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katho-Student Ahmad Sabsabe aus Syrien erhält DAAD-Preis 2022

Bachelorabsolvent der Sozialen Arbeit für Menschen mit Fluchterfahrung erhält Auszeichnung für hervorragende Leistungen und vielfältiges ehrenamtliches Engagement.

Ahmad Sabsabe zeigt seinen DAAD-Preis 2022 nach der Verleihung auf der Dienstbesprechung in Paderborn.

In diesem Jahr vergibt die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen und gesellschaftliches Engagement internationaler Studierender an Ahmad Sabsabe. Im Rahmen seines Bachelorstudiums der Sozialen Arbeit für Menschen mit Fluchterfahrung am Standort Köln wurde er für seine herausragenden Leistungen und sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Den Preis erhielt er im Rahmen der katho-Dienstbesprechung am 20. September in Paderborn.

Sabsabe machte im Studium durch seine außergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam. Er zeigte qualifiziertes Diskussionsverhalten, fachliche Motivation sowie eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft. Neben theoretischem Wissen eignete er sich frühzeitig Praxiswissen in zahlreichen bundesweiten Ehrenämtern an und engagiert sich darin für geflüchtete Menschen. An der katho ist er ebenfalls in verschiedenen Bereichen wie der Arbeitsgruppe Diskriminierungskritische und diversitätssensible Hochschule (AG DDH) sowie im Arbeitskreis Europa aktiv. Im Rahmen seines Zusatzzertifikats „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ war er Mentor für Studierende mit Fluchterfahrung innerhalb des Projekts „Ready, Steady, Go“. Auch in verschiedene Gremien wurde Sabsabe gewählt und engagierte sich im Fachbereichsrat, Gesamtfachbereichsrat sowie im Senat.

 „Herr Sabsabe hat sein Leben in die Hand genommen und das mit viel Energie, Mut und Durchhaltevermögen“, sagte Rektor Hans Hobelsberger während der Preisvergabe. „Kombiniert mit seiner interkulturellen Identität, der Mehrsprachigkeit und seiner hochreflektierten und fachlich kompetenten Art sowie der hohen Menschlichkeit, ist er ein Gewinn für das zukünftige Klientel Sozialer Arbeit und wird Brücken ‚auf Augenhöhe‘ bauen.“

Der 1992 in Homs, Syrien geborene Sabsabe flüchtete nach einem Jahr in syrischer Gefangenschaft 2015 mit seinen drei Geschwistern, seiner Mutter und seinem Vater nach Deutschland. 2018 begann er sein Bachelorstudium der Sozialen Arbeit im Rahmen des Programms „Ready, Steady, Go“ an der katho am Standort Köln. Das Programm stellt Studienplätze für Menschen mit Fluchterfahrung zur Verfügung, die eine besondere Unterstützung erhalten. Gefördert wird das Programm vom DAAD aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW).

„Dieser Moment macht mich stolz und glücklich“, sagte Sabsabe nach Erhalt des DAAD-Preises. „Ich bin allen Menschen dankbar, die mich unterstützt und begleitet haben. Zudem bin ich zuversichtlich, dass Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit in jeder Gesellschaft gelebt werden können, wenn wir alle unsere Welt diskriminierungskritisch, solidarisch und auf Augenhöhe reflektieren und gestalten.“

Der DAAD-Preis wird seit mehr als zehn Jahren vergeben und ist mit 1.000 Euro pro Hochschule dotiert. Er soll internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen ein Gesicht geben und sie mit Geschichten verbinden. Weitere Informationen finden sich auf der Website des DAAD.

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Pressekontakt

Verena Behr

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Köln, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten

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