Prof.in Dr.in phil. Ute Antonia Lammel, Dipl. Sozialarbeiterin, Supervisorin (DGSv), Sozialtherapeutin (FPI/EAG)
Akademische Qualifikationen
Dr.in phil., Diplom-Sozialarbeiterin
Berufliche Qualifikationen
Supervisorin (DGSv), Sozialtherapeutin (EAG-FPI)
Berufliche Tätigkeiten
1980 Soziale Arbeit im Sozial- und Jugendamt (Trierer Modell)
1981 Beratung für suizidgefährdete Menschen (Hilfe für Lebensmüde), anschließend langjährig ehrenamtliche Mitarbeit (Telefonseelsorge)
1981/91 Suchtberatung, Suchtprävention, Suchtbehandlung
Schwerpunkte: Arbeit mit Konsument*innen illegaler Substanzen, Streetwork, Einzelberatung, Sozialtherapeutische Gruppenarbeit, Systemische Familienberatung, Aufbau zahlreicher Projekte, Suchtprävention, Öffentlichkeitsarbeit, Lehrer*innen-Fortbildungen.
1985 Mitbegründerin der Aids-Hilfe Aachen, Aufbau der Beratungsstelle, Vorstandstätigkeit.
2003 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen im Fach Soziologie
1991 - 2025 Katho NRW (zuvor KFH NW): Lehre, Forschung, Weiterbildung, Publikationen.
2008 - 2025 Entwicklung und Leitung des forschungsorientierten Master-Studiengangs mit dem Schwerpunkt "Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit", KatHO NRW Abteilung Aachen
1999 - 2025 Sucht-, Jugendkultur- und Gesundheitsforschung
2011 - 2013 Pro-Dekanin, KatHO NRW Abteilung Aachen
2013 - 2019 Dekanin, KatHO NRW Abteilung Aachen
Zusatzqualifikationen:
Diverse methodische Fortbildungen: Gestalttherapie, Transaktionsanalyse, Bioenergetik, Sozialtherapeutisches Rollenspiel, Autogenes Training, Bewegungs- und Tanztherapie, Krisenintervention, Diagnostik
Weiterbildung in Integrativer Therapie und Sozialtherapie am Fritz Perls Institut, Hückeswagen (EAG/FPI)
Supervisionsausbildung am Institut für Beratung und Supervision, Aachen (IBS)
Lehr- und Forschungsgebiete
- Fachwissenschaft Soziale Arbeit: Disziplin, Profession, Konzepte, Methoden
- Suchtbehandlung
- Prävention
- Gesundheitsförderung
- Sozialtherapie
- Identitätstheorie
- Klinische Sozialarbeit
- Sozialtherapeutische Gruppenarbeit
- Bewegungs- und kreativitätsorientierte Behandlungsansätze
- Jugendalter,
- Jugendkulturen,
- Suchtaffinität und Suchtresistenz,
- Gesundheitsförderung und Prävention,
- Klinische Jugendhilfe und Intensivpädagogik,
- Schulsozialarbeit,
- Soziale Gruppenarbeit,
- Beratung,
- Systemische Familienarbeit,
- Kreative und körperbezogene methodische Ansätze,
- Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit,
- Sozialtherapie,
Deloie D., Lammel U.A. (Hrsg.) (2026): Weiterbildung Sozialtherapie - Behandlungskompetenzen auf Grundlage der Klinischen Sozialarbeit erwerben. ZKS Verlag.
Lammel U.A., Wunderer E. (2024): Soziale Gruppenarbeit. In: Handbuch Klinische Sozialarbeit. Sektion Klinische Sozialabeit (Hrsg.). Beltz/Juventa.
Gahleitner S.B., Gebrande J., Lammel U.A. (2024): Identitätsentwicklung und Biografizität. In In: Handbuch Klinische Sozialarbeit. Sektion Klinische Sozialabeit (Hrsg.). Beltz/Juventa.
Deloie D., Lammel U.A., Röh D. (2024): Sozialtherapie. In: Handbuch Klinische Sozialarbeit. Sektion Klinische Sozialabeit (Hrsg.). Beltz/Juventa.
Hansjürgens R., Lammel U.A. (2024): Klinische Sozialarbeit im Feld der Suchthilfe. In: Handbuch Klinische Sozialarbeit. Sektion Klinische Sozialabeit (Hrsg.). Beltz/Juventa.
