Auf gute Nachbarschaft – neue Kooperation mit der Christelijke Hogeschool Ede
Nach dem überaus freundlichen Empfang durch Heleen Dekker, Dozentin der Sozialen Arbeit, brainstormte die Gruppe gemeinsam, wie eine anvisierte Kooperation gestaltet werden könnte. Dabei wurden Studierendenmobilitäten, gemeinsame Lehrveranstaltungen, gegenseitige Exkursionen sowie ein gemeinsames BIP (Blended Intensive Programmes) im Rahmen von Erasmus+ angedacht. Ein englischsprachiges Studienprogramm ist an der CHE zwar in Planung, aber noch nicht umgesetzt. Studierende, die ein Auslandssemester in Ede absolvieren möchten, müssen aktuell noch Niederländischkenntnisse nachweisen. Die niederländischen Studierenden wurden herzlich eingeladen, am internationalen Studienprogramm der katho „Social Work and Exclusion“ teilzunehmen.
Ein Studierendenwohnheim auf dem Campus
Bei einer Campus-Tour zeigte sich: In Ede scheinen sich Leben und Lernen zu verbinden. So befindet sich gegenüber vom Hochschulgebäude ein eigenes Studierendenwohnheim. Hier ist auch ein besonderes Projekt untergebracht: eine Wohngruppe für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, die von Studierenden mitbetreut wird. Das komplett renovierte Gebäude und das Umfeld wirken sehr einladend, hell und freundlich.
Therapiebauernhof schafft neues Selbstvertrauen
Zum Abschluss des Treffens besuchte die katho-Delegation den rund 30 Auto-Minuten vom Campus entfernten Therapiebauernhof Zoergboerderij 't Paradijs in Barneveld. Kinder, Erwachsene und Senior_innen mit Beeinträchtigungen, wie z.B. mit einer Autismusspektrumsstörung, Depressionen oder Burn Out, finden hier mitten in der Natur einen Ort, an dem sie miteinander in Kontakt treten und ihre Fähigkeiten in der täglichen Farmarbeit (im Gemüsebeet oder mit Nutztieren) einsetzen können. Dadurch schöpfen sie neues Selbstvertrauen und Lebensmut.
Die katho und die CHE befinden sich weiterhin im Austausch und prüfen, wie erste Kooperationsideen schrittweise realisiert werden können. Interessierte an dieser Kooperation können sich gerne bei Katrin Verhorst oder Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte melden.
Kontakt
Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte
Professorin
Münster, Sozialwesen
Katrin Verhorst
International Office
Münster, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten