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Go East Projektanbahnungsreise des Fachbereichs Gesundheitswesen nach Georgien

Im Rahmen eines Go East Anbahnungsprojekts reiste Mitte November eine Delegation des Fachbereichs Gesundheitswesen nach Tiflis, in Georgien.

Im November 2023 besuchten Prof. Dr. Tobias Hölterhof (Professor für Erziehungswissenschaft), Prof. Dr. Johannes Krell (Professor für Pflegepädagogik), Daniela Thomas (Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Projekt CrossComITS) und Bianca Wallbaum (Studierende der Pflegepädagogik im 3. Mastersemester) Tiflis in Georgien, mit einem Go East Projektanbahnungsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.

„Ziel unserer Reise war es, gemeinsame Aktivitäten in der Lehre, aber auch der Forschung anzubahnen“, berichtet Prof. Dr. Krell. „Dazu sind gerade im Kaukasus persönliche Treffen und Gespräche erforderlich“, weiß Prof. Dr. Hölterhof, der bereits das zweite Mal eine Reise nach Tiflis unternahm.

Auf dem Programm stand ein Besuch an der katholischen Sulkhan-Saba-Orbeliani-Universität, dem sich ein Workshop mit der Dekanin der Medizinischen Fakultät (Jilda Cheishvili) anschloss. Weiterhin besuchte die Delegation das private German Hospital, das seinen Namen einer engen Zusammenarbeit mit der TU München verdankt. Als berufserfahrene Pflegefachkräfte waren Daniela Thomas und Bianca Wallbaum fasziniert vom Besuch der onkologischen sowie der intensivmedizinischen Abteilung des Hauses. „Der Tätigkeitsspielraum ohne ärztliche Anordnung ist geringer als in Deutschland“, vergleicht Daniela Thomas und Bianca Wallbaum ergänzt: „Faszinierend sind aber auch die Gemeinsamkeiten. So betonen auch georgische Pflegende die Bedeutung der Beziehung zu den Patientinnen und Patienten.“

Ein weiterer Programmpunkt war der Austausch zur deutschen Pflegeausbildung, der im georgischen Gesundheitsministerium stattfand. „Das Interesse Georgiens an der Struktur der deutschen Pflegeausbildung ist riesig. Auch Georgien leidet unter einem gravierenden Mangel qualifizierter Pflegender. Dies macht sich unmittelbar an den Ergebnissen medizinischer Behandlungen bemerkbar“, berichtet Prof. Dr. Krell. Schließlich fanden noch Gespräche an der staatlichen Universität in Tiflis (TSU) sowie mit der staatlichen Ilia University statt. Hier stand im Mittelpunkt, Ansätze zur Überwindung der Sprachbarrieren in deutsch-georgischen Projekten zu finden.

Mit vielfältigen Erfahrungen und deutsch-georgischen Projektideen ging es schließlich zurück nach Köln.

 

Prof. Dr. Tobias Hölterhof

Kontakt für weitere Informationen

Prof. Dr. Tobias Hölterhof

Professor

Köln, Gesundheitswesen

Prof. Dr. Johannes Krell

Prof. Dr. Johannes Krell

Professor für Pflegepädagogik

Köln, Gesundheitswesen

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