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Prof. Dr. Judith Haase, Dipl.-Soz.arb./Dipl.-Soz.päd. (FH)

Akademische Ausbildung

2015-2020

  • Promotion an der Universität Koblenz-Landau, Fachbereich Bildungswissenschaften; Titel der Dissertation: "Das Kind als Kronzeuge. Professionelle Konstruktionen vom Kinderschutzkind"

2000-2004

  • Studium an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW), Abt. Münster; Titel der Diplomarbeit: "Das Kind mit seiner Puppe - Die Beziehung zwischen jungen Frauen und ihren Kindern"; Abschluss: Dipl.-Sozialarbeiterin/Dipl.-Sozialpädagogin (FH)

Berufstätigkeit und Qualifizierungen

seit 09/2021

  • Professur für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit

2020-2021

  • Lehrkraft für besondere Aufgaben, Katholische Hochschule NRW, Abt. Münster; Lehrgebiet: Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit

2017-2020

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Koblenz-Landau, DFG-Projekt: "Kinderschutzkarrieren"

seit 2013

  • Referentin für wissenschaftliche Fort- und Weiterbildung; Schwerpunkte: Beratung und Gesprächsführung, Konzepte und Methoden in der Kinder- und Jugendhilfe (Hilfeplanung, Zielentwicklung, Sozialpädagogische Diagnostik, Gestaltung von Nähe und Distanz, ...), systemisches Denken und Handeln (in Konflikten, bei Krisen, in komplexen Hilfesystemen, bei Krisen, mit unterschiedlichen Lebensformen, ...)

2012-2019

  • Lehrkraft für besondere Aufgaben, Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen; Lehrgebiet: Frühe Kindheit und Soziale Arbeit

seit 2011

  • Supervision + Teamberatung in Einrichtungen und Teams verschiedener Handlungsfelder der Sozialen Arbeit

2011

  • Qualifizierung zur systemischen Therapeutin und Beraterin (IFW + SG)

seit 2010

  • Beratung + Therapie von Einzelpersonen, Paaren und Familien

2009-2011

  • Bezirkssozialarbeiterin, Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Kommunaler Sozialdienst (KSD)

2004-2009

  • Bezirkssozialarbeiterin, Kreis Borken, Fachbereich Jugend und Familie, Allgemeiner Sozialer Dienstag (ASD) und Jugendhilfe im Strafverfahren (JGH)

  • Theorien und Methoden Sozialer Arbeit

  • Einführung in Grundbegriffe der Sozialen Arbeit
  • StEP-Begleitseminar
  • Einführung in die Praxisforschung
  • Kinder, Jugendliche und Familien in besonderen Lebenslagen (Hilfen zur Erziehung)
  • Einführung in Handlungs- und Diagnosekonzepte der Sozialen Arbeit
  • Macht in der Sozialen Arbeit
  • Die Lebensphase Kindheit aus sozialwissenschaftlicher Perspektive
  • Arbeit mit Einzelnen und Familien
  • Hilfeplanung als Kernprozess der Kinder- und Jugendhilfe
  • Agency-Theorien und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit
  • Analyse von Kinderschutzfallakten: Grounded Theory und Dokumentenanalyse
  • Handlungsfelder Sozialer Arbeit

  • Kinderschutz
  • Kinder- und Jugendhilfe, Hilfen zur Erziehung
  • Frühe Kindheit, frühkindliche Bildung, Frühe Hilfen
  • Adressat_innen, Nutzer_innen
  • Zwang/Unfreiwilligkeit/Widerstand, Macht und Soziale Arbeit
  • Organisation, Kooperation und Netzwerke in der Sozialen Arbeit

Studie zur Tätigkeit von zertifizierten Kinderschutzfachkräften

  • Laufzeit: 2021-2023

  • Leitung: Prof. Dr. Judith Haase, katho NRW Abt. Münster

  • Kooperationspartner_innen: Institut Soziale Arbeit (ISA) e.V., Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) NRW, Bildungsakademie (BiS)

  • Finanzierung: Projektmittel der beteiligten Auftraggeber_innen

  • Methoden: Fragebogenumfrage, Leitfadeninterviews

Begleitung der Fortschreibung der Jugendhilfeplanung im Schwalm-Eder-Kreis

  • Laufzeit: 2022-2023

  • Leitung: Ilona Heuchel, Institut Soziale Arbeit (ISA) e.V.

