeit
  • Schneider, L., Schlachzig, L. Metzner, F. (2022): Zwangsmigration, Trauma, Intersektionalität und Verletzbarkeit - Hinführung und theoretische Rahmung. In: neue praxis
  • Schlachzig, L., Schneider, L., Metzner, F. (2022): Traumabearbeitung zwischen rassifizierten Un*sicherheiten und diskriminierenden Anforderungen von unbegleiteten minderjähirgen Geflüchteten - Ergebnisse einer intersektionalen, explorativen Studie. In: neue praxis
  • Metzner, F., Adedeji, A., Wichmann, M., Zaheer, Z., Schneider, L., Schlachzig, L., Richters, J., Heumann, S., Mays, D. (2022): Experiences of discrimination and everyday racism among children and adolecents with an imimgrant background - results of a systematic literature review on the impact of discrimination on the developmental outcomes of minor worldwide. Frontiers in Psychology.
  • Schneider, L.; Schlachzig, L.; Metzner, F. (2022): Trauma in intersektionalen Differenzverhältnissen von race, Flucht und aufenthaltsrechtlichen Situationen. In: Sozialmagazin 5-6 
  • Schlachzig, L. (2022): Integrationsarbeit unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter. Eine Ethnografie über Aufenthaltssicherungspraktiken. Wiesbaden: Springer Verlag 
  • Schlachzig, L.; Schneider, L.; Metzner, F. (2021): Intersektionale Perspektiven auf Trauma mit Fokus auf die Differenzkategorie "race". In: Sonderpädagogische Förderung heute 66 (1)
  • Schneider, L.; Schlachzig, L. & Metzner, F. (2020): Übergänge von Schülern mit Fluchtgeschichte ins und im deutschen Bildungssystem traumasensibel und rassismuskritisch gestalten. In: Mays, D. & Metzner, F.: Schulische Übergänge erfolgreich gestalten. Planung und Begleitung von Übergängen in die und aus der Sekundarstufe I. Hamburg: Persons, S. 64-71
  • Schlachzig, L.; Schneider, L. & Metzner, F. (2020): Macht- und Ohnmachtserleben im Kontext von Flucht begegnen: Rassismuskritik und Traumapädagogik in der Schule - eine Annäherung. In: Fereidooni, K. & Simon, N.: Rassismuskritische Fachdidaktiken. Theoretische Reflexionen und fachdidaktische Entwürfe rassismuskritischer Unterrichtsplanung. Springer VS, S. 529-547
  • Schlachzig, L. (2020): Rezension zu: Leuzinger-Bohleber, M. & Hettich, N.: "Fremd bin ich eingezogen…" STEP-BY-STEP: Ein Pilotprojekt zur Unterstützung von Geflüchteten in einer Erstaufnahmeeinrichtung. In: Zimmermann, D. et al.: Migration, Flucht und Wandel – Herausforderungen für psychosoziale und pädagogische Arbeitsfelder. Gießen: Psychosozial-Verlag, S. 305-309
  • Schneider, L., Kaplan, A., Schlachzig, L., Roos, S., Tölle, J. & Mays, D.(2017): Working with Young Refugees: Educational and Social Issues – Framework and Challenges. In: Conference proceedings of the IAIE 2016 (Mobilities, Transitions, Transformations Intercultural Education at the Crossroads).
  • Schneider, L., Kaplan, A., Schlachzig, L., Roos, S., Tölle, J. (2016): Junge geflüchtete Menschen in Deutschland - Rahmenbedingungen, Herausforderungen und pädagogische Implikationen. In: Tagungsband des Deutschen Präventionstages 2016.

Vertrauensrat

Mein Ziel war es aus einer rassismuskritischen Perspektive zu untersuchen, inwiefern unbegleitete minderjährige Geflüchtete (umG), denen kein Schutzanspruch im Rahmen des Asylverfahrens zugesprochen wird, auf anderem Wege versuchen ihren Aufenthalt in Deutschland zu sichern. Im Rahmen eines ethnografischen Vorgehens (beobachtende Teilnahme) über insgesamt drei Jahre, habe ich Aufenthaltssicherungspraktiken von jungen geflüchteten Menschen in einer prekären aufenthaltsrechtlichen Situation untersucht. Dabei hat mich interessiert, welche Rolle die Jugendhilfe, insbesondere Sozialarbeitende, in diesem Prozess einnehmen. Denn umG werden aufgrund ihrer unbegleiteten Einreise nach Deutschland, das heißt ohne Eltern oder eine andere sorgeberechtigte Person, vom Jugendamt (vorläufig) in Obhut genommen und leben z.B. in Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe. Im Rahmen meine Forschung habe ich selbst zeitweise in einer Jugendhilfeeinrichtung gelebt, die jungen Menschen in ihrem Alltag begleitet und u.a. die sozialarbeiterische Praxis teilnehmend beobachtet.

Dass der Fokus schließlich auf der sog. Integration lag, stellt gleichzeitig ein erstes Ergebnis meines Forschungsprozesses dar. Dieser war durch ein zirkuläres Vorgehen im Sinne von „What the hell is going on?“ (Geertz, 1983) geprägt. Nachdem der Studienfokus im Zuge des Datenauswertungsprozesses erarbeitet wurde, stellte sich aus einer subjektiverungstheoretischen Perspektive die Frage, wie die jungen Menschen unter der Bedingung aktueller politisch dominierender Integrationsdiskurse sich selbst positionieren und welchen subjektiven Möglichkeitsraum die teilnehmenden jungen Menschen in Bezug auf die strukturellen und die subjektivierenden Bedingungen wahrnehmen.

https://www.hn-nrw.de/dissertation-zu-integrationsarbeit-junger-gefluechteter/

Dr.in Laura Schlachzig

Lehrkraft für besondere Aufgaben Paderborn
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