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Weiterer Meilenstein zur Förderung von mehr Vielfalt – Projekt nimmt Fahrt auf

Das Projekt „katho divers“ verfolgt das Ziel, Diversität und Vielfalt an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen zu stärken und die Vielfalt der Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten sichtbar zu machen. Unterrepräsentierte Gruppen sollen gestärkt und für die katho gewonnen werden. Am 4. Dezember 2023 sind etwa 40 Vertreter_innen aller katho-Standorte und Statusgruppen (Studierende, Lehrende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung) in Köln zu einem „Strategieseminar“ zusammengekommen, um die Entwicklung einer Diversitätsstrategie voranzubringen.

Elena Lazaridou moderierte die Veranstaltung und sorgte für eine angenehme und konstruktive Arbeitsatmosphäre.

Mit einem „Gallery-Walk“ präsentierten sich die einzelnen katho-Standorte mit ihren Diversitätsthemen.

Damit wurde – nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Juni und regelmäßigen Onlineveranstaltungen zu Diversitätsthemen seit Oktober 2023 – ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Verankerung und Stärkung von Vielfalt gesetzt.

„Nachhaltige Strategie und gezielte Maßnahmen entwickeln“

Prorektorin Barbara Schermaier-Stöckl, Leiterin des Projekts „katho divers“, betonte: „Wir verstehen Diversität und Vielfalt als Ressource für unsere Hochschule. Die Entwicklung einer nachhaltigen Diversitätsstrategie trägt dazu bei, Vielfalt an unserer Hochschule zu stärken und einen Organisationsentwicklungsprozess mit allen Statusgruppen der Hochschule zu starten. Wir wollen auf diesem Weg alle mitnehmen und einladen, sich mit Fragen von Diversitätssensibilität und Diskriminierungserfahrungen – gerne auch kontrovers - auseinander zu setzen.“

Intensiver Austausch

Die Teilnehmenden erwartete ein intensiver Tag, der von der erfahrenen systemischen Prozessbegleiterin Elena Lazaridou moderiert wurde. Ihre professionelle Gesprächsführung trug dazu bei, dass auch sensible Themen wie Diskriminierungserfahrung offen angesprochen wurden.

Einen ersten thematischen Schwerpunkt des Tages bildeten die Präsentationen der einzelnen katho-Abteilungen, die ihre jeweilige Arbeitsgruppe sowie erste Ergebnisse in Form eines „Gallery-Walk“ vorstellten. Dies bot gleichzeitig Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung der Aktivitäten.

Status-quo-Analyse: Wie divers ist die katho?

Mit Blick auf die für Januar 2024 angekündigte Online-Umfrage zur Diversität an der katho, stellte sich die Organisation Citizens for Europe vor, die den Umfrage-Prozess federführend begleiten wird. Mit der Erhebung will sich die Hochschule ein Bild davon machen, wie divers die katho zum jetzigen Zeitpunkt ist. Diese Status-quo-Analyse ist ein weiterer Meilenstein des Projekts und dient der Entwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt, Abbau und Prävention von Diskriminierung und darauf aufbauend der Etablierung eines Diversity-Monitorings.

Metaplan Diversitätsstrategie

Der Nachmittag wurden in Kleingruppen unterschiedliche Handlungsfelder einer Diversitätsstrategie geclustert und ein Metaplan zu möglichen Zielen/Maßnahmen entwickelt. Bereits existente (Hilfs-)Angebote der Hochschule zum Abbau von Diskriminierung oder Barrieren wurden in den Blick genommen und gleichzeitig Ideen gesammelt, wo eine Weiterentwicklung sinnvoll erscheint bzw. neu gedacht werden sollte. Abschließend wurden die erarbeiteten Ergebnisse im Plenum präsentiert.

Fortführung in den katho-Standorten

Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Statusgruppen konnten wichtige Erkenntnisse zur Abbildung von Vielfalt und Diskriminierungsmustern im Hochschulkontext gewonnen werden. Auf dieser Grundlage arbeiten die Arbeitsgruppen der Abteilungen Aachen, Köln, Münster und Paderborn weiter, bevor im März 2024 in einem zweiten Strategieseminar alle Ergebnisse zusammengetragen werden und in einer gemeinsamen Diversitätsstrategie münden sollen. Den Abschluss des Projekts bildet das Abschlussforum im April 2024.

 

Für dieses Projekt konnte die Hochschule erfolgreich eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der HRK-Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ einwerben.

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