  • Finanzierung: Projektmittel des Auftraggebers

  • Methoden: Sozialatlas, Planungsgruppen, Sozialraumkonferenzen

DFG-Projekt „Kinderschutzkarrieren“: Rekonstruktion von organisationalen Entwicklungen, Gefährdungserfahrungen, diagnostischen Vorgehensweisen, Interventionen und biographischen Verläufen in einer westdeutschen Großstadt 1985-2014

  • Laufzeit: 2017-2020

  • Leitung: Prof. i. R. Dr. Christian Schrapper, Universität Koblenz Landau

  • Kooperationspartner_innen: Deutsches Jugendinstitut München (DJI), Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf – Ärztliche KinderschutzAmbulanz (KSA), Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

  • Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

  • Methoden: quantitativ-statistische Analysen von 6000 Fallakten und organisationsbezogenen Dokumenten; qualitative Fallrekonstruktionen, biographische Interviews mit ehemaligen Klient_innen und Analyse organisationsbezogener Dokumente

Promotionsvorhaben "Wahrnehmungen, Ideen und Konstruktionen professioneller Akteur_innen im Blick auf Kinderschutzkinder"

  • Laufzeit: 2015-2020

  • Promovendin: Judith Haase

  • Kooperationspartnerin: Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf – Ärztliche KinderschutzAmbulanz (KSA)

  • Finanzierung: Eigenmittel

  • Methoden: Dokumentenanalyse im Stil der Grounded-Theory-Methodologie: quantitativ-statistische Analysen von 6000 Fallakten, qualitative Fallrekonstruktionen und vertiefende Aktenanalysen

„Qualität konkret – Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in Wohneinrichtungen“

  • Laufzeit: 2002-2003

  • Leitung: Prof. Dr. Helmut Lambers, Katholische Fachhochschule NW, Abt. Münster

  • Auftraggeber_innen: St. Rochus-Hospital Telgte, Haus vom Guten Hirten Münster, Anna-Katharinen Stift Dülmen, Stift Tilbeck GmbH Havixbeck, Haus St. Vitus Everswinkel, Grotthoff-Dahlmann-Stift Emsdetten

  • Finanzierung: Projektmittel der Auftraggeber_innen

  • Methoden: Evaluationsforschung: Erhebung durch Bewohner_innenbefragungen mit strukturierten und semi-strukturierten Fragebögen – schriftlich und mündlich, Mitarbeiter_innenbefragung mit strukturiertem Fragebogen, Mitarbeiter_innen- und Bewohner_innenworkshops, Analyse und Weiterentwicklung von Pflege- und Medikamentendokumentation, narrative Interviews; Auswertung mit deskriptiver Statistik, quantitativer Inhaltsanalyse, qualitativer Inhaltsanalyse

„Projektgruppe Toppheide – Soziale Probleme am Beispiel eines Münsteraner Stadtteils“

  • Laufzeit: 2000-2001

  • Leitung: Prof. Dr. Brigitte Hasenjürgen, Katholische Fachhochschule NW, Abt. Münster

  • Kooperationspartner_innen: Caritasverband der Stadt Münster e. V., St. Michael-Gemeinde, Fachwerk Gievenbeck (Jugendzentrum)

  • Finanzierung: Forschungsmittel der KFH NW, Caritasverband der Stadt Münster e. V. und andere

  • Methoden: Aktivierende Befragungen: Leitfadengestützte Interviews, problemzentrierte Interviews, Gruppeninterviews, Expert_inneninterviews; Präsentation auf Bürger_innenversammlung; Bild von Arbeitsgruppen zu sozialen Problemen.

