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| Paderborn,

„Starke Kinder“ begeistern Kinder und Erwachsene - Kooperation der katho mit der Gartenschau Bad Lippspringe

© Gartenschau Bad Lippspringe.

Die diesjährige Sandwelten-Ausstellung auf dem Gartenschaugelände in Bad Lippspringe steht unter dem Motto „Starke Kinder“. Das Besondere an der Ausstellung sind nicht nur die meterhohen Sandskulpturen, die internationale Künstler_innen aus Spezialsand gefertigt haben, sondern dass das Konzept in diesem Jahr von Studierenden der Studiengänge Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik der katho mitentwickelt wurde.

In den Seminaren zu „Entwicklung im Spiel“ fand im Wintersemester 20/21 eine intensive Auseinandersetzung mit dem Bild vom Kind als Akteur statt, welches seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet und in Interaktionsprozessen mit anderen und der Umwelt ko-konstruiert. Doch was nehmen wir als professionelle Pädagog_innen bei Kindern eigentlich als Stärken und Ressourcen wahr? Wie vielschichtig Kinder auch in Kinderliteratur und weiteren Medien dargestellt werden und wie unterschiedlich sie mit Herausforderungen umgehen und schwierige Situationen meistern, wurde in den Seminaren von den Studierenden zusammengetragen und diskutiert.

Vor diesem Hintergrund fand der Auswahlprozess der zehn Figuren statt, die nun auf der Gartenschau Bad Lippspringe als Sandskulpturen zu sehen sind. Neben Klassikern wie Pippi Langstrumpf und Wicki, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie stärker oder auch schlauer sind als die Erwachsenen, haben wir aktuellere Figuren ausgewählt, die stärker gesellschaftliche Normen überschreiten. Dazu gehören z.B. sind nun auch der kleine Ritter Trenk und seine Freundin Thekla, die gemeinsam die mittelalterliche Ständegesellschaft überwinden, aber auch Prinzessin Pearl aus der Geschichte Zogg von den Schöpfer_innen des Grüffelo, die statt als Prinzessin in ihrem Schloss zu sitzen, als Ärztin durch die Gegend fliegt und auch Julian zu sehen, der gern eine Meerjungfrau sein will.

Neben der Auswahl der Figuren wurden Informationsschilder mit Hintergründen zu den Figuren und verschiedenen Impulsfragen entwickelt, außerdem gibt es ein kleines Kinder-Quiz, auf dem jeder sich und die eigenen Stärken aufschreiben und/oder malen kann.

Am 27. Juni fand außerdem ein Angebot für Kinder von der katho aus statt; Studierende des Interdisziplinären Studienprojektseminars ermöglichten eine Station, bei der Kinder selbst aktiv werden und aus kinetischem Sand eigene Figuren aus Sand bauen konnten. Mit viel Begeisterung gingen die kleinen Künstler_innen ans Werk und auch die erwachsenen Begleitpersonen ließen sich anstecken.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. Juli – ein beeindruckendes Erlebnis, nicht nur für Kinder!

Text und Kontakt: Prof. Dr. Julia Höke

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