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| Köln,

KI in der Notaufnahme: Fachartikel aus katho-Bachelorarbeit veröffentlicht

Wie kann KI die Ersteinschätzung in der Notaufnahme verbessern – und wo liegen ethische und rechtliche Grenzen? Eine aktuelle Open-Access-Publikation von Katharina Bock, basierend auf ihrer Bachelorarbeit an der katho am Standort Köln, gibt einen Überblick zum internationalen Forschungsstand und zur fehlenden Evidenz im deutschen Kontext.

Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch in der Notfallmedizin diskutiert – etwa bei der Ersteinschätzung von Patient_innen in der Notaufnahme. Eine neue Publikation in der Fachzeitschrift „Notfall + Rettungsmedizin“ analysiert Potenziale, Herausforderungen und Risiken solcher Systeme. Grundlage ist eine Bachelorarbeit von Katharina Bock aus dem Studiengang Pflegepädagogik an der katho am Standort Köln unter der Betreuung von Prof.in Dr.in Linnemann.

Unterstützung versus ethische Belange

Die Analyse zeigt: KI-Systeme können medizinisches Personal bei der Ersteinschätzung unterstützen und tragen dazu bei, zu präziseren, zu schnelleren und einheitlicheren Einstufungen zu gelangen. Gleichzeitig wirft der Einsatz komplexe Fragen auf – etwa zur Verantwortung, Haftung oder ethischen Belangen. In Deutschland fehlen bislang fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzungen und klinische Studien zu diesem Thema.

Finanziert über Open-Access-Publikationsfonds der katho

Der Artikel erscheint im Open Access des Springer-Nature-Journals „Notfall + Rettungsmedizin“ und wurde über den Open-Access-Publikationsfonds der katho finanziert. Die Veröffentlichung entstand in Zusammenarbeit mit Prof.in Dr.in Linnemann und Patrick Dormann, die an der Überarbeitung zur Fachpublikation beteiligt waren. So wird die Arbeit auch für Fachkräfte, Entscheidungsträger_innen und Interessierte außerhalb der Hochschule zugänglich.

„Frau Bock hat eine für eine Bachelorarbeit sehr umfangreiche Analyse der internationalen Literatur durchgeführt, die sie dank der engagierten intensiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen Künstlicher Intelligenz kenntnisreich auswerten konnte. Ich freue mich, dass die Erkenntnisse über die Open Access-Veröffentlichung nun prägnant und offen verfügbar sind, und gratuliere Frau Bock zu dieser Leistung“, so Prof.in Dr.in Linnemann.

Die Veröffentlichung ordnet den aktuellen Forschungsstand zum KI-Einsatz in der Ersteinschätzung ein – und macht deutlich, dass es für den deutschen Kontext weiteren wissenschaftlichen Klärungsbedarf gibt.
 

Information zum Open-Access-Publikationsfonds der katho

Der Publikationsfonds für Zeitschriftenaufsätze unterstützt Angehörige der Hochschule – darunter auch Masterstudierende – bei der Finanzierung von Veröffentlichungen in qualitätsgesicherten Open-Access-Journalen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Hochschulbibliothek unter openaccess(at)katho-nrw.de.

 

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