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Prof. Dr. Ursula Böing

  • ab WS 2018/2019: Hochschulprofessur Kath. Hochschule NRW, Abteilung Münster, Lehrgebiet Heilpädagogik und Teilhabe
  • SoSe 2018: Hochschulprofessur für inklusive Pädagogik mit dem Schwerpunkt kognitive Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, Linz
  • 2016 - 2018: Studienrätin im Hochschuldienst am Lehrstuhl ‚Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung’ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln
  • 2014 - 2016: Vertretung der Professur ‚Sondererziehung und Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung der Geistigbehinderten’ an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität Dortmund
  • 2011 - 2014: Studienrätin im Hochschuldienst am Lehrstuhl ‚Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung’ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln
  • 2009 - 2011: Förderschullehrerin an der LVR-Louis-Braille-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, Düren
  • 2009: Promotion an der Universität zu Köln im Fach Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung, Erstgutachterin: Prof’in Dr. Barbara Fornefeld; Zweitgutachter: Prof. Dr. Werner Helsper, Thema der Dissertation: „Professionelles Handeln von Lehrpersonen im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit schwerer Behinderung. Die ‚Forschungswerkstatt’ als Instrument der Lehrerbildung in arbeitsplatzbezogenen Reflexionsprozessen“
  • 2003 - 2009: Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl ‚Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung’ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln
  • 1995 - 2003: Förderschullehrerin an der LVR-Louis-Braille-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, Düren
  • 1994: Zweites Staatsexamen Lehramt für Sonderpädagogik
  • 1992 - 1994: Vorbereitungsdienst Lehramt für Sonderpädagogik
  • 1990 - 1992: Pädagogische Gruppenleitung Wohnheim für Erwachsene mit geistiger Behinderung; GWK Köln
  • 1991: Erstes Staatsexamen Lehramt für Sonderpädagogik
  • 1984 - 1991: Studium der Sonderpädagogik, Lehramt Sondererziehung und Rehabilitation, Fachrichtungen ‚Geistigbehindertenpädagogik’ und ‚Sprachbehindertenpädagogik’, Fächer Deutsch und kath. Religionslehre, Universität Dortmund und Universität zu Köln
  • Heilpädagogik und Teilhabe
  • Informationen zu aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis auf der Homepage der katho NRW, Abteilung Münster.
  • rekonstruktive Inklusionsforschung
  • inklusive Schulforschung und Kindheitsforschung - Schulassistenz als paraprofessionelle Akteursrolle an Schulen aus Schüler/innenperspektive
  • Assistenz aus der Perspektive von Assistenznehmer-innen
  • Professionalisierung pädagogisch Tätiger - Ungewissheit und Widersprüche als Konstitutionsbedingung pädagogisch-professionellen Handelns
  • Teilhabe von Menschen mit zugewiesener schwerer Behinderung/hohem Unterstützungsbedarf

laufendes Forschungsprojekt

Assistenz aus Schüler_innenperspektive (ASP)

Orientierungen von Kindern und Jugendlichen in schulisch-unterrichtlichen Handlungssituationen mit Assistenz in ausgewählten Schulen

Abstract

Assistenzleistungen werden im aktuell schrittweise in Kraft tretenden BTHG neu als Leistungstatbestand benannt. Für als „[seelisch] behindert“ (vgl. § 35a SGB VIII; §2, Abs.1 SGB IX) oder von „[seelischer] Behinderung bedroht“ (vgl. ebd.) bezeichnete Kinder und Jugendliche, gewinnt damit diese Akteursrolle als einzelfallbezogene gesetzliche Eingliederungs- bzw. Kinder- und Jugendhilfeleistung in unterschiedlichen institutionellen Feldern an Bedeutung. Insbesondere in der Schule etabliert sich Assistenz im Kontext eines auf Inklusion ausgerichteten bildungspolitischen Reformauftrages zunehmend als Differenzierungsmaßnahme für Schüler/-innen mit zugewiesenem Förderbedarf.

Die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in der Schule ist im Kontext von Assistenzhandeln sowohl national als auch international bislang kaum erforscht. In Anlehnung an eine sozialwissenschaftlich orientierte Kindheitsforschung scheint jedoch insbesondere diese Perspektive gewinnbringend, weil Kinder und Jugendliche als relevante, an der Konstruktion sozialer Praktiken beteiligte soziale Akteure betrachtet werden können, die als Schüler/-innen in der Verwobenheit mit institutionellen Praktiken und den Erwartungen der erwachsenen Akteure eigene Bedeutungen aushandeln und hervorbringen. 

