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Dipl.-theol. Felician Gilgenbach

Akademische Qualifikationen

  • Diplom im Fach katholische Theologie
  • Bachelor of Arts im Fach Philosophie
  • Bakkalaureat im Fach Philosophie (Bacc. phil. eccl.)

Beruflicher Werdegang

  • seit 2022 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Theologie der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Paderborn
  • 2019-2022 Promotionsstipendiat des Cusanuswerks (finanzielle Förderung) und der Studienstiftung des Deutschen Volkes (ideelle Förderung)
  • 2016-2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionsphilosophie und Erkenntnistheorie der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
  • 2013-2016 Studium der katholischen Theologie und Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
  • 2012-2013 Studium der Theologie im 39. Theologischen Studienjahr an der Dormitio-Abtei Jerusalem
  • 2009-2012 Studium der katholischen Theologie und Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

  • Erkenntnistheorie
  • Analytische Religionsphilosophie
  • Fundamentaltheologie

Monographien

  • Gilgenbach, Felician: Sola ratione? : Immanuel Kants Religionsphilosophie aus katholisch-theologischer Sicht. Münster : LIT-Verlag, 2017 (Pontes – Philosophisch-theologische Brückenschläge ; 63).

Aufsätze

  • Gilgenbach, Felician: Warum Gott nicht monopersonal sein kann : Eine Weiterführung von Peter Knauers relationaler Ontologie als Antwortversuch auf zwei Einwände. In: Dominik Weiß ; Roman Fröhlich (Hrsg.): Glaubenswürdig : Beiträge zur Theologie von Peter Knauer SJ. Würzburg : Echter, 2026, 161-211.
  • Gilgenbach, Felician: Kann es rational sein, ohne ausreichende Belege zum Glauben zu kommen? : Eine Diskussion von William James’ „The Will to Believe“ im Hinblick auf Pierre Rousselots Theorie der „analysis fidei“. In: Zeitschrift für Theologie und Philosophie 146 (2024), 197-220.
  • Gilgenbach, Felician: Verantworteter Glaube? : Glaube und Vernunft gemäß der Fundamentaltheologie von Peter Knauer. In: Zeitschrift für katholische Theologie 142 (2020), 81-101.
  • Gilgenbach, Felician: „Gott ist die Barmherzigkeit“ : Analytische Diskussion einer These von Mouhanad Khorchide. In: Theologie und Philosophie 92 (2017), 215-245.

Übersetzungen

  • Pihlström, Sami: Der Pragmatismus und das Problem des Übels : Über William James’ pragmatische Methode als ethische Grundlegung der Metaphysik. / Gilgenbach, Felician (Übers.). In: Wiertz, Oliver (Hrsg.): Logische Brillanz – Ruchlose Denkungsart? : Möglichkeiten und Grenzen der Diskussion des Problems des Übels in der analytischen Religionsphilosophie. Münster : Aschendorff, 2021 (Studien zur systematischen Theologie, Ethik und Philosophie ; 20), 451-494.
  • Rossi, Philip J.: Das Fortbestehen des Bösen in der Geschichte : Eine unabgeschlossene kantische Agenda. / Gilgenbach, Felician (Übers.). In: Wiertz, Oliver (Hrsg.): Logische Brillanz – Ruchlose Denkungsart? : Möglichkeiten und Grenzen der Diskussion des Problems des Übels in der analytischen Religionsphilosophie. Münster : Aschendorff, 2021 (Studien zur systematischen Theologie, Ethik und Philosophie ; 20), 495-521.
  • Schönbaumsfeld, Genia: Was ist eigentlich eine Theodizee? / Gilgenbach, Felician (Übers.). In: Wiertz, Oliver (Hrsg.): Logische Brillanz – Ruchlose Denkungsart? : Möglichkeiten und Grenzen der Diskussion des Problems des Übels in der analytischen Religionsphilosophie. Münster : Aschendorff, 2021 (Studien zur systematischen Theologie, Ethik und Philosophie ; 20), 105-124.
  • Tilley, Terence: Theoretische und praktische Antworten auf das Problem des Übels : Die Entwicklung einer Perspektive. / Gilgenbach, Felician (Übers.). In: Wiertz, Oliver (Hrsg.): Logische Brillanz – Ruchlose Denkungsart? : Möglichkeiten und Grenzen der Diskussion des Problems des Übels in der analytischen Religionsphilosophie. Münster : Aschendorff, 2021 (Studien zur systematischen Theologie, Ethik und Philosophie ; 20), 427-449.

Rezensionen

  • Gilgenbach, Felician: Rezension zu: Hartl, Johannes: Gott ungezähmt : Raus aus der spirituellen Komfortzone. Freiburg i. Br. : Herder, 2016. In: Theologie und Philosophie 93 (2018), 477-480.

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: “Dem Zeugnis Christi glauben. Das Problem der analysis fidei vor dem Hintergrund der neueren Epistemologie des Zeugnisses”

Die interdisziplinär angelegte Dissertation betreibt eine Fallstudie zum Verhältnis von Glaube und Vernunft, indem sie die fundamentaltheologische analysis fidei mit der neueren Epistemologie des Zeugnisses verbindet. Sie bedient sich dabei der Methoden der Analytischen Philosophie bzw. der Analytischen Theologie.

Die Dissertation untersucht zunächst systematisch-philosophisch die epistemische Rechtfertigung von Testimonialüberzeugungen, die sich auf das Zeugnis anderer Menschen stützen (Reduktionismus-Nicht-Reduktionismus-Diskussion), wobei sie eine nicht-reduktionistische Theorie des menschlichen Zeugnisglaubens entwickelt und begründet. Auf dieser Grundlage fragt sie systematisch-theologisch (fundamentaltheologisch) nach der epistemischen Rechtfertigung des theologalen Glaubens, insofern dieser ein Zeugnisglaube ist, bzw. nach der menschlichen Erkenntnis der epistemischen Autorität Jesu Christi (Problem der analysis fidei). Die Dissertation vertritt diesbezüglich die These, dass die unfehlbare virtuelle epistemische Autorität der Gottheit Christi epistemisch natürlich und außerhalb des theologalen Glaubens präsumiert werden darf und soll (Nicht-Reduktionismus des Glaubens); innerhalb des theologalen Glaubens selbst kann die unfehlbare virtuelle epistemische Autorität Christi auch im strengen Sinn erkannt werden. Die entwickelte Theorie der Rechtfertigung des theologalen Zeugnisglaubens wird schließlich in eine umfassendere Theorie der analysis fidei integriert.

  • Mitglied im Fachbereichsrat des Fachbereichs Theologie
  • Mitglied in der Mitarbeitervertretung der Abteilung Paderborn
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Felician Gilgenbach

Lehrkraft für besondere Aufgaben / MAV Paderborn Paderborn, Theologie
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