Zum Hauptbereich springen Zum Fußbereich springen
| katho, | Paderborn,

igsp-Projekt: Verbunden bleiben – Ökologische Achtsamkeit als Schlüssel für Gesundheit, Resilienz und Nachhaltigkeit

Wie können Achtsamkeit, ökologische Verantwortung und psychische Gesundheit zusammenwirken? Das Projekt „Verbunden bleiben“ stärkt Studierende im Umgang mit Stress und Zukunftsängsten und fördert zugleich ein tieferes Bewusstsein für Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Durch philosophische, künstlerische und praxisnahe Zugänge entstehen neue Perspektiven für Resilienz, Nachhaltigkeit und ein achtsames Miteinander. Das Projekt ist beim Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) angesiedelt und wird von den Professorinnen Dr. Maren Ziese, Dr. Dr. Anne Konsek und Dr. Gulshat Ouadine durchgeführt.

Im Rahmen des Projekts setzen sich Studierende gemeinsam mit Lehrenden philosophisch, künstlerisch und praktisch mit dem Thema Achtsamkeit auseinander.

Die Studierenden erforschen zudem gemeinsam mit Kindern Fragen rund um Achtsamkeit, Umweltbewusstsein und den Umgang miteinander.

Kindliche Perspektiven werden dabei sichtbar gemacht und die Bedeutung ihrer Stimmen für gesellschaftliche Zukunftsfragen hervorgehoben.

Studieren bedeutet für viele junge Menschen nicht nur Lernen, sondern auch den Umgang mit zahlreichen Herausforderungen. Der Auszug aus dem Elternhaus, neue soziale Kontakte, finanzielle Belastungen, Prüfungsdruck und Zukunftssorgen führen häufig zu Stress und psychischen Belastungen. Hinzu kommen zunehmend Ängste im Zusammenhang mit der ökologischen Krise und einer unsicheren Zukunft.

Das Projekt „Verbunden bleiben. Ökologische Achtsamkeit durch Philosophie und Kunst als Schlüssel für den konstruktiven Umgang mit stressbezogenen Herausforderungen im Studium“ setzt genau hier an. Ziel ist es, Studierende dabei zu unterstützen, ihre Resilienz, Selbstwirksamkeit und psychische Gesundheit zu stärken und gleichzeitig ein tieferes Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu entwickeln.

Im Mittelpunkt steht das Konzept der Achtsamkeit. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Achtsamkeit dabei helfen kann, Stress besser zu bewältigen, Gefühle bewusster wahrzunehmen und einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen zu fördern. Gleichzeitig eröffnet sie neue Perspektiven auf die Beziehung zwischen Mensch, Umwelt und Gesellschaft und kann zu mehr ökologischem Verantwortungsbewusstsein motivieren.

Studierende setzen sich mit Achtsamkeit auseinander

Im Rahmen des Projekts setzen sich Studierende gemeinsam mit Lehrenden philosophisch, künstlerisch und praktisch mit dem Thema Achtsamkeit auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen im Paderborner Land. Mithilfe des Ansatzes „Philosophieren mit Kindern“ erforschen die Studierenden gemeinsam mit Kindern Fragen rund um Achtsamkeit, Umweltbewusstsein und den Umgang miteinander. Dabei werden kindliche Perspektiven sichtbar gemacht und die Bedeutung ihrer Stimmen für gesellschaftliche Zukunftsfragen hervorgehoben.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend kreativ aufbereitet. Geplant ist die Entwicklung von QR-Codes, die im Lerngarten der katho sowie an weiteren Orten angebracht werden. Über diese Codes können Besucherinnen und Besucher auf Achtsamkeitsübungen, kunstpädagogische Inhalte sowie philosophische und umweltbezogene Impulse zugreifen. Besonderer Wert wird dabei auf eine inklusive Gestaltung gelegt – beispielsweise durch leichte Sprache, audiovisuelle Angebote, Untertitel, Gebärdensprache, Brailleschrift und barrierearme Zugänglichkeit.

Achtsames und ökologisch bewusstes Miteinander fördern

Das Projekt verbindet damit Gesundheitsförderung, Nachhaltigkeit, Inklusion und Bildung auf innovative Weise. Es stärkt nicht nur die individuelle Resilienz von Studierenden, sondern fördert auch ein achtsames und ökologisch bewusstes Miteinander innerhalb der Hochschule und darüber hinaus.

Langfristig soll das Seminar dauerhaft im Lehrangebot der katho etabliert und perspektivisch auch an weiteren Standorten umgesetzt werden. Gleichzeitig trägt das Projekt zur Weiterentwicklung des Lerngartens als „Grüner Lernort“ bei und unterstützt die Verankerung sozial-ökologischer Nachhaltigkeit in Lehre, Kultur und Hochschulleben.

Die Umsetzung erfolgt über zwei Semester hinweg als praxisnaher Forschungs- und Lernprozess. Ergänzt wird das Projekt durch einen interdisziplinären Fachtag sowie die wissenschaftliche Aufbereitung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Verantwortlich für die Durchführung sind Prof. Dr. Maren Ziese, Prof. Dr. Dr. Anne Konsek und Prof. Dr. Gulshat Ouadine am Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) der katho.

 

Prof. Dr. Maren Ziese

Kontakt

Prof. Dr. Maren Ziese

Professorin

Paderborn, Sozialwesen

Prof. Dr. Dr. Anne Konsek

Professorin

Paderborn, Sozialwesen

Prof.in Dr.in Gulshat Ouadine

Prof.in Dr.in Gulshat Ouadine

Professorin für Theorien, Konzepte und Methoden Sozialer Arbeit / Inklusionsbeauftragte

Paderborn, Sozialwesen

2026 Soziales Studium Forschung Nachhaltigkeit Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) katho Paderborn News
Zum Kopfbereich springen