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„Inside s_innzeit“ – Unser Wissenschafts-Podcast verabschiedet sich mit letzter Folge

Der seit Oktober 2020 erscheinende Verbund-Podcast „s_innzeit“ verabschiedet sich erstmal nach zwei Jahren mit einer besonderen Abschlussfolge bei seinen Hörer_innen. Das Team reflektiert hier – gemäß dem Titel „Inside s_innzeit“ – auch auf persönliche Weise die zurückliegende Arbeit.

Das s_innzeit-Team verabschiedet sich.

 

Entstehung und Entwicklung von „s_innzeit“ 

 

Zunächst kurz zu der ‚Geschichte‘ von s_innzeit: Die Entscheidung des Teams für ein Podcast-Format folgte dem Ziel, auch Adressat_innen zu erreichen, die sich für aktuelle soziale und gesellschaftspolitische Themen interessieren, ohne ein Fachwissen im engeren Sinne zu haben. Wissen sollte auch leicht rezipierbar sein, also auch auf dem Weg zur Arbeit oder zur Hochschule, wenn man in der Bahn sitzt. Die s_innzeit-Folgen sollten – anders als in sog., teils sehr erfolgreichen ‚Laber-Podcasts‘ – eine klare und zugängliche Struktur haben. Zugleich wurde in den Gesprächen mit den Gäst_innen aus Wissenschaft, Sozial-/Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft aber Raum für spontan entstehende Fragen oder Diskussionen gegeben. Diese stärker diskursiven Anteile haben im Zeitverlauf noch an Bedeutung gewonnen. Denn während in der ersten Podcast-Staffel jeweils nur eine Person zu Gast war, wurden in der zweiten s_innzeit-Staffel zu jeder Folge mehrere Gäst_innen eingeladen, die das Thema aus unterschiedlichen – teils kontroversen – Perspektiven beleuchteten. Auch die Themenwahl selbst veränderte sich im Laufe der Zeit. Nach einer zunächst stärkeren Orientierung an Schwerpunkten des Transfernetzwerks und der Forschung an den beiden Hochschulen katho und EvH RWL öffnete sich das Spektrum für auch darüber hinausreichende gesellschaftspolitische Themen wie bspw. den Klimawandel.

 

Rezeption von „s_innzeit“

 

Kreative Arbeit braucht Pause und Muße – und vor allem ein gemeinsames Brainstormen im großen Team. Mit der Planung der 2. Staffel entstand ein neues Konzept mit Themenblöcken und einem neuem Cover-Art – die Rechnung ging zum Glück auf! Mit 4200 Hörer_innen und 2600 Abonnent_innen aus 39 Ländern (Top 4: Deutschland, USA, Schweiz und Österreich) (Stand 19.08.22) war das Team s_innzeit schon ein bisschen stolz, dass sich die ganze Mühe gelohnt hatte.

Gerade die Folgen der 2. Staffel, die eine Erweiterung der Perspektive durch unterschiedliche Gäst_innen ermöglichten, wurden zahlreich angehört. Zu den Top 4 gehörten diese Folgen: „(Über-)Leben mit einer Depression“ (2. Staffel, 9. Folge), „„Systemsprenger_innen“ in der Kinder- und Jugendarbeit – zu viel Sprengkraft oder zu wenig Flexibilität?“ (2. Staffel, 3. Folge), „Mit-betroffen – Aufwachsen mit psychisch erkrankten Eltern“ (2. Staffel, 1. Folge) und „Tod und Trauer- (K)ein Thema für die Kinder- und Jugendarbeit?!“ (2. Staffel, 2. Folge).

 

Die Folge „Inside s_innzeit“

 

In der Abschiedsfolge ist das gesamte Podcast-Team zu Gast – neben den bekannten Moderator_innen sind auch Stephan Post, Sinem Malgac und Ariadne Sondermann zu hören, die in den letzten zwei Jahren ‚im Hintergrund‘ wichtige Aufgaben übernommen haben.

Im gemeinsamen Gespräch geht es um die (Weiter-)Entwicklung des Podcasts und um Herausforderungen, die die Arbeit begleiteten: ‚Nebenbei‘ – als eine unter vielen anderen Aufgaben, die im Transfernetzwerk anfallen – lässt sich, da ist sich das Team einig, ein Wissenschafts-Podcast wie s_innzeit kaum realisieren. Man erfährt aber auch, welche Folgen den fünf Kolleg_innen jeweils besonders wichtig waren. Nicht nur die Hörer_innen haben ihre Zeit mit dem Podcast „sinnvoll“ verbracht – auch beim Team haben die Erfahrungen und Perspektiven der Gäst_innen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, die eigene Beschäftigung mit Themen verstärkt oder neue Interessen geweckt.

Abschließend stellt sich das fünfköpfige Team einer Aufgabe, die s_innzeit-Hörer_innen bestens bekannt ist. So wie alle Podcast-Aufnahmen mit der Frage nach einem „Lieblingsmenschen“ enden, so ist es auch bei der „Inside s_innzeit“- Abschlussfolge – es lohnt sich also reinzuhören! Zur Webseite von s_innzeit.


Danke an alle Hörer_innen und Unterstützer_innen da draußen und es bleibt dabei: „Nutzt Eure Zeit sinnvoll!“        

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