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Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte, Dipl.-Päd.

Beruflicher Werdegang

seit 09/2008

  • Professorin an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster (Lehrgebiet: Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit)

07/2005 – 08.2008

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für soziale Arbeit e.V., Münster
  • Projekte in den Arbeitsbereichen „Erziehungshilfen und Jugendsozialarbeit“ sowie „Jugendhilfe und Schule“: Individuelle Förderung in Ganztagsschulen (Grundlagenforschungsprojekt, Professionsstudie; Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung)Schulsozialarbeit in Ganztagsschulen (Forschungsprojekt zur Rolle der Schulsozialarbeit im Kontext der Ganztagsschulentwicklung in NRW - Vorstudie; Förderer: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, MSW NRW, MGFFI NRW, Institut für Soziale Arbeit)Stärkung der Koordinationsaufgabe des örtlichen Jugendhilfeträgers in Oberhausen durch eine fachlich beratene Steuerungsgruppe (Praxisentwicklungsprojekt zur Jugendberufshilfeplanung; Förderer: Landschaftsverband Rheinland, Stadt Oberhausen)Perspektiven für die berufliche Ersteingliederung (Praxisentwicklungsprojekt zur Rolle der Jugendhilfe im Kontext der Arbeitsmarktreformen; Förderer: beteiligte Kommunen, Aktion Mensch)Fortbildungsreihe für den Kommunalen Sozialen Dienst der Stadt Wiesbaden (Förderer: Stadt Wiesbaden)

09/2004 – 06/2005

  • Referentin für Jugendarbeit im Landesverband Nordrhein-Westfalen des Technischen Hilfswerks, Heiligenhaus

06/2000 – 05/2001

  • Pädagogische Mitarbeiterin einer Jugendberatungsstelle des Projekts „Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit“ des Jugendausbildungszentrums, Münster

Akademische Ausbildung

10/2000 – 07/2004

  • Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zum Thema „Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher – sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration“

06/2001 – 05/2004

  • Stipendiatin des Cusanuswerks - Bischöfliche Studienförderung, Bonn

10/1995 – 05/2000

  • Diplom-Pädagogik Studium an der Universität Bielefeld und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Fortbildungen

2011 - 2013

  • Gruppendynamische Zusatzqualifikation: Leiten und Beraten von Gruppen, Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V./Katholische Konferenz für TS und OT (anerkannte Fortbildung durch die Deutsche Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik)
  • Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit

Theorien

  • Theorien Sozialer Arbeit im Überblick (Staub-Bernasconi, Kleve, Böhnisch, Thiersch)
  • Gesellschaftstheorie (Pierre Bourdieu und Ulrich Beck)
  • Pierre Bourdieu und Lothar Böhnisch im Diskurs über die Jugend
  • Lebensweltorientierung im Theorie Praxis Bezug (Thiersch)  

Konzepte und Methoden

  • Elternarbeit
  • Kinderschutz
  • Arbeit mit Einzelnen und Familien
  • Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit
  • Netzwerkarbeit
  • Sozialpädagogische Diagnostik 

Theorie-Praxis-Transfer

  • Vorbereitung und Begleitung der Praxisphase
  • Szenariobasiertes Lernen
  • Besuch von Kongressen (z.B. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag)
  • Ringvorlesung zu Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit (in Kooperation mit regionalen Praxispartnern und ehemaligen Studierenden der KatHo) 

Forschung

  • Begleitung von Lehrforschungsprojekten im Rahmen forschungsbasierter Masterstudiengänge
  • Aufbereitung und Auswertung qualitativer Daten via MAXQD

Arbeitsschwerpunkte

  • Kinder- und Jugendhilfe (Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe/ Schulsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung)

Hilfen zur Erziehung und Schule

  • Lehrforschungsprojekt im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit"
  • Auftraggeber: KatHO NRW in Kooperation mit der Jugendhilfe St. Mauritz Münster
  • studentische Mitarbeiterinnen: Anna-Carina Hengstmann, Sophia Marie Gollers
  • Laufzeit: 2021/2022