Die Studie ist qualitativ-praxeologisch angelegt und fragt danach, wie Kinder und Jugendliche in ihrer Rolle als Schüler/-innen Handlungssituationen in Schul- und Unterrichtssettings mit Assistenz bearbeiten. Mittels der Dokumentarischen Methode (vgl. Bohnsack 2014) werden immanente Sinngehalte verschiedener Erzähl-, Interaktions- und Diskursverläufe rekonstruiert, die die Kinder während fotobasierter Schulführungen (vgl. Nentwig-Gesemann et al. 2017, 18) und videogestützter Gruppendiskussionen hervorbringen.

Methode: Dokumentarische Methode; fotobasierte Schulführungen, videogestützte Gruppendiskussionen

Laufzeit: 5/2018-5/2020

Finanzierung: Eigenmittel der KatHO NRW

weitere Forschungsprojekte

2015-2017: Schulassistenz aus der Perspektive von Schüler_innen mit Assistenzerfahrung (SAS)

Die Studie hat die Sicht der Schüler/-innen auf ihre eigen erlebte Assistenzerfahrung untersucht, um durch die darin ausgedrückte Orientierung hinsichtlich Assistenz erste Impulse für die Professionalisierung und Unterstützungsausrichtung der Schulassistent/-innen zu erhalten und Erkenntnisse für eine weiterführende Studie zu ziehen. 

Mittels der Dokumentarischen Methode der Textinterpretation nach Nohl (2012) wurden 16 problemzentrierte Interviews mit Schüler/-innen mit Assistenzerfahrung ausgewertet.

Kooperationsprojekt mit der Päd. Hochschule Freiburg, Jun.Prof. Dr. Andreas Köpfer, Fachbereich Inklusive Bildung, Schwerpunkt Lernen

2005-2006: Professionelles Handeln von Lehrpersonen im Unterricht mit schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern

Die qualitative Studie fokussiert die professionelle Entwicklung von Lehrpersonen, die schwerbehinderte Schüler(innen) unterrichten. Basierend auf Untersuchungen, in denen sich eine defizitäre Bildungsrealität von schwerbehinderten Schüler(inne)n offenbart, nutzt die Studie die Perspektive der handelnden Lehrpersonen, um Erkenntnisse über besondere Handlungsanforderungen im Unterricht mit diesem Personenkreis zu generieren und daraus Folgerungen für die Konzeption von Lehrerfortbildungen abzuleiten. Den theoretischen Zugang bilden einerseits die sozialphänomenologischen Analysen zur Lebenswelt (vgl. Schütz, Luckmann 2003). Konkretisiert und ergänzt werden diese Analysen durch strukturtheoretische Forschungen zur Lehrerprofessionalität (Oevermann 1996, Helsper 2005). Methodisch ist die Studie in zwei Forschungsphasen geteilt: In einer ‚Forschungswerkstatt’– angelegt als Handlungsforschungsprozess (Altrichter 2007)  - erörtern Lehrpersonen, die schwerbehinderte Schüler/-innen unterrichten, Handlungsanforderungen ihres Unterrichts und entwickeln Handlungsstrategien. In einer zweiten Phase erfolgt die qualitative Auswertung der ‚Forschungswerkstatt’(qualitative Inhaltsanalyse, Mayring 2007). Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Lehrerhandeln im Unterricht mit schwerbehinderten Schüler/-innen in besonderer Weise von Antinomien, Ungewissheiten und widersprüchlichen Strukturen geprägt ist. Das Spannungsverhältnis zwischen Unterricht, Pflege und Therapie, die diagnostische Ungewissheit, die widersprüchlichen Rollenanforderungen und der Umgang mit Heterogenität und Homogenität in Lernsituationen werden in dieser Studie als antinomische Handlungsanforderungen identifiziert. Die Studie belegt, dass diese Antinomien in einem reflexiven arbeitsplatzbezogenen und handlungsbegleitenden Fortbildungsprozess wirksam bearbeitet werden können.

