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| Köln,

Angesichts Krieg, Flucht und Vertreibung: Neue Weiterbildung zu traumasensibler Pädagogik

Die Weiterbildung "Krieg, Flucht, Vertreibung. Traumasensible Pädagogik & Begleitung" richtet sich an (sozial-)pädagogische Fachkräfte aus zum Beispiel Einrichtungen der Kinderbetreuung, Schule/OGS und Familienhilfen, die derzeit besonders konfrontiert sind mit den Folgen von Traumata bei geflüchteten Kindern und deren Familien aus den aktuellen Krisen- und Kriegsgebieten.

© estherm / Photocase

Der zweitägige Kurs findet an den Freitagen 8. und 15. Juli 2022, von 10 bis 17 Uhr am katho-Standort Köln statt. Die Teilnahme kostet 290 Euro. Anmeldungen sind bis zum 17. Juni 2022 möglich.

Die Weiterbildung dient in erster Linie der fachlichen Unterstützung und Entlastung der Fachkräfte, die mit der Betreuung, Beratung und Begleitung der belasteten Menschen betraut sind. Denn die Fachkräfte selbst stoßen angesicht der Folgen von traumatischen Ereignissen und Belastungsreaktionen von betroffenen Kindern und Familien an ihre eigenen Belastungsgrenzen. Thematisch werden in der Weiterbildung Basisinformationen darüber vermittelt, wie sich traumatische Erfahrungen auf die menschliche Psyche auswirken (Überlebensstrategien). Zudem lernen die Teilnehmenden Handlungsstrategien für einen traumasensiblen und intersektionalen Umgang in ihrer pädagogischen bzw. beraterischen Praxis kennen. 

Kursleiterin ist Professorin Dr. Karla Verlinden (Fachbereich Sozialwesen Köln), Referent ist der Diplom-Sozialpädagoge und Traumatherapeut Wolfgang Kühnen. Weitere Infomationen stehen auf der Kursseite.

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