Lammel U.A., Pauls H. (2020) (Hrsg.): Sozialtherapie - Sozialtherapeutische Interventionen als dritte Säule der Gesundheitsversorgung. Verlag modernes lernen (2. Auflage)
Lammel U.A., Deloie D. (2022): Therapie und Soziale Arbeit - ein besonderes Spannungsverhältnis?! In: Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit. C. Kröger et al (Hrsg.). ZKS Verlag
Lammel U.A (2018): Erinnerungen an Louis Lowy und sein Erbe. In: Aachens Hochschule für Soziale Arbeit. 100 Jahre Tradition - Reflexion - Innovation. M. Gerards, U.A. Lammel, N. Frieters-Reermann, R. Krockauer (Hrsg.). Verlag Barbara Budrich (Schriften der KatHO NRW; 31), S. 135-146.
Lammel U.A (2018): Gesellschaftliche Herausforderungen und Konsequenzen für die Lehre an der Hochschule. In: Aachens Hochschule für Soziale Arbeit. 100 Jahre Tradition - Reflexion - Innovation. M. Gerards, U.A. Lammel, N. Frieters-Reermann, R. Krockauer (Hrsg.). Verlag Barbara Budrich (Schriften der KatHO NRW; 31), S. 297-313.
Lammel U.A (2018): Lebensraum Hochschule: Der Baumeister Rudolf Schwarz und seine Leitgedanken. In: Aachens Hochschule für Soziale Arbeit. 100 Jahre Tradition - Reflexion - Innovation. M. Gerards, U.A. Lammel, N. Frieters-Reermann, R. Krockauer (Hrsg.). Verlag Barbara Budrich (Schriften der KatHO NRW; 31), S. 43-52.
Gerards M., Lammel U.A., Frieters-Reermann N., Krockauer R. (Hrsg.) (2018): Aachens Hochschule für Soziale Arbeit. 100 Jahre Tradition - Reflexion - Innovation. Verlag Barbara Budrich (Schriften der KatHO NRW; 31).
Lammel U.A., Pauls Helmut (Hrsg.) (2017) : Sozialtherapie. Sozialtherapeutische Interventionen als dritte Säule der Gesundheitsversorgung. Verlag modernes Lernen.
Lammel U.A. (2017): Heftverantwortung/ Themenschwerpunkt „Sozialtherapie“. Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung. 12. Jg. Heft 1, 2017.
Lammel U.A. (2016): Heftverantwortung/ Themenschwerpunkt "Klinische Sozialarbeit im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe“. Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung. 12. Jg. Heft 4, Oktober 2016.
Lammel U.A. (2016): Suchtgefährdung im Jugendalter und die Suche nach Identität. In: Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung. 12. Jg. Heft 4, Oktober 2016.
Lammel U.A., Jungbauer J., Trost A. (Hrsg.) (2015): Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit. Grundpositionen - Forschungsbefunde - Praxiskonzepte. Verlag modernes Lernen.
Lammel U.A. (2015): Therapeutische Dimensionen in der Klinischen Sozialarbeit: Konzepte, Methoden und Techniken auf der Basis der Integrativen Therapie. In: Lammel Jungbauer, Trost (Hrsg.). Verlag modernes Lernen.
Lammel U.A. (2013): Die zweite Chance nutzen! Bindungsorientierte pädagogisch-therapeutische Arbeit mit suchtgefährdeten Jugendlichen. In: Trost (Hrsg.) Bindungsorientierung in der Sozialen Arbeit. Borgmann Verlag: Dortmund.
Lammel U.A. (2013): Sozialtherapeutische Dimensionen der Suchtbehandlung im Jugendalter. In: Beratungskompetenzen für die psychosoziale Fallarbeit - Ein sozialtherapeutisches Profil; H. Pauls, P. Stockmann, M. Reicherts (Hrsg.). Lambertus Verlag
Lammel U.A. (2009): Rezension zum Buch Kempen, Denise (2007): Aufklärung von Gleich zu Gleich. Peer-education in der Suchtprävention. Tectum-Verlag.
Lammel U.A., Fischer, M. (2009): Jugend und Sucht - Analysen und Auswege, Schriften der KatHO NRW, Band 10. Verlag Barbara Budrich.
Lammel U.A. (2004): Phänomenologie einer Jugendkultur – Anfragen an Soziale Arbeit in Praxis und Ausbildung. In: Integrative Suchttherapie - Theorien, Methoden, Praxis, Forschung; H. G. Petzold, P. Schay, W. Ebert (Hrsg.). VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Lammel U.A. (2003): Rauschmittelkonsum und Freizeitverhalten der 14- bis 18- Jährigen – Orientierungslinien einer zeitgemäßen Sekundärprävention, Dissertation an der RWTH. Verlag Mainz (ISBN 3-86130-321-3)
Lammel U.A. (2003): Rauschmittelkonsum, Freizeitverhalten und Identitätsarbeit im mittleren Jugendalter. In: "Suchtfalle Familie", KFH NW - Forschungsschwerpunkt Sucht.