2012-2013: Gelingensbedingungen im Gemeinsamen Unterricht von blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern und Konsequenzen für den Prozess inklusiver Schulentwicklung (KsF)

Im Fokus dieser Studie liegen inklusive Bildungsprozesse von Schüler(inne)n mit dem Förderschwerpunkt Sehen. Ausgehend von den Erfahrungen im Gemeinsamen Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit hochgradiger Sehschädigung und Blindheit an der LVR-Louis-Braille Schule in Düren werden Bedarfe und relevante Unterstützungssysteme erhoben und konkrete Voraussetzungen, Bedingungen und Wege für eine inklusive Schulentwicklung aufgezeigt. Methodisch erfolgt eine qualitative Auswertung von Aussagen von Teilnehmer(innen) an einem Partizipationsworkshop.

Monografien und Herausgeberschaften

  • Böing, Ursula; Bernasconi, Tobias (2017): Inklusive Schulen entwickeln – Impulse für die Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2016): Be-hinderung der Teilhabe. Soziale, politische und institutionelle Herausforderungen inklusiver Bildungsräume: Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2016): Schwere Behinderung und Inklusion. Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik. Oberhausen. Athena.
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2015): Pädagogik bei schwerer und mehrfacher Behinderung. Stuttgart: Kohlhammer
  • Böing, Ursula (2009). Professionelles Handeln von Lehrpersonen im Unterricht mit Schülern und Schülerinnen mit schwerer Behinderung: Die "Forschungswerkstatt" als Instrument der Lehrerbildung in arbeitsplatzbezogenen Reflexionsprozessen. Zugriff am 25.01.2016.

