Weiterbildung stärkt Fachberatung im inklusiven Kinderschutz
Seit 2022 wird die Weiterbildung von Prof.in Dr.in Heike Wiemert als Referentin und Kursleitung gemeinsam mit den Professorinnen Ursula Böing, Karla Verlinden und Sabine Schäper durchgeführt. Im aktuellen Durchgang wurde das Team durch Professorin Julia Zinsmeister von der TH Köln verstärkt, die das Rechtsmodul übernommen hat.
Die Weiterbildung reagierte unmittelbar auf die erweiterten gesetzlichen Anforderungen durch das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) im Juni 2021. Im Zentrum steht dabei das erhöhte Risiko von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, Gewalt zu erfahren – ein Aspekt, der im Kinderschutz bislang häufig unzureichend berücksichtigt wurde.
Im Sinne einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe werden die spezifischen Schutzbedürfnisse dieser jungen Menschen gezielt in den Blick genommen. Ebenso werden ihre Lebenswelten sowie die Perspektiven ihrer Eltern und Sorgeberechtigten als zentrale Zielgruppen eines inklusiven Kinderschutzes einbezogen.
Ziel der Weiterbildung ist es, die fachlichen Kompetenzen in der inklusiven Kinderschutzberatung zu vertiefen, Netzwerkkompetenzen zu stärken und den Handlungsspielraum im interdisziplinären Feld zu erweitern. Damit leistet das Angebot einen wichtigen Beitrag zur adressat_innengerechten Weiterentwicklung des Kinderschutzes und zum Abbau von Teilhabebarrieren.
Interesse geweckt?
Der nächste Durchgang ist bereits in Planung. Weitere Informationen zur Weiterbildung und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie in Kürze auf der Website der katho.
Prof'in Dr. Heike Wiemert
Dekanin / Professorin für Theorien, Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt Inklusiver Kinderschutz
Köln, Sozialwesen