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| Münster,

Hoffnung auf ein weitgehend normales Wintersemester: Katholische Hochschule begrüßt über 240 „Erstis“

Erstsemester-Studierende im großen Hörsaal an der Piusallee

Dekan Prof. Dr. Christopher Beermann

Dr. Monika Seifert (Festrednerin)

Die neue Studierenden-Kohorte auf dem Campus der katho

Dank der Umsetzung eines konsequenten Hygieneschutzkonzeptes und einer weit überdurchschnittlichen Impfbereitschaft konnten am Mittwoch die neuen Studierenden an der Katholischen Hochschule in Münster zum Semesterstart ihre Immatrikulationsfeier in Präsenz begehen. „Unsere Erhebungen weisen aktuell auf eine Impfquote von über 95 % unter unseren Studierenden hin. Viele sind – bedingt durch ihre Nebenjobs im sozialen Bereich – sogar bereits seit dem Frühjahr vollständig immunisiert“, so Prodekan Prof. Dr. Johannes Nathschläger. Für die Teilnahme an der Immatrikulationsfeier im vollbesetzten Hörsaal an der Piusallee mussten alle Teilnehmenden zudem zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen.

Dekan Prof. Dr. Christopher Beermann begrüßte die Erstsemester zunächst feierlich – und erinnerte an die Situation im letzten Jahr, als der Start ins Wintersemester direkt mit dem erneuten Lockdown Anfang November zusammenfiel und daher die „Ersti-Woche“ nahezu komplett ausfallen musste. Mit Blick auf das Wintersemester äußerte Beermann die Hoffnung, dass nun einer vollständigen Rückkehr in den Präsenzbetrieb nichts mehr im Wege stünde. Auch die Kommunalpolitik war durch Bürgermeisterin Angela Stähler (CDU) vertreten. In ihrem Grußwort warb sie für die „lebenswerteste Stadt der Welt“, mit ihren über 65000 Studierenden und den vielen Möglichkeiten, die sich jungen Menschen hier bieten.

Im Anschluss hielt Dr. Monika Seifert, Vorsitzende der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft e.V., den Festvortrag unter dem Titel „Auf dem Weg zu einer neuen Kultur des Zusammenlebens“ in dem sie unter anderem die Bedeutung von Sozialer Arbeit und Heilpädagogik für eine inklusivere Gesellschaft betonte. Insbesondere im Sinne eines sozialraumorientierten Professionalitätsverständnisses ging sie näher auf die nach wie vor bestehenden Herausforderungen im Zusammenleben von Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft ein. Mit Blick auf die „katho“ wies Monika Seifert, neben der Qualität des Lehre, auch auf die vielfältige interdisziplinäre Forschung hin, die hier z. B. am Institut für Teilhabeforschung stattfindet. Mit Blick auf den Studienbeginn schloss die Festrednerin mit einem Appell an die künftigen Sozialarbeiter_innen und Heilpädagog_innen: „Freuen Sie sich darauf, in Ihrem Studium den Fragen auf den Grund zu gehen, die Sie beschäftigen!“
Die Immatrikulationsfeier bildete den abschließenden Höhepunkt der „Ersti-Woche“. In den Tagen zuvor hatten die neuen Studierenden, unterstützt durch Kommiliton_innen aus den höheren Semestern, ausführlich Gelegenheit ihre neue Hochschule, aber auch die Stadt Münster selbst kennenzulernen – schließlich kommen die „Erstis“ auch dieses Jahr wieder aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus vielen anderen Ländern.

Ein besonderer Dank geht an die organisierenden Studierenden der "Ersti-Woche", die nicht nur liebevoll die Ersti-Tüten mit allerlei Nützlichem für das Studium & Leben in Münster packten, sondern auch dafür sorgten, dass die ganze Woche in sicherer, gleichzeitig aber auch entspannter Atmosphäre stattfinden konnte - fast wie in alten Zeiten.

 

Text: Prof. Dr. Johannes Nathschläger
Fotos: Marion Nettels

Studium Soziales Hochschule Münster
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