Beiträge in Fachzeitschriften und Herausgeberbänden

  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2021): Schüler/innenpraktiken in inklusiven Schulen unter den Bedingungen von Assistenz. In: Resch, K.; Lindner, K.-Th.;Streese, B.; Proyer, M.; Schwab, S. (Hg.): Inklusive Schulentwicklung. In Vorbereitung.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2020): Bildungsforschung via Agency?! - Schüler/-innenpraktiken in inklusiven Schulen aus raumtheoretischer Perspektive. In: Grosche, M.; Decristan, J.; Huber, Chr.; Linderkamp, F. & Urton, K. (Hg.): Sonderpädagogik und Bildungsforschung - Fremde Schwestern? Tagungsband DGfE Sektion Sonderpädagogik. Klinkhardt-Verlag. In Vorbereitung.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2020): Rekonstruktionen von Schüler/innenpraktiken als Beitrag zur schulischen Inklusions-/Exklusionsforschung - Erkenntnisperspektiven und Limitierungen. In: Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN). Jg. 89. 4/202. 266-277
  • Böing, Ursula (2019): Assistenzleistungen für Kinder und Jugendliche in der Institution Schule. Anmerkungen aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler. In: heilpaedagogik.de 4/2019. 21-23
  • Böing, Ursula (2019): Kinder sind keine „unfertigen Erwachsenen“. Erkenntnisse zum Assistenzhandeln. In: Inklusiv. Das Magazin der pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ausgabe 01/2019/ 3 Jahrgang, 10
  • Böing, Ursula & Prammer-Semmler, Eva (2019): Neue Herausforderungen und Strategien. Professionalisierung für eine inklusive Pädagogik. In: Inklusiv. Das Magazin der pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ausgabe 01/2019/ 3 Jahrgang, 4-5
  • Böing, Ursula, Bernasconi, Tobias (2019): Potentiale des Spiels im Rahmen nicht ausgrenzender Pädagogik. In: Riegert, J. (Hrsg.): Spielen. Menschen mit schwerer Behinderung und die Potentiale des Spiels. Mainz-Verlag. Aachen.
  • Böing, Ursula; Ehrenberg, K.; Lindmeier, B.; Koepfer, A. (2018): Schulassistenz aus Schüler/innenperspektive – erste Forschungsergebnisse und Implikationen für Schulleitungshandeln In: Amrhein, B.; Badstieber, B.; Huber, S.; Klieme.T.; Singh-Heinike, B. (Hrsg.): Praxis Wissen Schulleitung. Wolters-Kluwer. Carl Link Verlag
  • Böing, Ursula (2017): „... und dann hab’ ich das ruckzuck fertig gemacht“. Zur Qualifizierung von Schulassistentinnen und –assistenten in an Inklusion orientierten Schulen – Impulse aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern. In: Inklusion konkret. Assistenz und Bildung. Schriftenreihe des BZIB. Band 2. 19-27. Online unter: www.ph-ooe.at/fileadmin/Daten_PHOOE/Zentren/Medienzentrum/Band2gesamtWP.pdf [Zugriff am 30.08.2018].
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2017): Widersprüche und Ungewissheit - Herausforderungen für an Inklusion orientierte Schulen. In: Bernasconi, T. & Böing, U. (Hrsg.): Inklusive Schulen entwickeln. Impulse für die Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. 31-46
  • Böing, Ursula (2017): Schule und Unterricht für Schüler/-innen mit zugewiesener schwerer und mehrfacher Behinderung. In: Zeitschrift Behinderte Menschen. Zeitschrift für gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten. Themenheft: Geistige Entwicklung kompakt. 06/2017. 39-43.
  • Böing, Ursula; Bernasconi, Tobias; Goll, Harald & Wagner, Michael (2017): Inklusion und Exklusion von Schülerinnen und Schülern mit schwerer Behinderung. In: Behinderte Menschen. Zeitschrift für gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten. Themenheft Inklusion: Niemanden zurücklassen. 04/05/2017. 41-48.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2017): Die Perspektive der Schülerinnen und Schüler mit Assistenzerfahrung auf Schulassistenz. Eine komparative Sequenzanalyse unterrichtlicher Situationen. In: Sonderpädagogische Förderung heute 62 (2017/1). 20-32
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2017): Schulassistenz aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern mit Assistenzerfahrung. In: M. Laubner/ B. Lindmeier/ A. Lübeck (Hrsg.): Schulbegleitung – ein Arbeitsbuch für Theorie und inklusive Praxis. Beltz-Verlag, Weinheim. Im Erscheinen.
  • Böing, Ursula (2017): Professionalisierung. In: Ziemen, Kerstin (Hrsg.): Lexikon Inklusion. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 191-192
  • Böing, Ursula (2017): Ungewissheit. In: Ziemen, Kerstin (Hrsg.): Lexikon Inklusion. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 228-230
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2017): inklusive Schulbegleitforschung. In: Ziemen, Kerstin (Hrsg.): Lexikon Inklusion. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 134-136
  • Böing. Ursula (2016): Ungewissheit – Implikationen einer nicht ausgrenzenden Pädagogik für Strukturen und Praktiken schulischer Inklusion. In: Böing, U. & Köpfer, A. (Hrsg): Be-Hinderung der Teilhabe – soziale, politische und institutionelle Herausforderungen inklusiver Bildungsräume. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. 95-114
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2016): Schwere Behinderung und Inklusion?! Skizzen einer nicht ausgrenzenden Pädagogik. In: Behindertenpädagogik 55 (3), 270-284
  • Böing, Ursula, Bernasconi, Tobias (2016): Figuren einer nicht ausgrenzenden Pädagogik. In: dies (2016): Schwere Behinderung und Inklusion. Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik. Oberhausen: Athena, 37-54.
  • Böing, Ursula, Bernasconi, Tobias (2016): Einleitung: Schwere Behinderung und Inklusion - grundlegende Anmerkungen. In: dies (2016): Schwere Behinderung und Inklusion. Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik. Oberhausen: Athena, 11-22.
