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Sich umeinander sorgen – sozialpastorales Engagement vor Ort (SOPA)

Projektsteckbrief

Projektsteckbrief
Status
  • aktiv
Laufzeit 01.05.2025 – 30.04.2028
Themengebiete
  • Flucht, Gesundheit, Inklusive Gesellschaft, Integration, Nachhaltigkeit, Netzwerkforschung, Pflege, Prävention, Profession, Selbstbestimmung, Soziale Arbeit, Theologie
Standort
  • Aachen
Institute
  • Institut für pastorale Praxisforschung und bibelorientierte Praxisbegleitung (IbiP)

Projektbeschreibung

In gesellschaftlich wie kirchlich verdichteten Krisen- und Transformationslagen stellt sich mit neuer Dringlichkeit die Frage, wie Solidarität, Nächstenliebe und Gemeinwohlorientierung so zur Sprache gebracht werden können, dass sie über moralische Appelle hinausreichen. Vor diesem Hintergrund richtet das Förderprogramm und Forschungsprojekt „Sich umeinander sorgen – sozialpastorales Engagement vor Ort“ den Blick auf alltägliche, oft wenig sichtbare Formen des Sorgens, in denen sich gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret situativ gestaltet und bewährt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Solidarität nicht primär durch Programme oder Leitbilder entsteht, sondern durch relationale Praxis, durch verlässliche Präsenz, geteilte Verantwortung und gemeinsames Aushalten von Ambivalenzen. Solche Sorgepraktiken eröffnen Räume sozialer und spiritueller Sinnbildung und besitzen ein bislang wenig erschlossenes Innovations- und Transformationspotenzial. Einem sozialräumlich verankerten, praxisnahen Ansatz folgend, wird danach gefragt, wie sorgendes Handeln im Alltag gestärkt, sichtbar gemacht und weiterentwickelt werden kann.

Das Förderprogramm und Forschungsprojekt „Sich umeinander sorgen – sozialpastorales Engagement vor Ort“ richtet sich an engagierte Menschen katholischen Glaubens, die sich vor Ort oft unauffällig, aber wirkungsvoll für andere sozialpastoral einsetzen – etwa in der Pflege, in der Bildung, bei der Integration oder in Zeiten von Trauer. Solche Einzelpersonen oder kleine Gruppen bzw. lokale Sorgegemeinschaften („caring communities“) gilt es zu finden und ihnen anzubieten, sie auf ihrem Weg zu begleiten und sie mit anderen zu vernetzen. Alle Beteiligten können dabei voneinander lernen, inwiefern ihr Tun als Rollenvorbilder des Menschlichen, Sozialen und Spirituellen prophetische Qualität und Bedeutung besitzt. Greifbar wird so die inspirierende Kraft eines sorgenden Miteinanders.

Ralf-Dohle-Gedächtnisfonds

COD Community Organizing Deutschland gGmbH

 

Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld

Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld

Professur für Theologie

Aachen, Sozialwesen

M.A. Johannes Mertens

M.A. Johannes Mertens

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Aachen, Sozialwesen

Julie Hochwald

Studentische Hilfskraft

 

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