Ich bin dann mal weg –aber wohin?‘Lebenslagen von Careleavern nach Verlassen der stationären Jugendhilfe – eine vergleichende Analyse

  • Lehrforschungsprojekt im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit"
  • Auftraggeber: Careleaver e.V. Deutschland
  • studentische Mitarbeiterinnen: Carolin Kirchhoff, Anna-Sophia Brinkmann, Hannah Steimann
  • Laufzeit: 2020/2021

„Bestandsaufnahme von einzelfallbezogenen Vorgehensweisen des Sozialdienstes für Flüchtlinge“ (gemeinsam mit Ilona Heuchel)

  • Laufzeit 09/2014-01/2015
  • Auftraggeber: Sozialamt der Stadt Münster, Sozialdienst für Flüchtlingshilfe

Bundesweite Datenauswertung TelefonSeelsorge 2014 (gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Klein)

  • Laufzeit: 2014-2015
  • Auftraggeber: Evangelische Konferenz für Telefon

Seelsorge und Offene Tür e.V.Evaluation des Projektes "Lampenfieber"

  • Begleitung von Forschungsprojekten im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit"
  • Auftraggeber: Caritasverband für die Diözese Münster e.V.
  • studentische Mitarbeiter_in: Mark Schmitz, Alexandra Kranefoer
  • Laufzeit: 2014-2015

Evaluation der Intensivgruppen Plus an der Ludgerischule Püsselbüren sowie an der Michaelschule/Tagesgruppe am Voßhügel

  • Auftraggeber: Evangelische Jugendhilfe Münsterland e.V.
  • studentische Mitarbeiterin: Daniela Richter
  • Laufzeit: 2012 -2013

Interkulturelle Bildungs- und Beschäftigungsinitiative für die Innenstadt (Alt-Oberhausen) und Lirich im Rahmen des BIWAQ Programms (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier)

  • Wissenschaftliche Begleitung des Teilprojektes: Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf                  
  • Laufzeit: 10/2009-10/2012
  • Auftraggeber: Ruhrwerkstatt e.V. Oberhausen
  • Förderer: Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Qualitative Sozialraumanalyse im Stadtteil Haverland / Stadt Dülmen im Rahmen des Projektes „STAR! Füreinander-Miteinander im Haverland“

  • Laufzeit: Sommersemester 2012 (Projektseminar)
  • Auftraggeber: Malteser Werke Dülmen

Vergleich des Modellprojektes "Intensivgruppe Plus" im Rahmen der Offenen Ganztagsschule mit einer bestehenden Tagesgruppe in Ibbenbüren

  • Begleitung von Forschungsprojekten im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit"
  • Auftraggeber: Evangelische Jugendhilfe Münsterland e.V.
  • studentische Mitarbeiterinnen: Carina Schniedergers, Daniela Richter
  • Laufzeit: 2011
  • Untersuchung der Einstellungen von Lehrer_innen einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung gegenüber der Einführung eines Handlungskonzepts zur Berufsvorbereitung von Schüler_innen für den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Begleitung von Forschungsprojekten im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit"
  • Auftraggeber: Vinzenz von Paul Förderschule Beckum
  • studentische Mitarbeiter: Patrick Werth, Stefan Ening
  • Laufzeit: 2011

Familie im Mittelpunkt? – Das Netzwerk des Familienbüros Hamm im Projekt Familienfreundliche Stadt

  • Begleitung von Forschungsprojekten im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit"
  • Auftraggeber: Familienbüro der Stadt Hamm
  • studentische Mitarbeiterinnen: Theresa Förster, Julia Doludda
  • Laufzeit 2010

Interkulturelle Öffnung durch Vernetzung? Eine Bedarfsanalyse der Münsteraner Ganztagsgrundschulen und Migrantenselbstorganisationen

  • Begleitung von Forschungsprojekten im Rahmen des Masterstudiengangs "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit" 
  • studentische Mitarbeiterinnen: Kerstin Feldmann, Agnes Woitzik und Andjela Rakowski (geb.Devcic)
  • Auftraggeber: Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Münster
  • Laufzeit: 2010