  • Böing, Ursula (2015): Zum Bildungsverständnis eines inklusiven Unterrichts. In Siedenbiedel, C.; Theurer, C. (Hrsg.): Grundlagen inklusiver Bildung Teil 1: Inklusive Unterrichtspraxis und –entwicklung. Immenhausen: Prolog-Verlag. 276 – 286. (überarbeitete Fassung des Beitrages aus: Schulpädagogik heute, 2014, 5. Jg. Heft 10)
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2015). Skizzen zur Kommunikation mit Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung. In: Antener, G.; Blechschmidt, A.; Ling, K. (Hrsg): UK wird erwachsen. Initiativen in der Unterstützten Kommunikation. Karlsruhe: von Loepe, 21-32.
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2015): Impulse zu einer disziplinären Bestimmung der Pädagogik bei schwerer und mehrfacher Behinderung in ihrem Verhältnis zu einer (inklusiven) Allgemeinen Pädagogik. In: Schnell, I. (Hrsg): Herausforderung Inklusion. Theoriebildung und Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. 129 - 137
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas, et al. (2015): Fragestellungen im Kontext inklusiver Schulentwicklung. Chancen kooperativer Schulbegleitforschung am Beispiel der Offenen Schule Köln und der Universität zu Köln, In: Siedenbiedel, C.; Theurer, C. (Hrsg): Grundlagen inklusiver Bildung Teil 2: Entwicklung zur inklusiven Schule und Konsequenzen für die Lehrerbildung, Immenhausen: Prolog-Verlag. 106 – 120 (Republikation aus: Schulpädagogik heute, 2014, 5. Jg. Heft 10)
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2014). Inklusive Schulentwicklungsprozesse unterstützen. In: Amrhein, B; Dziak-Mahler, M. (Hrsg.): Fachdidaktik inklusive. Auf der Suche nach didaktischen Leitlinien für den Umgang mit Vielfalt in der Schule. Münster: Waxmann. 71-87.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2014). Inklusive Schulbegleitforschung in der Lehrer_innenbildung - erste Erkenntnisse aus einer Evaluation. In: Schuppener, S.; Bernhardt, N.; Hauser, M.; Poppe, F. (Hrsg.): Inklusion und Chancengleichheit. Diversity im Spiegel von Bildung und Didaktik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 278 – 285
  • Böing, Ursula (2014). Die Situation blinder und sehbehinderter Schülerinnen und Schüler in inklusiven Settings. Anfragen an die Rolle der Integrationshilfe. In: Gemeinsam leben, (4), 219-225.
  • Böing, Ursula (2014). Zum Bildungsverständnis eines inklusiven Unterrichts. In: Schulpädagogik heute, 5. Jg. (10).
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas, et al. (2014). Fragestellungen im Kontext inklusiver Schulentwicklung. Chancen kooperativer Schulbegleitforschung. In: Schulpädagogik heute, 5. Jg. (10).
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2014). Ein Gymnasium macht sich auf den Weg. Bausteine inklusiver Schulentwicklung. In: SchulVerwaltung NRW, 25. Jg. (6), S. 168–170.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2014). Inklusive Schulentwicklungsprozesse unterstützen. In: Amrhein, B.; Dziak-Mahler, M. (Hrsg.): Fachdidaktik inklusive. Auf der Suche nach didaktischen Leitlinien für den Umgang mit Vielfalt in der Schule. Münster: Waxmann. 71-87.
  • Böing, Ursula & Terfloth, K. (2013). "Gedichte lesen, erleben und handelnd erarbeiten". Elementarisierung als Schlüssel zum inklusiven Literaturunterricht. In: Lernen konkret, 3/2013 (32.), 24-30.
  • Böing, Ursula & Korf, G. (2013). Gelingensbedingungen für die Weiterentwicklung von GU im Förderschwerpunkt Sehen: Die LVR-Louis-Braille-Schule in Düren auf dem Weg inklusiver Schulentwicklung. blind - sehbehindert (1) 2013, 133, 26-43.
  • Böing, Ursula & Korf, G. (2013). Inklusive Schulentwicklung im Förderschwerpunkt Sehen. VDS - Sonderpädagogische Förderung in NRW (1) 2013, 51., 12-21.
  • Böing, Ursula (2012). Gelingensbedingungen im Gemeinsamen Unterricht von blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern und Konsequenzen für den Prozess inklusiver Schulentwicklung. Unveröffentlichte Broschüre des Landschaftsverbands Rheinland (LVR).
  • Böing, Ursula (2012). Professionalisierung. In: K. Ziemen (Hrsg.): Inklusion-Lexikon. Universität zu Köln. Zugriff am 22.05.2013.
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas (2012). Inklusive Schulbegleitforschung in der LehrerInnenbildung. In: K. Ziemen (Hrsg.): Inklusion-Lexikon. Universität zu Köln. Zugriff am 22.05.2013.
  • Böing, Ursula (2011). Professionalisierung von Lehrpersonen und Schulentwicklung: Eine effektive Wechselbeziehung. In K. Ziemen, A. Langner, A. Köpfer & S. Erbring (Hrsg.), Inklusion - Herausforderungen, Chancen und Perspektiven. Hamburg: Dr. Kovac. 59-74
  • Böing, Ursula (2005). MOVE: Bewegung für Menschen mit schwerer Behinderung im erziehungswissenschaftlichen Kontext. In U. Niehoff (Hrsg.), Menschen in Bewegung. Erziehungswissenschaft, Behindertenpädagogik und Psychomotorik im Austausch über Empowerment ; Dokumentation der Fachtagung Universität zu Köln, 1. bis 2. Oktober 2004 ; eine Dokumentation der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Marburg: Bundesvereinigung Lebenshilfe. 165-173
  • Böing, Ursula (2003). Bildung wagen: Impulse für den Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit schwerer Behinderung. In A. Fröhlich, N. Heinen & W. Lamers (Hrsg.), Schulentwicklung - Gestaltungs(t)räume in der Arbeit mit schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern. Texte zur Körper- und Mehrfachbehindertenpädagogik. Düsseldorf: Verl. Selbstbestimmtes Leben. 87-103
  • Böing, Ursula & Kriwet-Silkenbeumer, D. (2003). Mathe, Deutsch, Musik: Bildungsinhalte für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler!? In T. Klauß & W. Lamers (Hrsg.): ...alle Kinder alles lehren! - Aber wie? Theoriegeleitete Praxis bei schwer- und mehrfachbehinderten Menschen. Düsseldorf: Verl. Selbstbestimmtes Leben. 79-92