Publikationen (seit 2020)

  • Schnorr, Vanessa; Haase, Judith (i. E.): Rechte auf soziale Teilhabe von Kindern im Kinderschutz durchsetzen. In: Institut für Soziale Arbeit (ISA): Jahrbuch 2022 - Rechte auf soziale Teilhabe durchsetzen als Auftrag und Aufgabe von Politikberatung und Praxisforschung im ISA. Münster: Waxmann.
  • Haase, Judith; Schnorr, Vanessa (i. E.): Fall- und biographische Verläufe im Kinderschutz. In: Soziale Interventionsforschung, Band Nr. 4, hrsg. durch: Kompetenzzentrum Soziale Interventionsforschung (KomSI). Frankfurt/Main.
  • Bohrer, Anne; Lasch, Katja; Haase, Judith; Kindler, Heinz; Schnorr, Vanessa; Witte, Susanne; Schrapper, Christian (2022): Kinderschutz zwischen Jugendhilfe und Medizin. Erkundungen und Befunde zur Organisation und Resonanz von Kinderschutzarbeit in einer westdeutschen Großstadt. In: Sozial Extra.
  • Haase, Judith (2022): Kinderschutz in der Demokratie. Rezension zu Kira Gedik / Reinhart Wolff (Hg.) (2021): Handbuch Kinderschutz in der Demokratie - Eckpfeiler guter Praxis. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 169 (1), S. 28-30.
  • Haase, Judith (2021): Das Kind als Kronzeuge. Professionelle Konstruktionen des Kinderschutzkindes. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Haase, Judith (2021): Das Kind als Quasi-Akteur*in. Deutungsmuster und der Blick auf Kinder inKinderschutzprozessen. In: Forum Erziehungshilfen 27 (2), S. 118–121.
  • Haase, Judith et al. (2021): „Die Online-Netzwerkstatt AQUA e.V. für Promovierende: Weggefährt*innen zwischen Technik, E-Science und Gruppenprozessen“. In: Zeitschrift für Qualitative Forschung (ZQF), Themenheft „Qualitatives Methodenlernen im Kontext digitaler Medien“, Jg. 21, H.2, S. 233-244.
  • Haase, Judith (2020): „Das Kind als Kronzeuge. Wie Fachkräfte im Kinderschutz Kind und Kindheit herstellen“. In: Ritter, Bettina und Schmidt, Friederike (Hrsg.): Sozialpädagogische Kindheiten und Jugenden. Weinheim, München: Beltz Juventa, S. 194-209.

Vorträge (seit 2017)