Hiltruper Jugendliche analysieren ihre Sozialräume

  • Laufzeit: Sommersemester 2009 (Projektseminar)
  • Auftraggeber: Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen VSE e.V. Münster, Jugendhilfeeinheit Hiltrup
  • studentische Mitarbeiterinnen: Isabel Lohmann, Ann-Kathrin Middendorf, Meike Müller, Marina Gorke
  • Stuckstätte, E.C.: Die gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit nach stationären Erziehungshilfen. In: Forum Erziehungshilfen, Heft 4/2020, S. 239-244
  • Behnisch, M; Gintzel, U.; Hensen, G.; Maykus, S.; Müller, H.; Schone, R.; Stuckstätte, E.: Verharren im Gegenwärtigen?! Die Frage nach der Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe: Eine Frage nach der Zukunft von Kindern und Jugendlichen. In: Neue Praxis, Heft 6/2018, S. 588-594
  • Behnisch, M; Gintzel, U.; Hensen, G.; Maykus, S.; Müller, H.; Redmann, B.; Schone, R.; Stuckstätte, E.: Kinder- und Jugendhilfe 2030 - Kritische Impulse für eine Jugendhilfe mit Zukunft als Aufforderung zu einer fachöffentlichen Debatte. In: ISA-Jahrbuch zur Sozialen Arbeit. Münster 2017, S. 21-33
  • Behnisch, M; Gintzel, U.; Hensen, G.; Maykus, S.; Müller, H.; Redmann, B.; Schone, R.; Stuckstätte, E.: Selbstzufrieden aber perspektivlos? Impulse für eine Jugendhilfe mit Zukunft. In: Forum Erziehungshilfen, Heft 5/2016, S. 310-315
  • Klein, M.; Strietholt, R.; Stuckstätte, E. C.: Der Seelsorgeauftrag der Telefonseelsorge im aktuellen gesellschaftlichen Kontext – Ergebnisse einer statistischen Untersuchung. In: Hauschild, E.; Blömeke, B. D. (Hrsg.): Telefonseelsorge interdisziplinär. Göttingen 2016, S. 125-146
  • Klein, M.; Strietholt, R.; Stuckstätte, E. C.: Die Themen psychische Erkrankung und Suizidalität in der Beratungspraxis der Telefonseelsorge – Ergebnisse einer statistischen Untersuchung. In: Suizidprophylaxe – Theorie und Praxis, Heft 4/2015, S. 152-155
  • Jordan, E.; Maykus, S., Stuckstätte, E. C.: Kinder- und Jugendhilfe - Einführung in Geschichte und Handlungsfelder, Organisationsformen und gesellschaftliche Problemlagen. Juventa Verlag, Weinheim und München 2015 (4. überarbeitete und aktualisierte Auflage) 
  • Stuckstätte, E. C. (2013): Elternarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe – fachlich notwendig aber lästig – In: Forum Erziehungshilfen, Heft 4/2013, S. 246-250
  • Stuckstätte, E.C.: Rezension vom 21.08.2013 zu: Ulrich Deinet: Innovative Offene Jugendarbeit. Opladen 2013, In: socialnet Rezensionen (http://www.socialnet.de/rezensionen/15163.php), Datum des Zugriffs 21.08.2013
  • Stuckstätte, E.C.: Übergang Schule-Beruf: Wie Sozialpolitik jungen Menschen das Leben schwer machen kann und Soziale Arbeit zum „Bauernopfer“ wird. In: Unsere Jugend, Heft 6 / 2013