Leitung von wissenschaftlichen Tagungen

2017

  • Zweitägiges Symposium „Inklusive Schulen entwickeln – ein interdisziplinärer Dialog“ im Auftrag des Ministère de l’Èducation nationale de l’Enfance et de la Jeunesse, Education différencée, Luxembourg

2015

  • Fachtagung: „Schwere Behinderung & Inklusion. Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik“. Kooperation des Lehrstuhls Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger Behinderung der Technischen Universität Dortmund und des Lehrstuhls Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung der Universität zu Köln.

2014

  • „Inklusion und diagnostisches Handeln“ Themennachmittag in Kooperation mit dem Bildungsbüro Köln

ausgewählte Vorträge

2019

  • Böing, Ursula: Zugänge zu machtvollem Schüler/innenhandeln durch empirische Rekonstruktion. Beitrag im Rahmen des Symposiums „Machtvolles Schüler/innenhandeln - Subjektpositionen zwischen Emanzipation und funktionaler Territorialisierung im Kontext von Inklusion. Jahrestagung der Inklusionsforscher_innen (IFO). Berlin. 21.02.2019

2018

  • Böing, Ursula & Ehrenberg, Katrin: Students’ perspectiveson acting in educational settings with (para)professional assistance. Beitrag im Rahmen des internationalen Symposiums:‘Profession on the move – international perspectives on the role of (para)professional assistance in Inclusive Education between autonomy and dependency’ verantwortet durch B. Fritsche und A. Köpfer, DGfE-Kongress 2018 ‚Bewegungen’ an der Universität Duisburg-Essen. 18. - 21.03.2018
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas: Schüler/innenpraktiken im Kontext von Inklusion. Beitrag im Rahmen des Symposiums „Inklusion aus mehrebenentheoretischer Perspektive“ (Amrhein/Badstieber) auf der 32. Internationalen Jahrestagung der Inklusionsforscher_innen (IFO) an der Justus-Liebig Universität Gießen, 21.02. – 24.02.2018 

2017

  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas: Space and Paraprofessional Support in Inclusive Schools in Germany – Implications for School Development from a Qualitative Study with Students with Special Educational Needs. Beitrag im Rahmen der European Conference on Educational Research (ECER), Kopenhagen, 22 – 25.08.2017
  • Böing, Ursula: Schulassistenz aus Schüler_innenperspektive (SAS) – Zwischenergebnisse einer qualitativen Studie. Beitrag im Rahmen des Forschungstages des Departements Heilpädagogik und Rehabilitation der Universität zu Köln. 12.05.2017

2016

  • Böing, Ursula: Ungewissheit in der Pädagogik – Anmerkungen zu einem veränderten Umgang mit Bildungsräumen. Vortrag im Rahmen des Symposiums: Be-Hinderung der Teilhabe - Raumtheoretische Perspektiven auf inklusive/exklusive Bildungsprozesse, DGfE-Kongress 2016: Räume für Bildung. Räume der Bildung. 15.03.2016
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas: Rekonstruktion von Schulassistenz aus Perspektive von Schüler(inne)n mit Assistenzerfahrung. Vortrag im Rahmen der Konferenz der Lehrenden für Geistigbehindertenpädagogik an wissenschaftlichen Hochschulen deutschsprachiger Länder (KLGH) in Landau am 27.05.2016

2015

  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2015): Skizzen zur Kommunikation mit Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung. Vortrag im Rahmen des Isaac-Kongresses, Dortmund Kongresszentrum Westfalenhallen am 26.09.2015 
  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias (2015): Schwere Behinderung und Inklusion. Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik. Eröffnungsvortrag der gleichnamigen Fachtagung. Dortmund am 20.06.2015.

