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CARS und katho Köln beteiligen sich an der Veranstaltung „MUT – gestern & heute. Mut zu widerstehen – warum brauchen wir Zivilcourage?“

Welche Rolle spielte Zivilcourage damals, welchen Platz kann sie heute in Zeiten des Rechtspopulismus und persistenten Autoritarismus, Rassismus und Antisemitismus einnehmen? Das Europa-Institut für Erfahrung und Management – METIS der RFH unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Bruns hat in Kooperation mit Prof. Dr. Martin Spetsmann-Kunkel, Co-Leiter des CARS und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln Schulklassen von drei Kölner Gymnasien sowie eines Gymnasiums in Dormagen eingeladen, um mit Schüler_innen aus der Zeit des Nationalsozialismus für die Gegenwart zu lernen und Fragen wie diese zu beantworten.

In Talkrunden, Videos, Lesungen – etwa aus dem Buch „Der Fall Klettenberg“, der ehemaligen kommunistischen Kölner Widerstandsgruppe, Vorträgen und sieben Workshops zu Themen wie „Was tun gegen Verschwörungsdenken“, „Mut tut gut“ oder „Rechte Aussagen nicht links liegen lassen“ erarbeiteten Expert:innen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Themen und präsentierten ihre Ergebnisse.

Beteiligt waren vier Gymnasien – das Dreikönigsgymnasium Köln, das Norbert-Gymnasium Knechtsteden und das Gymnasium Köln-Pesch sowie das Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim. Mit diesen vier Gymnasien ist – koordiniert von Prof. Dr. Werner Bruns – für die Zukunft ein gemeinsamer Besuch der Gedenkstätte Auschwitz geplant. Vor Ort soll auch ein Austausch mit polnischen Schülerinnen und Schülern stattfinden. Das Projekt wird für andere Schulen in Deutschland mit Filmen, Fotos und Podcasts dokumentiert werden.

Prof. Dr. Hans Hobelsberger: „Ich freue mich, dass ‚MUT – gestern und heute eine gemeinsame Veranstaltung zweier Kölner Hochschulen ist, die sich auch in ihrer Forschung und Lehre intensiv mit dem wichtigen Thema Zivilcourage beschäftigen. Denn Antisemitismus und Rassismus begegnen uns in Gesellschaft und Alltag bis heute – leider mit steigender Tendenz. Deshalb untersucht unser Forschungsinstitut ‚Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien  – CARS‘ die Ursachen für deren Entstehung genau. Hilfreich ist hier besonders unsere enge Partnerschaft mit israelischen Wissenschaftler:innen des Gordon Academic College of Education in Haifa, die einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus liefert. Diese – wie auch andere Forschungserkenntnisse – bringen wir dann zurück in die Praxis, zum Beispiel in Workshop-Formate wie diese RFH-Veranstaltung für Schulen. Auch im Studium der Sozialen Arbeit wird das Thema an der katho ein wichtiger Bestandteil der Lehre bleiben.“

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