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| Münster,

Auf gute Nachbarschaft – neue Kooperation mit der Christelijke Hogeschool Ede

Bei sommerlichen Temperaturen fuhr eine Delegation aus Münster bestehend aus Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte (Professorin für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit), Prof.in Dr.in Barbara Ortland (Professorin für Heilpädagogische Methodik und Intervention) und Katrin Verhorst (International Office) am 23. Juni in die benachbarten Niederlande nach Ede, um die Kooperationsanfrage der Christelijke Hogeschool Ede (CHE) zu konkretisieren.

Katrin Verhorst, Prof.in Dr.in Barbara Ortland und Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte (v.l.n.r.) mit Heleen Dekker vor der Christelijke Hogeschool Ede.

Nach dem überaus freundlichen Empfang durch Heleen Dekker, Dozentin der Sozialen Arbeit, brainstormte die Gruppe gemeinsam, wie eine anvisierte Kooperation gestaltet werden könnte. Dabei wurden Studierendenmobilitäten, gemeinsame Lehrveranstaltungen, gegenseitige Exkursionen sowie ein gemeinsames BIP (Blended Intensive Programmes) im Rahmen von Erasmus+ angedacht. Ein englischsprachiges Studienprogramm ist an der CHE zwar in Planung, aber noch nicht umgesetzt. Studierende, die ein Auslandssemester in Ede absolvieren möchten, müssen aktuell noch Niederländischkenntnisse nachweisen. Die niederländischen Studierenden wurden herzlich eingeladen, am internationalen Studienprogramm der katho „Social Work and Exclusion“ teilzunehmen.

Ein Studierendenwohnheim auf dem Campus

Bei einer Campus-Tour zeigte sich: In Ede scheinen sich Leben und Lernen zu verbinden. So befindet sich gegenüber vom Hochschulgebäude ein eigenes Studierendenwohnheim. Hier ist auch ein besonderes Projekt untergebracht: eine Wohngruppe für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, die von Studierenden mitbetreut wird. Das komplett renovierte Gebäude und das Umfeld wirken sehr einladend, hell und freundlich. 

Therapiebauernhof schafft neues Selbstvertrauen

Zum Abschluss des Treffens besuchte die katho-Delegation den rund 30 Auto-Minuten vom Campus entfernten Therapiebauernhof Zoergboerderij 't Paradijs in Barneveld. Kinder, Erwachsene und Senior_innen mit Beeinträchtigungen, wie z.B. mit einer Autismusspektrumsstörung, Depressionen oder Burn Out, finden hier mitten in der Natur einen Ort, an dem sie miteinander in Kontakt treten und ihre Fähigkeiten in der täglichen Farmarbeit (im Gemüsebeet oder mit Nutztieren) einsetzen können. Dadurch schöpfen sie neues Selbstvertrauen und Lebensmut. 

Die katho und die CHE befinden sich weiterhin im Austausch und prüfen, wie erste Kooperationsideen schrittweise realisiert werden können. Interessierte an dieser Kooperation können sich gerne bei Katrin Verhorst oder Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte melden.

IMPRESSIONEN

Vier Frauen schauen lachend in die Kamera. Hinter ihnen ein blühendes Blumenbeet und ein Gebäude mit dem Schriftzug Christelijke Hogeschool Ede. Gut gelaunt an der Christelijke Hogeschool Ede: Katrin Verhorst, Prof.in Dr.in Barbara Ortland und Prof.in Dr.in Eva Christina Stuckstätte (v.l.n.r.) mit Heleen Dekker.
Ein Hof mit umgrenzenden Gebäuden und Pflanzen. Das große Gebäude rechts hat ein breites Giebeldach. Der Therapiebauernhof Zoergboerderij 't Paradijs im nahegelegenen Barneveld.
Vier Frauen stehen zwischen Gemüsebeeten. Eine von ihnen erklärt den anderen etwas. Im Hintergrund sind ein Gewächshaus und Bäume. Die katho-Vertreterinnen lassen sich das Konzept des Bauernhofes erklären.
Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

Kontakt

Prof. Dr. Eva Christina Stuckstätte

Professorin

Münster, Sozialwesen

Katrin Verhorst

Katrin Verhorst

International Office

Münster, Dezernat VI - Akademische Angelegenheiten

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