  • Jordan, E.; Maykus, S., Stuckstätte, E. C.: Kinder- und Jugendhilfe - Einführung in Geschichte und Handlungsfelder, Organisationsformen und gesellschaftliche Problemlagen. Juventa Verlag, Weinheim und München 2012 (3. völlig neu überarbeitete Auflage)Stuckstätte, E. C.: Vorbereitet auf die Praxis - Didaktische Anregungen zum Thema Kinderschutz in der Hochschulausbildung. In: Körner, Wilhelm; Deegener, Günther (Hrsg.) : Erfassung von Kindeswohlgefährdung in Theorie und Praxis. Pabst Science Publishers, Lengerich 2011, S. 132-152
  • E. C. Stuckstätte: Übergang Schule - Beruf: Soziale Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen. In: Bieker, Rudolf; Floerecke, Peter: Arbeitsfelder und Zielgruppen der Sozialen Arbeit. Kohlhammer Verlag Stuttgart, 2011
  • E. C. Stuckstätte: Schulsozialarbeit als Bindeglied zwischen Schule – und Jugendhilfe im Ganztag. In: Jugendhilfe aktuell, Heft 1 / 2009, S. 23-29 (aktualisierter Abdruck des Artikels aus dem ISA Jahrbuch 2008)
  • E. C. Stuckstätte: Schulsozialarbeit als Bindeglied zwischen Schule – und Jugendhilfe im Ganztag. In: ISA Jahrbuch zur Sozialen Arbeit. Waxmann Verlag 2008, S. 108-120
  • E. C. Stuckstätte: Den Durchblick gewinnen! – Kommunale Koordinierungs- und Planungsprozesse im Übergangssystem Schule – Beruf. In: Jugendhilfe, Heft 6/2007, S. 305-313E. C. Stuckstätte: Was folgt nach der Schule? Eine Orientierungshilfe durch den „Dschungel“ beruflicher Förderangebote für benachteiligte Jugendliche.
  • In: B. Seidenstücker; B. Mutke: Praxisratgeber zur Betreuung und Beratung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen. Forum Verlag, Merching 2007, Kapitel 5.8, S. 1-38
  • E. C. Stuckstätte: Transparenz herstellen – Perspektiven schaffen – Ein Verfahrensvorschlag für kommunale Koordinierungs- und Planungsprozesse im Übergangssystem Schule – Beruf. In: Jahrbuch zur Sozialen Arbeit 2007, Waxmann Verlag, 2007, S. 154-169
  • E. C. Stuckstätte: Motiviert, qualifiziert, sozial integriert: Das neue Klientel der Benachteiligtenförderung - Aktuelle Entwicklungen in der Benachteiligtenförderung im Zuge der Arbeitsmarktreformen. In: Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit, Heft 1/2007, S. 30-37
  • E. C. Stuckstätte: Ohne Profil keine Perspektiven – Benachteiligtenförderung auf dem Prüfstand. In: Jahrbuch zur Sozialen Arbeit 2006, Münster 2006, S. 104-124
  • E. C. Stuckstätte; T. Reckzeh-Schubert: Kommunikation, Vernetzung, Planung: Impulse zur Entwicklung des Übergangssystems im Kontext der Arbeitsmarktreformen. In: Jugend Beruf Gesellschaft, Heft 2/2006, S. 99-107
  • E. C. Stuckstätte: Das Fallmanagement als „Dreh- und Angelpunkt“ der beruflichen Förderung von langzeitarbeitslosen, geringqualifizierten Jugendlichen. In: Jugend Beruf Gesellschaft, Heft 1/2006, S. 32-40
  • E. C. Stuckstätte: Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, geringqualifizierter Jugendlicher – sozialpädagogischer und sozialpolitischer Unterstützungsbedarf zur beruflichen Integration. Logos Verlag, Berlin 2004
  • E. C. Stuckstätte: Jugendberufshilfe auf neuen Wegen – Einblicke in sozialpädagogische Arbeitsansätze der Benachteiligtenförderung. Lit Verlag, Münster 2001

