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Forschungsschwerpunkt Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit

Der Forschungsschwerpunkt Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit nutzt und entwickelt empirische Verfahren der sozialen Netzwerkanalyse. Zentrale Untersuchungsgegenstände lassen sich auf Ebene der direkten Fallarbeit, auf der Ebene einzelner Organisation und interorganisationaler Zusammenarbeit und auf der Ebene des Gemeinwesens fokussieren.

Kurzinfo

Kurzinfo
Standort Köln
Münster
Paderborn
Gründungsdatum 2005
Kontaktadresse des Instituts

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Wörthstraße 10
50668 Köln

E-Mail: netzwerkforschung(at)katho-nrw.de

Der Forschungsschwerpunkt Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit bündelt abteilungsübergreifend die Kompetenzen zu sozialer Netzwerkanalyse, Social-Support-Forschung sowie Netzwerkarbeit und Relationaler Theorie Sozialer Arbeit. Unterschiedliche fachwissenschaftliche Hintergründe sollen integriert werden, um der Komplexität des Gegenstandsbereichs und der Vielfalt der bestehenden Handlungsfelder (zum Beispiel Sozialraum, Gemeindepsychiatrie, Jugendhilfe) gerecht zu werden.

Transdiszplinarität verstehen wir auch als Zusammenarbeit mit der Praxis: bei konkret formulierten Bedarfen und fachlichen Fragen und wie sie in Form sozialer Probleme oder in gesellschaftlichen Grenzsituationen implizit zum Ausdruck kommen. Erfahrungen aus der Praxis sollen systematisiert, evaluiert und auf Generalisierbarkeit geprüft werden.

Der Forschungsschwerpunkt setzt sich darüber hinaus zum Ziel, durch Grundlagenforschung zum wissenschaftlichen Erkenntnisforschritt in seiner eigenen Systematik beizutragen.

Sprecher des Forschungsschwerpunkts
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Prof. Dr. Heiko Loewenstein

Professor Köln, Sozialwesen
Mitglieder des Forschungsschwerpunkts

Prof. Dr. Sabine Ader

Professorin Münster, Sozialwesen

Prof. Dr. Michael Böwer

Professor für Soziale Arbeit Paderborn, Sozialwesen
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Prof. Dr. Judith Haase

Professorin Münster, Sozialwesen
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M.A. Katrin Lake

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Köln, Sozialwesen

Prof. Dr. Felix Manuel Nuss

Professor Münster, Sozialwesen
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Prof. Dr. theol. Sabine Schäper

Professorin für Heilpädagogische Methodik und Intervention Münster, Sozialwesen

Prof. Dr. rer.pol. habil. Werner Schönig

Professor für Sozialökonomik und Konzepte der Sozialen Arbeit Köln, Sozialwesen

Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

Professorin Münster, Sozialwesen

Prof. Dr. Ursula Tölle

Professorin Münster, Sozialwesen
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Prof. Dr. Angela Wernberger

Professorin für Soziologie und empirische Forschungsmethoden Münster, Sozialwesen
  • Case Management: Analyse und Entwicklung von Verfahren zur Etablierung des Konzeptes in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik 
  • Sozialpädagogische Diagnostik/ Fallverstehen: Analyse und Entwicklung von Prozessen fachlicher Beurteilung und (inter-)organisationaler Anforderungen/Qualifizierung der Praxis 
  • Netzwerkmanagement: Entwicklung von Verfahrensstandards des Netzwerkmanagements auf der Organisationsebene 
  • interinstitutionelle Netzwerkarbeit in Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, des Pflegewesens sowie im Bereich der integrierten Versorgung 
  • individuelle und kommunale/regionale Teilhabeplanung Bereich der Eingliederungshilfe 
  • Sozialraumorientierung: Untersuchung lokaler und regionaler Vernetzungsstrukturen im Rahmen des S_inn-Pilotprojektes ‘Sozialwissenschaftsladen’ mit Standardverfahren der sozialen Netzwerkanalyse sowie ergänzenden Interviews zu mehr oder weniger produktiven Spannungsfeldern im Netzwerk. Darüber hinaus K2-DiCV-Projekt zum Raumnutzungsverhalten obdachloser Menschen und zur Vernetzungsanalyse von Einrichtungen der Obdachlosenhilfe in Köln. 

Alber, L., Brocke, F., Jennessen, S., Levin, C., Schäper, S. & Werschnitzke, K. (2020). Von der Schnittstelle zur Nahtstelle – Netzwerke von Eingliederungshilfe und Palliative Care in der Begleitung von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung am Lebensende. Hospiz-Zeitschrift, 2/2020, 38-42.

Löwenstein, H. (2017). Persönlichkeitsstörung oder relationales Verhaltensmuster? Empirische Denkanstöße für sozial-behaviorale Interventionsansätze bei Borderline-Diagnose. Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis 49(4), 831–42.

Löwenstein, H. & Emirbayer, M. (Hrsg.) (2017). Netzwerke, Kultur und Agency. Problemlösungen in relationaler Methodologie und Sozialtheorie. Weinheim: Beltz-Juventa.

Löwenstein, Heiko. 2020. „Relationale Theorie und relationale Diagnostik“. Forum Sozial (4), 47-53.

Schäper, S. (2019). Planungskulturen und -traditionen - Potentiale und Hindernisse auf dem Weg zu einer inklusiven Sozialplanung, in: J. Schädler & M.R. Reichstein (Hrsg.). Sektoralisierung als Planungsherausforderung im inklusiven Gemeinwesen, Siegen: UniPrint, 27-40.

Schäper, S., Dieckmann, F., Rohleder, C., Rodekohr, B., Katzer, M. & Frewer-Graumann, S. (2019). Inklusive Sozialplanung für Menschen im Alter. Ein Manual für die Planungspraxis, Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Schönig, W. (2021). Innovation bei Koopkurrenz in Netzwerken der Sozialwirtschaft. Produktive Balance in Bewegung. Weinheim/Basel: Beltz-Juventa.

Schönig, W. & Motzke, K. (2016). Netzwerkorientierung in der Sozialen Arbeit. Theorie, Forschung, Praxis. Stuttgart: Kohlhammer.

Schönig, W. & Löwenstein, H. (2020). Netzwerke Sozialer Arbeit im Corona-Krisenmodus. In Corona-Netzwerke – Gesellschaft im Zeichen des Virus (S. 179–86), herausgegeben von C. Stegbauer und I. Clemens. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. 
 

  • Evaluationsforschung
  • Sozialraumanalysen
  • Forschungsprojekte mit Partnern aus Wissenschaft
  • Beratung und Begleitung von Kommunen, Einrichtungen und Diensten zum Thema Netzwerkarbeit/Netzwerkentwicklung
  • Fortbildungsangebote zum Thema Netzwerkarbeit/Netzwerkentwicklung
  • soziale Netzwerkdiagnostik

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