2014

  • Böing, Ursula & Bernasconi, Tobias: Beiträge zur Entwicklung einer Allgemeinen (inklusiven) Pädagogik aus der Perspektive einer ‚Pädagogik bei schwerer und mehrfacher Behinderung’. Vortrag im Rahmen der 28. Jahrestagung der Integrations-/Inklusionsforscher/innen in Frankfurt am 20.02.2014.

2013

  • Böing, Ursula: Professionalisierung und inklusive Schulbegleitforschung. Vortrag im Rahmen derKonferenz der Lehrenden für Geistigbehindertenpädagogik an wissenschaftlichen Hochschulen deutschsprachiger Länder (KLGH) in Heidelberg am 30.05.2013
  • Böing, Ursula & Köpfer, Andreas: Forschendes Lernen im Kontext inklusiver Schulbegleitforschung. Vortrag in der AG Hochschuldidaktik/Inklusive Hochschulentwicklung auf der 27. Jahrestagung der Integrations-/Inklusionsforscher/innen in Leipzig am 21.02.2013.

2012

  • Böing, Ursula: Berg-Fidel. Möglichkeiten inklusiver Bildung. Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Lebenshilfe Kleve am 01.12.2012
  • Böing; Ursula: Bildung realisieren – Professionalität entwickeln. Vortrag im Rahmen der Fachtagungdes Landesinstituts für Pädagogik und Medien im Saarland: Mittendrin statt nur Dabei – Bildung und Teilhabe für Menschen mit schweren Behinderungen. Saarbrücken am 20.01.2012

2010

  • Böing, Ursula: Strukturelle Merkmale im Unterricht mit schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern. Vortrag im Rahmen der Konferenz der Lehrenden für Geistigbehindertenpädagogik an wissenschaftlichen Hochschulen deutschsprachiger Länder (KLGH) in Interlaken am 04.06.2010

2009

  • Böing, Ursula: qualitative working-methods. Vortrag im Rahmen des 4th Roundtable-meeting, workshop for young researchers der IASSID (International Association for the Scientific Study of Intellectual Disabilities), SIRG (Special Interested Research Group): PIMD (Profound Intelectual Multiple Disabilities) in Köln am 25.09.2009

2006

  • Böing, Ursula: How to increase the professionalism of teachers educating children and young adults with PIMD through reflection. Vortrag im Rahmen des Second International Congress of IASSID-Europe: Bridging Research, Policy and Practice. Maastricht am 04.08.2006 

2004

  • Böing, Ursula: MOVE - Bewegung für Menschen mit schwerer Behinderung. Vortrag im Rahmen einer Fachtagung der Universität zu Köln & der Bundesvereinigung Lebenshilfe: Menschen in Bewegung. Erziehungswissenschaft, Behindertenpädagogik und Psychomotorik im Austausch über Empowerment“ Köln 2004

2003

  • Böing, Ursula: Mathe, Deutsch, Musik – Bildungsinhalt für schwerbehinderte Schüler. Workshop im Rahmen des Sonderpädagogischer Tags des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM):: „Gemeinsam lernen - Brücken bauen“ Schmalkalden 2003

2002

  • Böing, Ursula & Kriwet-Silkenbeumer, Diana: Mathe, Deutsch, Musik – Bildungsinhalte für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler!? Workshop auf dem Internationalen Kongress „... alle Kinder alles lehren!“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. 2002
  • Böing, Ursula: Und morgen machen wir Mathematik... – Plädoyer für eine allgemeine Bildung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler und Möglichkeiten ihrer didaktischen und methodischen Umsetzung. Workshop auf dem Internationalen Kongress „... alle Kinder alles lehren!“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. 2002.
  • Beauftragte für Inklusion und für die Belange von Studierenden mit Behinderung und gesundheitlicher Beeinträchtigung der KatHO NRW, Abt. Münster
  • Modulbeauftragte für die Module M6 und M7/BA-HP

Mitgliedschaften

  • Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP)
  • Verband Sonderpädagogik
  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE); Sektion Sonderpädagogik und AG Inklusionsforschung
  • Förderverein bidok - Netzwerk für Inklusion
  • Aktionsbündnis Teilhabeforschung
  • Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft zur Förderung der Forschung für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. (DIFGB)

Prof. Dr. Ursula Böing

Professorin Münster, Sozialwesen
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