Vorträge  (Auswahl)

  • "Vernetzt und/oder abgekoppelt? - Kooperation und Netzwerkarbeit in der Krise" Workshop mit Regine Müller M.A. im Rahmen des Praxistages zum Thema "Die Coronapandemie und ihre Wirkung auf die Praxis sozialer Handlungsfelder" am 16.06.2021 in Münster
  • Wandlungen vollziehen - Konstanz sichern. Workshop mit Anne Becker und Miriam Schulz von Arbeitskreis Südviertel in Münster im Rahmen des Praxistages zum Thema "Netzwerke: Kraftfelder oder Sumpfgebiete? - Anforderungen an professionelles Handeln in Netzwerken aus der Perspektive von Hochschule und Praxis" am 28.06.2017 in Münster
  • Jugendhilfe 2030 - Impulse für eine Kinder- und Jugendhilfe mit Zukunft. Fachforum in Zusammenarbeit mit Björn Redmann, Stephan Maykus, Reinhold Schone, Gregor Hensen, Michael Behnisch, Heinz Müller und Ullrich Gintzel im Rahmen des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages am 28.03.2017 in Düsseldorf
  • Sachstand der Begleitevaluation zum Projekt "Lampenfieber" - Kurzvortrag im Rahmen der Abschlusstagung des Diözesancaritasverbandes Münster e.V. am 08.01.2015 in Münster
  • Elternarbeit im Kinderschutz. Workshop im Rahmen der Sommerhochschule „Kinderschutz“ der Kinderschutz-Zentren sowie der Fachhochschule Münster am 05.09.2013 in Münster
  • Kooperation mit Eltern – ein herausforderndes „Dauerthema“ in der Kinder- und Jugendhilfe. Vortrag im Rahmen des Praxistages an der Katholischen Hochschule NRW am 26.06.2013 in Münster
  • Qualitative Sozialraumanalysen als Zugang zu jugendlichen Lebenswelten. Vortrag im Rahmen des Forums „Kaleidoskop Sozialraum“ des Evangelischen Erziehungsverbandes am 19.09.2012 in Kassel
  • Generation Y – Merkmale heutiger Jugend(en). Vortrag im Rahmen der Praxisanleitertagung der St. Franziskus-Stiftung Münster am 29.11.2011
  • Zur Motivation der Schüler/innen am Projekt…   und einiges mehr … Befunde aus der Projektevaluation Vortrag im Rahmen der Themenwerkstatt Berufsfrühorientierung (Bundesmodellprogramm BIWAQ – Soziale Stadt) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 27.06.2011 in Bonn
  • Wir qualifizieren im Kinderschutz…“ Hochschulausbildung zur Sozialen Arbeit zwischen Handlungskompetenz und Reflexionskompetenz Vortrag im Rahmen eines Fachlichen Forums auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag am 08.06.2011 in Stuttgart
  • Kooperation – Lebenswelten – Sozialraum Vortrag im Rahmen der Fachtagung Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen - schulartübergreifende Fachtagung des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitutes am 29. und 30.09.2010 in Berlin
  • Der Lebensort Schule aus Sicht der Kinder : Partizipation als gemeinsamer Weg von Jugendhilfe und Schule Vortrag im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Stadt Witten am 16.09.2009 in Witten
  • Kooperation Schule – Jugendhilfe Vortrag im Rahmen der Arbeitstagung “Beratung und Begleitung für Hauptschulen mit erweitertem Ganztagsbetrieb“ am 3.11.2008 im Ministerium für Schule und Weiterbildung am Dienstort Soest
  • Die Rolle der Jugendsozialarbeit/Schulsozialarbeit in Ganztagsschulen Vortrag im Rahmen der Tagung: „Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt“ am 30.09.2008 in Erfurt
  • Gemeinsam Perspektiven schaffen! Aufbau und Weiterentwicklung kommunaler Koordinierungsprozesse im Übergang Schule – Beruf . Vortrag im Rahmen der Fachtagung der Jugendberufshilfe Thüringen e.V. am 01.07.2008 in Erfurt
  • Sozialpädagogischen Herausforderungen in Ganztags(haupt)schulen gemeinsam begegnen. Vortrag im Rahmen des Jugendhilfetages vom 11.-13.06.2008 in Essen
  • Kohärente Förderstrukturen im Übergangssystem Schule – Beruf
  • Mythos oder realistisches Ziel? Vortrag im Rahmen der Tagung „Quo Vadis Jugendberufshilfe“ der Stadt Koblenz am 25.10.2007 in Koblenz
  • Chancen und Grenzen kommunaler Koordinierungs- und Planungsprozesse im Übergang Schule – Beruf Vortrag im Rahmen der Bildungskonferenz der Stadt Mülheim an der Ruhr am 10.09.2007 in Mühlheim
  • Lebensentwürfe langzeitarbeitsloser, minderqualifizierter Jugendlicher – Bericht über ein Forschungsprojekt Vortrag im Rahmen des Fachtags „Drop out junger Menschen aus dem SGB II“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am 05.12.2006 in Nürnberg
  • Perspektiven für die berufliche Ersteingliederung Vortrag im Rahmen des Forschungsworkshops „Jugendhilfe und Hartz IV“ des Instituts für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik am 26.-27.06.2006 in Offenbach
  • Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beschäftigung Vortrag im Rahmen der Fachtagung „Chance oder Risiko? – Konsequenzen der arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformen für die berufliche Integration junger Menschen“ des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie am 16.05.2006 in Loccum 

