Exkursion nach London – Ein Blick auf die britische Pflegeausbildung und -praxis
Alle pflegerischen Studiengänge waren eingeladen, drei spannende Tage unter dem Motto „Entwicklung des Pflegeberufs im Vereinigten Königreich“ in der Hauptstadt zu verbringen.
Abwechslungsreiches Programm
Die Anreise erfolgte mit dem Eurostar, um sie möglichst sicher, zeitsparend und klimaschonend zu gestalten. Der Aufenthalt in London hielt viele Highlights bereit: Die Teilnehmenden trafen sich mit Yvonne Gee, der Schwester einer Pflegepädagogik-Studentin, die seit 20 Jahren in Großbritannien lebt und als Nurse arbeitet. Es entstand ein interessanter Austausch über die Strukturen der Pflegeausbildung und -praxis, wobei ein besonderer Fokus auf der Notwendigkeit der Re-Registrierung alle drei Jahre lag.Die Teilnehmenden besuchten zudem das Royal College of Nursing (RCN) und das Florence Nightingale Museum. Im RCN standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Pflegeberufe im Vordergrund, während die Führung im Florence Nightingale Museum von einer Darstellerin in der Rolle Florence Nightingales durchgeführt wurde – dabei wurde die Entwicklung des Pflegeberufs über die Zeit verdeutlicht.Auf ihrer Exkursion zur Geschichte der britischen Krankenpflege standen die Studierenden auch vor den Bronzestatuen von Florence Nightingale und Mary Seacole. Der Besuch bot Anlass, nicht nur die Pionierinnenleistungen beider Frauen zu würdigen, sondern auch kritisch über Kolonialismus, Rassismus und deren fortwirkende Spuren in der Pflegegeschichte und -praxis zu reflektieren.
Zusätzlich wurde die medizinische und medizintechnische Sammlung des Science Museums bestaunt, und ein Theaterbesuch des Stücks „The End of the Rainbow“ rundete das Gesamterlebnis ab.
Gelungenes Netzwerken in London
Der dreitägige Aufenthalt in London sorgte für einen regen Austausch unter den Teilnehmenden. In einer vertrauensvollen Atmosphäre konnten neue Kontakte geknüpft und über die unterschiedlichen Erfahrungen in den Studiengängen und Pflegeberufen diskutiert werden.