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„Innovationscampus“ Weilerswister weiter zertifiziert – katho mit Gesundheitsthemen beteiligt

Nach über zwei Jahren Vorlaufzeit hat die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) das Projekt „Innovationscampus“ offiziell mit einem Stern zertifiziert. Die katho, Teil des Projektteams, freut sich, zukünftig mit Pflegebetrieben und Wohlfahrtsverbänden Künstliche Intelligenz und Robotik im Gesundheitswesen voranzutreiben.

Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) hat das Weilerswister Projekt „Innovationscampus“ nach einer Tagung des Aufsichtsrats am 10. Dezember 2021 offiziell mit einem Stern zertifiziert. Insgesamt sind drei Sterne für Antragsteller notwendig, um eine Förderung mit Landesmitteln zu erhalten. Nach über zwei Jahren Vorlaufzeit freut sich das Projektteam – bestehend aus Vertretern der Gemeinde Weilerswist, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie der edoc solutions ag – über diese erste Auszeichnung. „Uns wurde von einer Fachjury bescheinigt, dass unsere Projektidee einen substanziellen Beitrag zum Strukturwandel in der Region leisten kann und die inhaltlichen Planungen tragfähig sind“, sagt die Weilerswister Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst.

Geplant ist ein Campusgebäude im Weilerswister Gewerbegebiet, in dem verschiedene Labore der beteiligten Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen installiert werden. Im Rahmen von Workshops, Lehrgängen oder Veranstaltungen soll das Know-how der Hochschulen und der Wissenschaftler_innen an Schüler_innen, Azubis oder Fachkräfte aus der Region vermittelt werden. Auch Bürger_innen sollen in Form von Beteiligungsprozessen und Veranstaltungsformaten von den Angeboten des Campus profitieren. „Wir bauen hier eine Begegnungsstätte, an der sich Wissenschaft, Wirtschaft und Bürger treffen können. Aus diesem Zusammenspiel sollen innovative Impulse in die Unternehmen und Betriebe gesendet werden. Im Idealfall werden hier die Fragestellungen und Probleme der Zukunft angegangen und Lösungen erarbeitet. Dieses Projekt soll unseren Betrieben einen echten Mehrwert bieten“, erklärt der Wirtschaftsförderer Henning Hand.
 

Auch Bürger_innen können sich beteiligen

Zu den Angeboten im technischen Bereich zählt beispielsweise, Handwerksbetrieben im Austausch mit den Wissenschaftler_innen in einem Meta-Labor modernste Fertigungstechnologien, Laser-Anwendungen oder 3D-Druck nahezubringen und in die alltäglichen Arbeitsabläufe zu integrieren. Weiterhin können in gemeinsamen Projekten mit Pflegebetrieben und Wohlfahrtsverbänden die Themen Künstliche Intelligenz und Robotik im Gesundheitswesen vorangetrieben werden. Außerdem soll die Bürgerschaft partizipativ beteiligt werden. Die edoc solutions ag stellt die Fläche für das Campusgebäude zur Verfügung. André Grüneboom, Vorstandsvorsitzender der edoc solutions ag, erhofft sich durch das Projekt innovative Ideen für die eigenen Geschäftsfelder, den Zuzug von Fachkräften in die Region und insgesamt eine Aufwertung des Wirtschafts- und Wohnstandorts Weilerswist.

Das Projektteam arbeitet nun daran, auch den zweiten Stern auf dem Weg zur Förderung zu erhalten und weitere Partner dazuzugewinnen. Diesen zweiten Stern, so hofft das Projektteam, verleiht die ZRR voraussichtlich noch im ersten Quartal dieses Jahres.

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Kontakt innerhalb der katho

Dr. Nils Großmann

Referent der Prorektorin für Forschung und Weiterbildung

Köln, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten

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