Funktionen und Beauftragungen an der KatHO

  • Studiengangsleitung "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit M.A."
  • Modulbeauftragte für die Module 8 und 10 "Konzepte und Methoden in der Sozialen Arbeit" im Studiengang Soziale Arbeit B.A.
  • Modulbeauftragte für das Modul 4 "Professionsspezifische Anwendungsfelder der Vernetzung" im Studiengang "Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit" M.A.
  • Mitglied im Fachbereichsrat der Abteilung Münster

Mitgliedschaften

  • Institut für Soziale Arbeit e.V., Münster
  • Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen, Frankfurt
  • Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), Mitglied im Fachausschuss 6 (Sozialpädagogische Dienste, Erzieherische Hilfen)
  • Förderverein Lummerland - Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Ennigerloh 

Was haben Sie vor Ihrer Professur an der KatHO gemacht?

In den letzten dreieinhalb Jahren war ich am Institut für soziale Arbeit e.V. in Münster tätig. Das ISA ist ein Forschungs- und Praxisentwicklungsinstitut, das die fachliche Weiterentwick-lung der Kinder- und Jugendhilfe durch Forschung, Praxisberatung, Organisationsentwick-lung, Fortbildung und eigene Publikationen unterstützt. Dort habe ich zunächst im Arbeitsbe-reichen Erziehungshilfen und Jugendsozialarbeit und später im Schwerpunkt Jugendhilfe und Schule Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekte durchgeführt. Vor meiner Zeit im ISA habe ich als Jugendreferentin beim Landesverband NRW des Technischen Hilfswerks in Düsseldorf und in einer Beratungsstelle für arbeit- und ausbildungssuchende Jugendliche im Jugendausbildungszentrum (JAZ) in Münster gearbeitet.

Was verbinden Sie mit Hochschullehre?

Mit der Hochschullehre verbinde ich eine theoretisch fundierte und gleichsam eng an Praxis orientierte Ausbildung. Mir ist es wichtig, dass Studierende über vielfältige Lernangebote differenzierte Möglichkeiten erhalten, die Basis einer beruflichen Identität zu entwickeln. Der Schwerpunkt der Lehre sollte hierbei nicht nur auf Wissensvermittlung gelegt werden, son-dern auch auf die Ebenen der praktischen Einübung von Handlungskompetenzen sowie der Reflexion des eigenen Handelns. Hier finde ich, ist die KatHO gut aufgestellt und anderen Hochschulen einiges voraus.

Was ist Ihre persönliche Idee von „Hochschule“?

Die Hochschule ist ein Ort, der m.E. nicht nur eine berufliche Ausbildung, sondern in beson-derem Maße auch die persönliche Entwicklung unterstützen soll. Durch die „Verschulung“ des Studiums aufgrund der Bachelorbedingungen sind diese Möglichkeiten eingeschränkter als zuvor (z.B. hinsichtlich der inhaltlichen und zeitlichen Wahl von Studienschwerpunkten). Jedoch liegt es an der Zusammenarbeit der Studierenden und Dozenten, vorhandene Frei-räume zu nutzen. Mein erster Eindruck an dieser Hochschule ist, dass entsprechende Mög-lichkeiten gut genutzt werden (z.B. durch SteP, intensive Begleitung von Praxisphasen).
Am Ende des Studiums sollten Studierende ihre erlernten Kompetenzen selbstbewßt nach außen „verkaufen“ können. Die Hochschule ist ein Ort, der vorrangig das fachliche Profil ei-ner Disziplin schärft. Die Absolventen stehen in der Praxis vor der großen Herausforderung, das Professionsprofil Soziale Arbeit durch ihr Erlerntes weiterzuentwickeln. Auf diese schwierige Aufgabe muß Hochschule gut vorbereiten und notwendiges Selbstbewusstsein vermitteln.

