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Podiumsdiskussion: „Sexarbeit trifft auf Corona. Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitsbedingungen und Wünsche von Sexarbeiter_innen.“

Die Covid-19 Pandemie hatte massive Auswirkungen auf die Sexarbeitsbranche, je nach Bundesland waren Betriebe geschlossen oder das Arbeiten ganz verboten. In einer Podiumsdiskussion der Aidshilfe Tübingen-Reutlingen e.V. und der Beratungsstelle PROUT sollen Auswirkungen der Pandemie auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sexarbeiter_innen beleuchtet werden.

Datum und Uhrzeit 30.06.2022, 20:00 - 22:00 Uhr
Online-Raum https://youtu.be/62RPRtMIIKc
Referent_innen u.a. Anna Mühlen (katho am Standort Aachen)
Anmeldeinformationen Für Online-Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.
Veranstalter externer Veranstalter

Die Covid-19 Pandemie hatte massive Auswirkungen auf die Sexarbeitsbranche, je nach Bundesland waren Betriebe geschlossen oder das Arbeiten ganz verboten. Die Maßnahme, die als Reaktion auf die Covid-19 Pandemie veranlasst wurden, trafen die Sexarbeit mit strikter und besonderer Härte. Die Lebensumstände von Sexarbeitenden verschlechterten sich häufig von heute auf morgen, ohne zu wissen, wann sich dies wieder ändern würde.

Welche Auswirkungen die Pandemie auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sexarbeiter_innen haben und wie diese ihre Wünsche für die Zukunft geformt haben, soll bei der Diskussion beleuchtet werden.

Dazu berichtet Daria Orniér als Sexarbeiterin und Aktivistin, wie sie diese Zeit erlebt hat. Außerdem wird sie uns ihre Perspektive auf gesellschaftliche und politische Diskussionen zum Thema Sexarbeit in dieser Zeit näherbringen.  

Nina Brüesch (ZHAW) und Anna Mühlen (katho) werden die Perspektive der Wissenschaft einnehmen und von ihren Studienergebnissen berichten, die sie in Bezug auf die Arbeits- und Lebensbedingungen und auf die psychische Gesundheit von Sexarbeiter_innen während der Pandemie erarbeitet haben.  

Riccarda Freitag wird eine Perspektive aus der Sozialen Arbeit mit Sexarbeiter_innen einnehmen und davon berichten, wie es war in dieser Zeit eine Beratungsstelle aufzubauen. Und vor welchen Herausforderungen die Soziale Arbeit aktuell steht.

Ziel des Abends soll es auch sein, einen Blick in die Zukunft zu werfen und sich die Frage zu stellen, welche Parallel sich ziehen lassen, wenn man die Arbeitsverbote mit einem Sexkaufverbot vergleicht, und mögliche Folgen eines Sexkaufverbots in Deutschland herauszuarbeiten. Gleichzeitig wollen wir auch einen Blick darauf werfen, wie Sexarbeit und gesellschaftliche und politische Teilhabe in Zukunft verhandelt werden können. Dazu sollen die Wünsche von Sexarbeiter_innen in den Fokus gerückt werden. 

 

Juni Online Soziales Online-Seminar externer Veranstalter Eventformat Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) Aachen Köln
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