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Auswirkungen politischer Sprache auf Psyche und gesellschaftlichen Zusammenhalt

18. Kongress des Dachverbandes der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP e. V.): IBuD-Mitglied Mohammed Arfan Ashmawi und katho-Masterstudentin Sophie Orientlikher halten dort am 26. September einen Vortrag. Er ist Palästinenser, sie ist Jüdin – gemeinsam schaffen sie Räume, in denen die geladene Thematik des Konflikts in Israel und Palästina besprechbar gemacht wird.

Die geänderte weltpolitische Lage zeigt sich auch in der Verschiebung der Grenzen des Sagbaren. Die politische Sprache wird vor allem im Umgang mit Migration und Flucht immer härter und ausgrenzender. Die Schamgrenzen über das Verbreiten von Unwahrheiten über den deutlichen Rechtsruck sowie die dahingehenden Verschärfungen – oder angedachten Verschärfungen – der Gesetzgebung sinken. Rassistische Haltungen und gegenseitige Schuldzuschreibungen nehmen zu, insbesondere in Wahlkampfzeiten.

Fragen zu den Auswirkungen auf die Gesellschaft

Was machen diese Härte und die ständige Banalisierung der Auswirkungen des Gesagten mit unseren Patient_innen und mit uns als Behandelnden, Ehrenamtlichen und Forschenden? Wie gehen wir und sie mit den menschenfeindlichen Diskursen, mit den veränderten gesellschaftlichen Realitäten um? Welche Spuren werden diese in der transkulturellen Arbeit hinterlassen? Wie können wir diesen Zumutungen begegnen?

Inhalte des Kongresses

Im Rahmen des diesjährigen Kongresses möchten wir hinter die aktuellen Dynamiken schauen und verstehen, wie all das unser gesellschaftliches Zusammenleben prägt und unsere psychische Gesundheit beeinflusst. Welche lösungsorientierten Ansätze gibt es, und wie können Verschiedenheit und Vielfalt gewürdigt und bewahrt werden? Wir als Vorstandsmitglieder möchten Sie gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern herzlich zum 18. Kongress des DTPPP e.V. einladen!

Weitere Infos zum Kongress

Programmkommission
Alexander Bakalejnik, Marie Bette, Stefanie Dechering, Rebekka Ehret, Cinur Ghaderi, Michael Henrich, Subanki Inthirabalan, Ljiljana Joksimovic, Eva van Keuk, Monika Schröder, Osman Tezayak

Datum
25.-27. September 2025

An wen richtet sich der Kongress?
An Mitarbeitende unterschiedlichster Berufsgruppen im Gesundheitswesen und in Einrichtungen psychosozialer Versorgung, an Akteur_innen aus Politik und Interessenverbänden sowie an weitere Interessierte.
Zertifizierung Zurzeit laufen Zertifizierungsverfahren bei der „Registrierung beruflich Pflegender", der Ärztekammer Nordrhein (ÄKNO) und der Psychotherapeutenkammer NRW für Fortbildungspunkte.

Hauptveranstalter
Der Kongress findet in Trägerschaft des DTPPP e.V. statt. Der DTPPP ist ein gemeinnütziger Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum. Der Verband wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, Organisationen sowie Einzelpersonen berufsgruppenübergreifend zu vernetzen und zum interdisziplinären Austausch anzuregen.

Kooperationspartner
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, LVR-Klinikum Düsseldorf Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Bergische Landstraße 2, 40629 Düsseldorf
Evangelische Hochschule Bochum Immanuel-Kant-Str. 18-20, 44803 Bochum 
Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete Düsseldorf e.V., Benrather Str. 7, 40213 Düsseldorf

Teilnahmegebühr
Bei Anmeldung bis 04.09.2025 
DTPPP-Mitglieder € 180,- 
Nicht-DTPPP-Mitglieder € 280,-
Tageskarte € 130,-
½ Tag € 85,-
Studierende (Ausweis erforderlich) € 80,-

Bei Anmeldung ab 05.09.2025
DTPPP-Mitglieder € 200,-
Nicht-DTPPP-Mitglieder € 300,-
Tageskarte € 150,-
½ Tag € 95,-
Studierende (Ausweis erforderlich) € 85,

Anmeldung & Organisation
www.ce-management.com · CE-Management
Mag. Yasmin Haunold · Scheibenbergstraße 39, A-1180 Wien
Phone: +43/699/10430038 · Fax: +43/1/4784559
E-Mail: office(at)ce-management.com
Verbindlich anmelden können Sie sich unter: 

Onlineanmeldung: 

yasminbarbara.wufoo.com/forms/z14b3dw10tg4kms/


Geben Sie bitte Ihre erste bzw. zweite Wahl für Workshop/Supervision für alle 
Kongresstage an. Bei Eingang der Teilnahmegebühr erhalten Sie alle notwendigen Informationen.

Kongressort:
Sozialzentrum des LVR-Klinikums Düsseldorf
Bergische Landstr. 2, 40629 Düsseldorf

 

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