Wie würden Sie die Abteilung Münster beschreiben?

Die Abteilung Münster hat mich sehr freundlich aufgenommen. Die Überschaubarkeit der Abteilung führt dazu, dass der Hochschulalltag von deutlich weniger Anonymität geprägt ist als an vielen Universitäten. Das weiß ich nach wenigen Wochen bereits sehr zu schätzen. Die Kollegen arbeiten eng zusammen und die Studierenden können intensiver beraten und betreut werden als ich es von Kollegen anderer Hochschulen kenne. Der Dozent kann tat-sächlich ein Stück weit die Rolle des Lernbegleiters übernehmen, das hätte ich mir für mein Studium auch gewünscht…. Das „Katholische Dach“ vermittelt zudem einen wunderbaren Rahmen für Lehre und Leben an der Hochschule und ist für mich bei aller Vielfältigkeit in der KatHO ein wichtiger gemeinsamer Bezugspunkt aller am Hochschlleben Beteiligter.  

Welche Schwerpunkte werden Sie an der Abteilung setzen?

Mein inhaltlicher Schwerpunkt ist - wie bekannt  -  die Kinder- und Jugendhilfe. Ich versuche, in meinen Seminaren aktuelle Diskurse der KJH aufzugreifen, wie z.B. Kinderschutz (SS 09) oder das Querschnittsthema Qualitätsentwicklung.
Generell ist es mir wichtig, sich in meinen Seminaren über das jeweils gesetzte Schwer-punktthema hinausgehend mit dem sozialpolitischen Mandat der Sozialen Arbeit auseinan-derzusetzen. Hierbei spielt eine fortwährende kritische Analyse gesellschaftlicher Entwick-lungen in ihren Auswirkungen auf die Soziale Arbeit eine besondere Rolle.  
Dieser Diskurs lässt sich besonders gut an konkreten Beispielen führen. Deshalb ist mir per-spektivisch sehr daran gelegen, dass eine oder andere Seminar an konkrete Praxisprojekte anzubinden. Lernen unter Realbedingungen ist für alle Beteiligten gewinnbringend.

Wie war Ihr Start in Ihr erstes Semester an der Abteilung?

Stürmisch aber gut. Es ist herausfordernd, direkt mit einer hohen Lehrverpflichtung und kur-zem Vorlauf in das Semester zu starten. Aber das ist der Alltag an deutschen Hochschulen. Alle Kollegen haben mich in dieser Phase sehr unterstützt und mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken. Die enga-gierten Studierenden machen es einem darüber hinaus nicht schwer, einen guten Einstieg zu erhalten. Ich habe das Gefühl, schnell „angekommen“ zu sein.

Haben Sie ein persönliches Motto oder ein Lieblingszitat?

Nicht direkt. Ich versuche, in allen Dingen des Lebens positive Herausforderungen zu sehen, die Chance zu lernen.

Wie heißt Ihr Lieblingsbuch? –film? –autor?

Ich habe keine(n) Favoriten. Gerne lasse ich mich auf mir unbekannte Autoren und Filme-macher ein...Das finde ich spannender als das fünfte Buch von P. Coelho zu lesen.

Was tun Sie, wenn Sie gerade nicht in der Hochschule sind?

Ich bereite mich zuhause für die Lehre vor. Darüber hinaus mache ich zum Ausgleich Sport, spiele Klavier und treffe mich gerne mit Freunden.

Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

Professorin Münster, Sozialwesen
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