„Warum Schockanrufe funktionieren“ – Informationsveranstaltung mit katho-Stipendiatin Luise Dinger
Auf einen Blick
| Datum und Uhrzeit | 19.06.2026, 17:00 - 19:00 Uhr |
|---|---|
| Ort/ Adresse | Pastorales Zentrum St. Marien |
| Referent_innen | Luise Dinger, Fachleute der Polizei Bonn |
| Anmeldeinformationen | Keine Anmeldung notwendig, Eintritt frei |
| Veranstalter |
externer Veranstalter |
Bei einem sogenannten „Schockanruf“ geben sich Betrüger_innen am Telefon als Verwandte oder als ein mit einem Vorgang betraute_r Polizeibeamt_in oder Rechtsanwalt_in aus und täuschen eine Notsituation vor. Die Telefonbetrüger_innen bringen so vor allem ältere Menschen um ihre Ersparnisse oder ihren wertvollen Schmuck.
Warum funktionieren Schockanrufe überhaupt? Welche Mechanismen wenden die Täter_innen so erfolgreich an? Das untersucht Luise Dinger, Wolfgang-Picken-Stipendiatin der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westafalen (katho), in ihrer Promotion mit dem Titel „Finanzielle Betrugsdelikte und ihre Auswirkungen am Beispiel des Schockanrufs. Relationale Identität und Agency als Heuristiken für Viktimisierungsprozesse“. Sie stellt erste Ergebnisse ihrer Arbeit im Gespräch mit den Fachleuten der Polizei Bonn aus den Bereichen Betrugsdelikte, Kriminalprävention und Opferschutz vor.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Bürgerstiftung Rheinviertel und des Forums Bad Godesberg.
Keine Anmeldung notwendig. Eintritt frei.