  • 09/2021: The child as a crown witness. Perceptions and constructions from professionals regarding children in child protection. EUSARF Conference XVI "The Perspective of the Child", Zürich (digital), 01.-03.09.2021
  • 03/2021: Viel hilft viel? Zeitressourcen mit Kindern in der Kinderschutzdiagnostik, Themenbereich Zeit im Kontext von Qualität und Wirksamkeit: Welche Bedeutungen und Rolle hat Zeit hinsichtlich professionellem Handeln?, Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit (ogsa), Wien, 22.-23.03.2021.
  • 11/2020: „Kinder in Kinderschutzverfahren: Vulnerabilitätspotentiale und Bedingungen für Akteurschaft“. Panel: Gewaltschutz und -prävention, Jahrestagung Kompetenzzentrum Soziale Interventionsforschung (KomSI), Frankfurt, 5.11.-6.11.2020.
  • 11/2020: Fallverläufe, Hilfekarrieren und biographische Verläufe im Kinderschutz. Mit Prof. Vanessa Schnorr. Panel: Methoden der Interventionsforschung, Jahrestagung Kompetenzzentrum Soziale Interventionsforschung (KomSI), Frankfurt, 5.11.-6.11.2020.
  • 03/2020: „Die soziale Konstruktion von Kinderschutzkarrieren – exemplarische Einblicke in ein Forschungsprojekt zum Kinderschutz in einer deutschen Großstadt“. Mit Prof. Vanessa Schnorr. Forschungskolloquium des IGfH und des ISS, Frankfurt, 07.-08.03.2019.
  • 12/2019: „Das Kind als ‚Kronzeuge‘. Kind- und Kindheitskonstruktionen von Fachkräften im Kinderschutz. Fachtagung „Kinderschutzkarrieren“ der Universität Koblenz-Landau und des Deutschen Jugendinstituts (DJI), Vallendar, 11.12.2019.
  • 11/2019: „‘Das Kind zum Sprechen bringen‘– Strategien von Fachkräften im Kinderschutz zur Erhaltung generationaler und professioneller Ordnungen“. Jahrestagung des Netzwerk für Rekonstruktive Soziale Arbeit: Was Soziale Arbeit (aus)macht, Hannover, 22.-23.11.2019.
  • 08/2019: „Turn the Child into a Case – How Professionals construct the Child in Child Protection“. TiSSA Conference: Challenging Social Work: Borders, Boundaries und Bridges, Münster, 16.-18.08.2019.
  • 03/2019: „Constructions of the child in child protection - trends and patterns of the professional focus on the child in need“. Child Maltreatment and Well-Being, International Conference for Researchers and Professionals, Berlin, 21.-22.03.2019.
  • 02/2019: „Das Kind als Quasi-Akteur im Kontext von Diagnostik im Kinderschutz“. Forschungskolloquium des IGfH und des ISS, Frankfurt, 21.-22.02.2019.
  • 01/2019: „Das Kind im Fokus? Wahrnehmungen, Bilder, Konstruktionen vom Kind im Kinderschutz“. Workshop für das Publikationsprojekt “Sozialpädagogische Kindheit(en) und Jugend(en), Universität Bielefeld, 11.01.2019.
  • 11/2018: „Sexualisierte Gewalt im Wandel – Blicke aus Forschung und Praxis auf 30 Jahre Kinderschutzpraxis der KinderschutzAmbulanz und des Jugendamtes Düsseldorf“ (mit Anne-Kathrin Bohrer, Katja Lasch, Stefan Heinitz, Jessika Kuehn-Velten, Jürgen Hampel). Fachkongress „Wir müssen reden… - Kindliche sexuelle Entwicklung und sexuelle Gewalt gegen Kinder.“, Die Kinderschutz-Zentren, Düsseldorf, 16.11.2018.
  • 11/2017: „Das Kind im Fokus - Wahrnehmungen, Bilder und Konstruktionen des Kinderschutzkindes“. Workshop „Historische Entwicklung des Kinderschutzes in Deutschland“, Universität Koblenz-Landau, Deutsches Jugendinstitut (DJI), Koblenz, 09.11.2017.
  • 07/2017: „Die soziale Konstruktion des ‚Kinderschutz-Kindes‘ – Eine retrospektive Längsschnittanalyse historischer Fallakten“. Hochschulübergreifendes Promotionskolloquium der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) an der EvH RWL Bochum, Bochum. 01.07.2017.
  • 03/2017: „Kinderschutz in Düsseldorf – Geschichte(n) und Fallverläufe aus 30 Jahren Kinderschutzpraxis“ (mit Prof. Dr. Christian Schrapper, Anne-Kathrin Bohrer, Kim-Annabell Laux, Katja Lasch, Stefan Heinitz, Jessika Kuehn-Velten). 16. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag, Düsseldorf, 28.03.2017.

Mitgliedschaften und Ehrenämter

  • Beisitzerin im Vorstand des Instituts für Soziale Arbeit (ISA e.V.)
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
  • Systemische Gesellschaft, Dt. Verb. für syst. Forschung, Therapie, Supervision, Beratung (SG) e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Systemische Soziale Arbeit (dgssa e.V.)
  • International Federation of Social Workers (IFSW)
  • Eurpoean Social Work Research Association (ESWRA)
  • erste Vorsitzende des Vereins "Arbeitsgruppe mit qualitativem Ansatz (AQUA) - Die Netzwerkstatt e. V."
  • ordentlich beratendes Mitglied: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster (AKJF)
  • zweite Vorsitzende des Jugendamtselternbeirates der Stadt Münster (JAEB)
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Prof. Dr. Judith Haase

Beauftragte für den Bereich Praxis & Supervision (Soz. Arbeit) Münster, Sozialwesen
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