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| Münster,

Erfolgreicher Pilot der Blended Learning-Fortbildung zur Kindesanhörung

Zum Ausbau der Qualität in der Rechtspflege hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mit Unterstützung der Länder und unter Mitwirkung von Lehrenden an der katho NRW eine innovative Fortbildungsmethode für Familienrichterinnen und -richter entwickelt, umgesetzt und erfolgreich auf der Plattform www.justizfortbildungen.de pilotiert.

Verfahren zur Trennung und Scheidung oder zur Kindeswohlgefährdung sind in höchstem Maße grundrechtsrelevant und häufig von hoher Emotionalität und Belastung geprägt. Persönliche Anhörungen gerade von Kindern und Jugendlichen in diesen Verfahren bedürfen daher eines besonderen Einfühlungsvermögens und besonderer Anhörungstechniken.

Aus diesen Gründen wurden Familienrichterinnen und Familienrichter zu psychologischen und sozialpädagogischen Grundkenntnisse in einer Blended Learning-Fortbildung zur „Entwicklungsgerechten, vollständigen und suggestionsfreien Kindesanhörung (psychologische Kompetenz)“ geschult. Selbstlernphasen mit online angebotenen Ausbildungsinhalten ergänzten sich mit praktischen Übungen in einer zweitägigen Präsenzveranstaltung. Die Richterinnen und Richter begrüßten die hohe fachliche Qualität und sehr praxisnahe Vermittlung der Inhalte.

Seitens der katho NRW haben mitgewirkt: Prof. Dr. Anja Kannegießer, Prof. Dr. Yvonne Brandl und Prof. Dr. Heinrich Greving sowie in der multimedialen Umsetzung  Prof. Dr. Martin Klein & das Blended Learning Team der katho, NRW.

 

Weiterbildung Münster Nachbericht
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