Lammel U.A. (1999): Soziale Arbeit im 21. Jahrhundert: Parallele Welten - Rave & Co.. In: Jahrbuch der Sozialen Arbeit. Votum Verlag.
Öffentliche Vorträge: Eine Auswahl aus früheren Jahren
- 2008 Vortrag „Jugendliche DrogenkonsumentInnen – Bedarfe der Zielgruppe und Anforderungen an geeignete Angebote“. AG Drogenpolitik NRW, November 2008
- 2007 Vortrag „Rausch und Realität im Jugendalter“: Suchtwoche 2007, 18.06.2007
- 2007 Vortrag „Jugendkultur und Drogenkonsum aus soziologischer Perspektive“: Therapeutische Gemeinschaft Tauwetter Jubiläum, Mai 2007
- 2006 Vortrag „Jugendlicher Drogenkonsum im Fokus“, Suchtberatung Coesfeld, September 2006
- 2006 Vortrag anlässlich der Fachtagung der Kompetenzplattform Suchtforschung „Jugend – Schule – Prävention“ der KFH NW im März 2006: „Maßnahmen der schulischen Suchtprävention im Jugendalter – Eine kritische Bestandsaufnahme vor dem Hintergrund der Risiko- und Schutzfaktoren“
- 2005 Vortrag im Rahmen der Fachtagung „Jugend Sucht“ September 2005 des Gesundheitsamtes Heinsberg: „Rausch und Realität im Jugendalter vor dem Hintergrund sozioökonomischer Entwicklungen und Auswirkungen auf Konzepte von Suchtvorbeugung und Suchtbehandlung“
- 2004/2005 Ganztagesveranstaltung im Masterstudiengang Sucht der KFH NW. Thema: „Jugendlicher Konsum psychoaktiver Substanzen in nächtlichen Freizeitszenarien und Auswirkungen auf die Konzepte der Suchtprävention und Suchtbehandlung“.
- 2004 Sozialtherapietage/ Freiburg (Deutscher Caritasverband e.V.): Arbeitsgruppenleitung zum Thema „Konsum psychotroper Substanzen von Jugendlichen im lebensweltlichen Bezug“.
- 2003 Vortrag im Rahmen des Kölner Suchtkolloquiums, Juli 2003. Thema: "Rauschmittelkonsum und Identitäsentwicklung im Jugendalter".
- 2003 Ganztagesveranstaltung im Masterstudiengang Sucht der KFH NW. Thema: „Drogenkonsum in der Partyszene“.
- 2003 Vortrag anlässlich des Hochschultages an der RWTH Aachen, Juni 2003. Thema: "Jugend zwischen Rausch und Realität - Feldforschungen in der Nacht".
- 2003 Vortrag anlässlich der Fachtagung des Forschungs-Schwerpunktes Sucht "Suchtfalle Familie" im Februar 2003: "Rauschmittelkonsum, Freizeitverhalten und Identitätsarbeit im mittleren Jugendalter".
- 2002 Ganttagesveranstaltung im Masterstudiengang Sucht der KFH NW. Thema: "Drogenkonsum in der Partyszene".
- 2001 Vortrag und ganztägige Fortbildung im Aachener Sozialkonvent, Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen Sozialer Arbeit, Thema: „Jugendkultur der Jahrtausendwende; Freizeitverhalten, Rauschmittelkonsum und Identität“
- 2000 Wissenschaftsfest Aachen 2000. Thema: Rauscherfahrungen und Identitätsentwicklung in der Jugendphase am Beispiel der Technokultur.
Redaktionsmitglied: Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschunng.
Editorial Board: Psychotherapie forum. Österreichischer Bundesverband für Pychotherapie ÖBVP. Springer Medizin
Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit DGSA
Mitarbeit in der "Sektion Klinische Soziale Arbeit" der DGSA
Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung
Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Supervision DGSv
Mitglied Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung DiSuP
Prof.in Dr.in Ute Antonia Lammel
Professorin für Fachwissenschaft Soziale Arbeit:
Fachbereich Sozialwesen, Aachen
E-Mail: ua.lammel(at)katho-nrw.de